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Jul 6, 2024 11 tweets 3 min read Read on X
Antihistaminika, insbesondere Histaminrezeptor-H1 (HRH1)-Antagonisten, hemmen wirksam die #SARSCoV2-Infektion

In dieser Studie wurde „nachgewiesen, dass HRH1 als alternativer Rezeptor für #SARSCoV2 fungiert, indem er direkt an das virale Spike-Protein bindet.🧵

#COVID19 #Corona Fig 7 Antihistamine drugs prevented SARS-CoV-2 infection in transgenic hACE2 mice. (A) Acrivastine at serially diluted concentrations was premixed with authentic SARS-CoV-2 D614G viruses, followed by incubation with HEK293T-hACE2 cells. After 48 h, the viral RNA in the supernatants was extracted and quantified via RT-PCR-based detection. The IC50 value was calculated based on the relative number of viral RNA copies within each concentration. (B) The IC50 of triprolidine against the authentic SARS-CoV-2 D614G strain was measured and calculated as described in panel A. (C) Schematic of the an...
HRH1 verstärkte auch synergistisch den hACE2-abhängigen Viruseintritt durch Wechselwirkung mit hACE2. Antihistaminika verhindern wirksam die Virusinfektion, indem sie konkurrierend an HRH1 binden und so die Interaktion zwischen dem Spike-Protein und seinem Rezeptor unterbrechen.
Mehrfache Hemmungstests zeigten, dass Antihistaminika die Infektion verschiedener SARS-CoV-2-Mutanten mit einer durchschnittlichen IC50 von 2,4 µM weitgehend hemmen. Die prophylaktische Funktion dieser Medikamente wurde durch authentische SARS-CoV-2-Infektionstests und Versuche Fig 1 Antihistamine drugs inhibited pseudotyped SARS-CoV-2 infection. (A) Schematic of drug library screening for anti-SARS-CoV-2 drugs. pHIV-luciferase, psPAX2, and pcDNA3.1-SARS-CoV-2-S were cotransfected into HEK293T cells to produce pseudotyped SARS-CoV-2 viruses, while pseudotyped VSV viruses were generated by cotransfecting HEK293T cells with pHIV-luciferase, psPAX2, and pCMV-VSV-G. Different drugs (at 50 µM) from an FDA-approved drug library were premixed with pseudotyped viruses, followed by incubation with HEK293T-hACE2 cells. At 48 hpi, the cells were lysed, and luciferase activit...
mit humanisierten Mäusen bestätigt, was das therapeutische Potenzial von Antihistaminika bei der Bekämpfung von Coronavirus-Erkrankungen unterstreicht.
Frühere Berichte haben darauf hingewiesen, dass eine SARS-CoV-2-Infektion Mastzellen aktivieren kann, die Histamine freisetzen,
was wiederum zu einem Anstieg proinflammatorischer Zytokine führt, wodurch ein COVID-19-bedingter Zytokinsturm entsteht. Daher könnten Antihistaminika als immunmodulatorische Mittel zur Linderung der Symptome von COVID-19 dienen. Mehrere klinische Studien haben außerdem gezeigt,
dass die Behandlung von COVID-19-Patienten mit Antihistaminika die Dauer des Krankenhausaufenthalts verkürzen und das Fortschreiten der schweren Symptome verhindern kann. Daher werden Antihistaminika für die Frühbehandlung von COVID-19 empfohlen. Zwei klinische Studien haben
gezeigt, dass Antihistaminika die Langzeitsymptome von COVID-19, einschließlich anhaltender Hautausschläge, Multiorganschmerzen, intermittierender Anosmie und chronischer kardiovaskulärer Störungen, rasch lindern können, was das Potenzial von Antihistaminika für die
Langzeitbehandlung von COVID-19 unterstreicht. Bemerkenswerterweise zeigten unsere Studien, dass HRH1 als alternativer Rezeptor für SARS-CoV-2 fungiert, indem es direkt an das virale Spike-Protein bindet, während Antihistaminika in der Lage sind, kompetitiv an HRH1 zu binden, was
zur Verhinderung des Eindringens von SARS-CoV-2 führt. Auf der Grundlage unserer Studien und früherer Berichte könnten Antihistaminika sowohl als frühzeitige prophylaktische Maßnahmen zur Verhinderung einer SARS-CoV-2-Infektion als auch als späte therapeutische Gegenmaßnahmen Fig 3 Antihistamine drugs inhibited SARS-CoV-2 entry in susceptible cell lines. (A) Five antihistamine drugs, namely, acrivastine, clemastine, loratadine, promethazine, and triprolidine, at serially diluted concentrations were premixed with SARS-CoV-2 D614 PsVs, followed by incubation with A549 cells. The IC50 for each drug was calculated based on the relative luciferase activity at 48 hpi. (B) The effects of five antihistamine drugs on the inhibition of SARS-CoV-2 D614 PsV entry into Calu-3 cells were evaluated as described in panel A. The IC50 of each drug in Calu-3 cells was determined. ...
zur Abschwächung der langfristigen COVID-19-Symptome eingesetzt werden.“



#COVID19 #HRH1 #Antihistaminika #Corona #SARSCoV2 #LongCovidjournals.asm.org/doi/10.1128/mb…
Weitere Details im 🧵 von Emmanuel.

Herzlichen Dank @ejustin46 für das Teilen dieser Studie 🙏🏼.

#COVID19 #HRH1 #Antihistaminika #Corona #SARSCoV2 #LongCovid

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