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Jun 15, 2023 22 tweets 7 min read Read on X
1/ Die @zeitonline berichtet über die Problematik bei der Anerkennung von #Impfschäden.

Befragt wurde hierzu u. a. der Mediziner Bernhard Kleiser von der Landesbehörde Zentrum Bayern Familie und Soziales.

Der Text wirft Fragen auf:

zeit.de/gesundheit/202…
2/ So fragt @zeitonline:

„Um zu prüfen, ob ein #Impfschaden vorliegt, müssen Sie sich nach dem ‚aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft‘ richten, so will es das Gesetz. Auf welche Datenquellen stützen Sie sich dabei?“

Bernhard Kleiser erwidert, dass man sich bei der … Image
3/ … Prüfung zunächst einmal auf die Sicherheitsberichte des Paul-Ehrlich-Instituts #PEI stütze, teils auch auf Daten der #EMA. Zudem greife man auf große bevölkerungsbasierte Studien zurück und auf neue Veröffentlichungen in der Fachpresse: Image
4/ Aber fehlt da nicht noch eine wichtige Datenquelle?

Werden die mit am meisten Evidenz versehenen Daten aus den RCTs (randomized controlled trials) der großen Zulassungsstudien bei der Anerkennung von #Impfschäden etwa nicht berücksichtigt? Wie ist das möglich? …
5/ Es entbehrt jeglicher Logik, diese von der Beurteilung von #Impfschäden auszuschließen.

Zwangsläufig müsste man sich demnach auch mit der Analyse von Peter #Doshi, @JosephFraiman @RobertMKaplan, Sander #Greenland et al. auseinandersetzen, die …

sciencedirect.com/science/articl…
6/ … bei erneuter Betrachtung der Nebenwirkungs-Daten aus den #Pfizer/#BioNTech-Zulassungsstudien sehr wohl auch erhöhte Inzidenzraten bei denjenigen Nebenwirkungen feststellen konnten, die in der Allgemeinbevölkerung sowieso sehr häufig sind. …
7/ Kleiser äußert via @zeitonline:

„Ein klassisches Beispiel ist der Herzinfarkt. Infarkte sind in der Allgemeinbevölkerung sehr häufig und wir haben immer wieder Menschen, die ihren #Herzinfarkt als #Impfschaden anerkennen lassen wollen, weil er nach der #Impfung auftrat. …
8/ Aber in der Literatur ist eine solche #Nebenwirkung bei #Corona-#Impfstoffen bisher nicht beschrieben.“

Und zuvor: „Und sehr viele Antragsteller machen Krankheiten geltend, die zwar zeitlich nach der #Impfung aufgetreten sind, etwa #Herzinfarkte, #Schlaganfälle oder …
9/ … #Lungenembolien. Aber bei diesen Diagnosen gibt es nach bisherigen Erkenntnissen keine Häufung nach #Corona-#Impfungen. Daher muss man davon ausgehen, dass so etwas nichts mit der #Impfung zu tun hat.“

Ich betrachte solche Aussagen in dieser Art jedoch als nicht …
10/ … haltbar.

Erst kürzlich hatte eben jener zuvor genannte Peter #Doshi von der #FDA gefordert, mehrere Nebenwirkungen (u. a. #Lungenembolie und plötzlicher #Herztod) neu in die Produktkennzeichnung der #mRNA-Vakzine aufzunehmen:
11/ Siehe auch:

Es kann also nicht die Rede davon sein, dass Ereignisse wie #Lungenembolie nach #mRNA nicht in der wissenschaftlichen Literatur beschrieben seien. …

thehill.com/opinion/health…
12/ Um nun noch einmal auf die so wichtige Analyse der #Pfizer/#BioNTech RCTs von Peter #Doshi, @JosephFraiman et al. zu sprechen zu kommen:

In der Twitter-Diskussion mit E. Wyler - kurz nach Publikation der Studie - hatte @JosephFraiman viele entscheidende Aussagen getätigt, …
13/ … die die immense Bedeutung der Erkenntnisse aus den RCTs der Zulassungsstudien im Vergleich zu Beobachtungsstudien in der Bevölkerung klar hervorheben, und die ich hier nun nochmals kurz wiedergeben möchte:
Image
14/ So argumentiert @JosephFraiman, dass die Daten aus den RCTs ideal dafür seien, auch geringfügige Zunahmen im relativen Risiko bei Ereignissen mit hoher Hintergrundrate zu identifizieren.

Daten aus Beobachtungsstudien hingegen seien ideal, um Ereignisse mit hohen Risiko …
15/ … bei niedriger Hintergrundinzidenz zu erkennen.

Ähnliches wiederholte @JosephFraiman auch in diesem Tweet, in dem er auch den Vergleich zum Schmerzmittel Vioxx zog, bei dem die Zunahme an Herzinfarkten ebenso via RCT-Analyse entdeckt worden sei:
Image
17/ Und abschließend:

„Beobachtungsdaten identifizieren unerwünschte Ereignisse, die bei relativen Risiken unter 1,5 bis 2 auftreten, nicht zuverlässig.“
Image
18/ Wenn man sich nun also bei der Beurteilung von #Impfschäden offenbar hauptsächlich auf Bevölkerungsstudien und Daten von #PEI und #EMA beruft, die ja auch nur aus einem passiven Meldesystem heraus erhoben werden, so stellt dies mMn ein massives Versäumnis zum Nachteil der …
19/ … durch #Impfung Geschädigten dar.

Es ist schwer vorstellbar, dass sich auch deutsche Wissenschaftler bei #PEI und bei den Behörden, sowie die die Regierung beratenden Experten dieser Thematik nicht bewusst sind.

Ich möchte zuletzt nochmals daran erinnern, wie massiv …
20/ … zum Beispiel @Sander_Lab von der #Charité die Studie von #Doshi @JosephFraiman et al. zu diskreditieren versucht hatte - auf absolut unwissenschaftliche, herablassende und unkollegiale Art:

Man sollte festhalten: Weder @Sander_Lab noch @ewyler scheinen Experten auf …
Image
Image
21/ … dem Gebiet der Interpretation klinischer Studien zu sein, ganz im Gegensatz zu den Autoren der genannten Analyse.

Es hätte ihnen besser gestanden, dazu zu schweigen./

@ClaWuest @flor8i @zeitwissen @zeitonline_wis
@ClaWuest @flor8i @zeitwissen @zeitonline_wis Addendum:

@JosephFraiman

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Jan 15
1/ 🔥 Essentiell für die Corona-Enquete-Kommission:

Grandioser Erfolg für deutsches Wissenschaftler-Team um @BMuellerSN @RBrinks et al. - Re-Analyse der RKI-StopptCovid-Studie ist nun peer-reviewed!

„Zieht man bessere Modelle heran, ergeben sich für KEINE der Maßnahmen belastbare Effekte auf die Ausbreitung der Pandemiewellen.“

Siehe Interview aus 02/25 via @BBarucker:
2/ Siehe Mitteilung von Erstautor @BMuellerSN:
@BMuellerSN 3/ Erinnerung an die Berichterstattung hierzu von @EBodderas via @welt aus 01/25:

welt.de/politik/deutsc…Image
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Jan 11
1/ Widerlegte STERN etwa schon in 11/21 die aktuellen Aussagen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und weiterer Politiker?

Diesen zufolge hätten Ärzte, die keine Covid-Impfungen anbieten wollten, keine Sanktionen zu befürchten gehabt.

Im Falle eines Arztes aus Leipzig jedoch war dem sehr wohl so:

„Bisher hatte er mit der Universität Leipzig zusammengearbeitet und Medizinstudenten ausgebildet. Diese Aufgabe ist er nun los.“

H/t @ATweetie1984

stern.de/gesundheit/lei…

archive.is/ATQNaImage
2/ Auszüge aus dem Text: Image
Image
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3/ Vermutlich handelte es sich hierbei um den Leipziger Internisten Torsten Mahn, der im Mai 2025 in der Corona-Enquete Sachsen von seinen zutiefst besorgniserregenden Erlebnissen berichtete:
Read 5 tweets
Jan 10
1/ In der Prä-Buyx-Ära des Dt. Ethikrates - in 04/20 - schien man sich noch der Notwendigkeit bewusst, auf die Not der „Opfer des Lockdowns“ hinzuweisen und eine „kontinuierliche Verhältnismäßigkeitsprüfung“ der drakonischen polit. Maßnahmen durchführen zu müssen.

Siehe BPK:
2/ Und so betonten am 07.04.20 der scheidende Ethikrats-Vorsitzende Peter Dabrock @just_ethics gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Steffen Augsberg die „sozialen, zum Teil gravierenden Nebenfolgen“ des damaligen Lockdowns:

ethikrat.org/fileadmin/PDF-…

archive.is/6V4OQImage
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3/ Beide nahmen hierbei Bezug auf die Ad-hoc-Stellungnahme des Dt. Ethikrates „Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise“ vom 27.03.20.

Hierin wurde noch darauf verwiesen, dass „jede Grundrechtseinschränkung zu jedem Zeitpunkt rechtfertigungsbedürftig“ war.

Auch die sozialpsychologischen und ökonomischen Lockdown-Folgen wurden thematisiert.

Für den Rechtsstaat sei es „elementar wichtig“, „nicht in ein Denken in Kategorien des Ausnahmezustands zu verfallen“.

Dem Slogan „Stunde der Exekutive“ stellten die Ethikratsmitglieder gegenüber, dass „gerade in der Krise auf das Zusammenwirken des gewaltengegliederten und zudem föderal differenzierten Staates“ zu setzen sei:

ethikrat.org/fileadmin/Publ…Image
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Jan 6
1/ Die aktualisierten und deutlich reduzierten Kinder-Impf-Empfehlungen in den USA bringen die STIKO hierzulande in Erklärungsnot:

Impfungen, die erst in letzter Zeit zum deutschen Kinder-Impfplan der STIKO hinzugefügt wurden, werden nun von den Top-Experten @MartinKulldorff und @TracyBethHoeg mangels Evidenz/Notwendigkeit bei gesunden Kindern als nicht erforderlich bewertet (RSV, MenACWY).

Im Falle der HPV-Impfung gegen Humane Papilloma-Viren empfiehlt die CDC nunmehr - entsprechend längst vorhandener Evidenz und entsprechender WHO-Empfehlung - nur noch eine Dosis, wohingegen die deutsche STIKO unnötigerweise immer noch an zwei bis drei Dosen (je nach Alter) festhält:

politico.com/news/2026/01/0…

archive.is/twX95Image
2/ - RSV: STIKO empfiehlt seit 2024 ALLEN Neugeborenen eine passive Immunisierung mit dem Antikörper Nirsevimab (BEYFORTUS), die US-CDC ab nun jedoch nur noch Risiko-Kindern.

tagesschau.de/wissen/gesundh…Image
Image
3/ -Meningokokken Typ ACWY:

STIKO empfiehlt seit 10/25 ALLEN Kindern (12-14 Jahre) eine Impfung gegen MenACWY.

Das Mitglied der US-ACIP (STIKO-Pendant) @RWMaloneMD erklärt, dass diese Impfung in den USA nun auch nur noch für Risikogruppen empfohlen wird.

archive.is/e10Dq

malone.news/p/revised-hhs-…Image
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Jan 1
„In diesem Licht muss man sich nun tatsächlich mit der Hypothese auseinandersetzen, dass die Corona-Krise zumindest in Teilen so etwas wie eine Übung für den Kriegsfall darstellte. Es geht ja nicht nur um die Semantik (Krieg dem Virus) oder die Gain of Function-Forschung, sondern auch um die offensichtlichen Parallelen in Bezug auf Ausgangssperren, leere Straßen, Umorientierung der Wirtschaft, Einengung des öffentlichen Diskursraumes, Einschränkung der demokratischen Mitbestimmung, kurz: der Fokussierung der gesamten Gesellschaft auf ein einziges (dazu illusorisches) Ziel. Wie unter den Bedingungen einer Epidemie, so im Krieg.“

Prof. Matthias Schrappe mit einer herausragenden Artikel-Serie zur Corona-Aufarbeitung, via @cicero_online:

cicero.de/kultur/serie-c…Image
Außerdem im Text:

„Der Staat richtete bereits während der Corona-Krise Feldlazarett-ähnliche (nie benutzte) Not-Krankenhäuser ein, und Bundeswehr-Generäle leiteten fachliche Gremien wie z. B. den Corona-Expertenrat der Bundesregierung. Man nahm Luftschutz-Übungen wieder auf, ohne Gegenwehr von pazifistischer Seite befürchten zu müssen, denn es galten Ausgangssperren, Maskenpflicht, und Versammlungsverbot. Die fachlichen Missgriffe in der empidemiologischen Beschreibung und Steuerung der Epidemie kann man ebenso wie die Diskurseinengung in den Medien als Einübung eines war on information verstehen, … . Wie man ja immer sagt: Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.

Parallel lief eine schrittweise Einübung bzw. Gewöhnung an die Kriegsverherrlichung in den Feuilletons. Die Politikwissenschaftler und Apologeten der ‚Kriegstüchtigkeit‘ Carlo Masala und Herfried Münkler wollten nicht nur ‚zurück zur alten NATO-Maxime, jeden Angriff mit einem großen nuklearen Gegenangriff zu beantworten‘, sondern befürworteten die ‚Schaffung eines europäischen Oberkommandos, das die nationalen Armeen führt und leitet.‘

Aber die Verschiebung findet auch im kulturellen und gesellschaftspolitischen Kontext statt, so z. B. in der Umdeutung des Krieges als emanzipatorisches Feminismus-Projekt. Es häufen sich Medienberichte über Frauen besonders in jungen Jahren, die sich offensichtlich sehr für den Kriegsdienst interessieren und als Leitbild dargestellt werden. …
Die Corona-Krise war gerade durch den Bezug auf die ‚Körperwelt‘ eine wichtige Ein-Übung, die Thematik ‚Aufgeben der individuellen Freiheit für die Gemeinschaft‘, ‚Solidarität‘ und ‚Opferbereitschaft‘ wurden in den öffentlichen Diskurs eingeführt und für die Kriegs‘ertüchtigung‘ dienstbar gemacht. …

Nun ist der Konnex zwischen biologischen Erregern bzw. medizinischen Infektionserkrankungen auf der einen Seite und militärischen Planungen nicht neu. … Gerade bei Influenza versuchte man, zu militärisch einsetzbaren hochkontagiösen (hoch-ansteckenden) und hochpathogenen (stark krankmachenden) Varianten zu kommen (sog. Gain of Function-Forschung), was letztlich zu Versuchen führte, über Selbstlimitationen der Wissenschaft und durch politische Aktivitäten (Obama-Administration) zu einem Forschungsstopp zumindest in den USA zu kommen.

Allerdings gibt es nun sehr zahlreiche Hinweise, dass diese Eindämmungsversuche gerade bei SARS-CoV2 nicht zum gewünschten Erfolg gekommen sind, und dass man insofern von einem weiteren Konnex zwischen Militär (Biowaffen-Forschung) und Corona ausgehen muss (sog. Laborthese). Aufgrund der vorliegenden Informationen gibt es kaum noch Zweifel, dass es in Wuhan zu einer Freisetzung aus einem der virologischen Hochsicherheitslabors gekommen ist, in denen offensichtlich die in den USA selbst verbotene Forschung weitergeführt wurde. …
Read 4 tweets
Dec 30, 2025
1/ Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Beschämend, wie @SPORT1 in einem aktuellen Text zum plötzlichen Tod des jungen Biathleten Sivert Bakken die bösen „Impfgegner“ heranzieht und behauptet, es gebe keine „offizielle Bestätigung“ dafür, dass Bakkens frühere Herzmuskelentzündung durch die dritte Corona-Impfung entstanden war - dabei hatte @SPORT1 noch vor einem Jahr genau zu diesem Thema ein ausführliches Interview mit Sivert Bakken geführt, in dem nicht der geringste Zweifel daran geäußert worden war, dass die Herzbeschwerden des Sportlers aufgrund der Covid-Impfung aufgetreten waren.

Aktueller Text:

sport1.de/news/winterspo…

archive.is/OHiEgImage
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2/ Im Interview vom 24.12.24 sprach der nun verstorbene Biathlet von der „härtesten Zeit seines Lebens“:

Die dritte Covid-Impfung hatte ihm ab 2022 eine über zwei Jahre anhaltende Zwangspause von seinem geliebten Sport beschert:

sport1.de/news/winterspo…

archive.is/l21aQ Image
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3/ Auch @tonline hatte über das Gespräch von Bakken mit @SPORT1 und über die Herzmuskelentzündung infolge der dritten Covid-Impfung berichtet:

t-online.de/sport/wintersp…

archive.is/y6dkl Image
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