Meinung zu #ZPS shitstorm: die gesamte jüdische Gemeinde kann man mit Erinnerungsaktionen erst mal sowieso nicht zufriedenstellen, denn in deren Sicht geht es um ihre emotionale Bedürfnisse. Nachvollziehbar, aber bringt uns als Gesellschaft nicht unbedingt weiter. (1)—>
Denkt an die Stolpersteine von den manche Gmeindeprominente b.d. sagen, die wären eine Beleidigung, denkt an das Mahnmal, was für ein Skandal das war, denkt an die Kippa Aktionen die als kulturelle Aneignung kritisiert wurden, an #Yolocaust, die #ZPS -ähnliche Kritik erhielt (2)
Das mag auch berechtigte Kritik sein, aber es zeigt uns dass Erinnerungsarbeit selten zwei Ansprüche erfüllen kann: die Vergangenheit ehren und die Gegenwart miteinzubeziehen. Das ist ein Ziel das wir trotzdem erstreben sollen, aber perfektes Gleichgewicht ist unrealistisch (3)