Die für die Ukraine relevanteste Version ist mit großer Sicherheit das A3 Modell. Es gibt, um den Marder bis 2030 in Nutzung zu halten, eine Kampfwertsteigerung die aber gerade erst für die Bundeswehr im Zulauf ist mit u.a neuen Optroniken und Motor. 2/x esut.de/2021/10/meldun…
Der Marder wurde entwickelt um den fehlgeschlagenen HS 30 zu ersetzen und mit den damals neuen Leopard 1 im Gelände mitzuhalten. Seine Mobilität ist zwar durch den Anstieg an Gewicht über die Jahre abgefallen aber immernoch sehr gut. 3/x
Besonders hervorzuheben im Vergleich zu östlichen Panzern ist die Rückwärtsgeschwindigkeit die fast identisch zur Vorwärtgeschwindigkeit ist. Dadurch kann im Feuerkampf schneller die Stellung gewechsel werden oder effektiver verzögert werden 4/x
Die Panzerung des Marders hat mit der A3 Variante eine Verbesserung erfahren, um 30x165mm Munition von u.a BMP-2, BMP-3 und BTR-82 auf bestimmten Entfernungen zu widerstehen. Aber es gibt auch neuere 30mm Munition mit mehr Leistung. Die Seitenpanzerung ist nicht so stark. 5/x
Der Marder in der A3 Variante besitzt eine unstabilisierte (!) 20x139mm Kanone, ein MG3 in Koaxialanordnung und kann einen MILAN Panzerabwehrlenkflugkörper von der Kommandanten Luke aus abfeuern (dies dauert siehe unten) um Kampfpanzer zu bekämpfen. 6/x
Neuere Varianten können die sehr viel bessere israelische Spike LR/MELLS Rakete abfeuern, aber Israel gibt den Export nicht frei. 7/x
Der Marder verschießt Treibspiegelmunition gegen gepanzerte Ziele und Sprengbrand gegen "weiche Ziele". Durch einen Doppelgurtzuführer kann schnell zwischen den Munitionssorten gewechselt werden um immer die richtige Sorte zu verwenden. 8/x
Die 20mm ist dabei jedoch stark veraltet und nicht stabilisiert wodurch Feuer aus der Bewegung zur Ausnahme gehört. Genauso kann mit dem Kaliber zwar keine Kampfpanzer frontal bekämpft werden aber Schützenpanzer mit Ausnahme vom BMP-3 sind kein Problem bis ungefähr 2.000m 9/x
Die Ergonomie ist deutlich besser im Vergleich zu sowjetischen Schützenpanzern und man hat dadurch wieder die Möglichkeit aufgesessen über die Luken zu kämpfen. Sog. Kampf über die Bordwand. Er ist dadurch in schwierigen Gelände deutlich im Vorteil. 10/x
Ein weiterer Vorteil der Ergonomie ist ein schnelleres Absitzen (und allgemein der Wille in das Fahrzeug einzusteigen und nicht hinterher oder oben drauf zu fahren), wodurch Einbrüche in feindliche Stellungen schneller vonstattengehen können. 11/x
Durch die kurze Kanone, welche nicht über die Wanne ragt, kann auch im engen Gelände frei in alle Richtungen gerichtet werden ohne Gefahr irgendwo anzustoßen (im Gegensatz zum Puma mit der 30mm hust hust). Also sehr gut geeignet für Orts- und Waldkampf 12/x
Der wichtigste Vorteil ist aber: Er wird geliefert. Die Bundeswehr sowie andere Staaten verfügen noch über eine Vielzahl an Mardern, die gegebenfalls geliefert werden können, im Gegensatz zu vielen anderen Schützenpanzern in Europa wie u.a. Warrior und CV90. 13/x
Da der Marder noch in Nutzung ist existieren noch genügend Ersatzteile, Munition, Mechaniker und Ausbilder, um ihn zu versorgen. Genauso hat die Bundeswehr schon den Nachfolger eingeführt und kann deswegen, wie mit dem AMX-10 RC, Material liefern, wenn Ersatz beschafft wird. 14/x
Der Marder besticht vorallem durch seine Anzahl, Versorgbarkeit, Mobilität, Panzerung und Ergonomie. Hat aber Defiziter durch sein Alter bei der Hauptbewaffnung und durch die Blockade Israel bei seiner Panzerabwehrfähigkeit. 15/x
Nach fast einem halben Jahrhundert wird der Marder nun dafür eingesetzt wofür er entwickelt und gebaut wurde. Zwar hat die Entscheidung für die Lieferung viel zu lange gedauert und Zeit wurde vergeudet aber nun ist der erste Schritt getan. 16/16
Short random thread on stuff from DSEi i find interesting because i finally have some time and brain space. First FFG's Condor. A Leopard 1 upgraded with a 🇸🇰 30mm unmanned turret and new powerpack for fire support and Air defence. 1/x
Depending on the complexity and cost of the changes this could be a good use for older Leopard 1 hulls due to the lack of spare parts for the older engine and fire control system (🇧🇪). But all hulls are already pretty old and i am not sure how economically an upgrade would be 2/x
Fuchs JAGM. Could have been a trailer or on a truck. And i dont wanna know the headache of reloading this thing. In general i am really sceptical of the vertical launch system on an AFV. And Hellfire in an AA role was already a failure on the VSHORAD Stryker. 3/x
Because I got asked quite a lot here and privately about the Leopard 2 upgrades, I decided to do a thread about it here to have something I can link to. This will be just a ramble about some trends and thoughts on the matter. 1/x
Caveat! I think nearly all of the tanks/concepts we see rn are essentially show cars that are in no way fit to see service now or in the next 4-6 years in their current form. Especially with production lines running very hot and orders for 2A8s coming in. 2/x
Cannons are getting bigger. No debating that. Most prototypes still have a 120mm equipped but all turrets are also designed to fit a 130 or 140mm. Everyone is just waiting for the selection of the main gun for MGCS or the dissolution of the program. 3/x
A short thread on the 30 Leopard 1A5s from Belgium. Why you need 50 Leopard 1s to get 30 functioning Tanks and why a Leopard 1A5 is not the same as a Leopard 1A5 (sorry for no fancy pictures or videos) 1/x https://t.co/VDAXuODwEJ
First of all those are not Leopard 1A5, ackchyually (🤓 ☝️) they are Leopard 1A5 BE/Belgium (or just Leopard 1 BE depending on the source and time). But why are two letters so important? 2/x
Because there are ALOT of different Leopard 1A5 Variants. Some with basically no changes to the original german version and others with some rather major changes. 3/x
A short thread on why anti-tank ditches are a very effective but underappreciated way to stop tanks and why you will see more of them in the coming days 1/x
1. They are cheap. They require only machine or manual labor to erect. They are perfect for a prepared defence in-depth 2/x
2. They can be dug quickly. With the proper equipment you can dug hundreds of meters in a few hours. 3/x
Nach langer Zeit mal wieder ein Thread. Diesmal ohne großen Ukraine-Bezug.
Es geht um "... eines der teuersten Rüstungsprogramme in der Geschichte des Heeres." 1/x
Die anfänglichen Forderungen waren überambitioniert weswegen Maße und Gewicht sehr niedrig gehalten werden sollten. „… keine Gewichtserhöhung wurde zugelassen.“ Damit war man auf 5 Laufrollen pro Seite begrenzt. 2/x
Gleichzeitig wurde aufgrund dieser Anforderungen ein neues Turmkonzept nötig was völliges Neuland für die Bundeswehr war. Dabei waren auch gleichzeitig einzelne Baugruppen störanfälliger. „das Seitenrichtgetrieben war nicht dauerstandfest“ 3/x