Ein Nest russischer Propagandisten mit einem Milliardenbudget.
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Institut für Internetentwicklung
«ИРИ» (Gründung 2014) ist eine russische Organisation, die vom Staat durch Zuschüsse gefördert wird.
«ИРИ» sollte ursprünglich die Internetindustrie "regulieren" und wurde später zum Betreiber eines staatlichen Wettbewerbs zur Erstellung von Propaganda-Internetinhalten für junge Menschen.
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Im Jahr 2021 wurde Goreslawski Generaldirektor des Instituts und «ИРИ» verwandelte sich schließlich in eine staatliche Einrichtung mit einem milliardenschweren Budget, die sich darauf konzentrierte die Agenda der Behörden voranzutreiben.
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Seit Russlands Angriff auf die Ukraine finanziert das Putin-Institut verschiedene Propagandaprojekte zur „militärisch-patriotischen Erziehung“ der Jugend und deren Verbreitung im Internet.
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Auf der Grundlage der Ergebnisse des Wettbewerbs „Nationale Inhalte“ teilten sich mehrere Projekte Milliarden unter sich auf, darunter:
„Diejenigen, die weggefahren sind, wie geht es euch dort?“, „Ramzan. Achmat – Die Macht Russlands“, „Frauen Z“, „Für die Front gemacht“ und viele weitere Projekte.
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Das Institut für Internetentwicklung «ИРИ», das der russischen Präsidialverwaltung untersteht, hat im Jahr 2023 allein für die Erstellung "patriotischer Inhalte" 20 Milliarden Rubel an Zuschüssen verteilt.
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Die Finanzmittel werden von Jahr zu Jahr erhöht.
Im Jahr 2022 wurden dem Institut "nur" 7 Mrd. Rubel aus dem Reservefonds des Landes für die Ausbildung "geistiger und moralischer Werte" unter jungen Menschen zugewiesen, obwohl ursprünglich nur 3 Mrd. Rubel geplant waren.
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In der gegenwärtigen Situation ist der Kreml gegenüber den Propagandisten sehr großzügig, da diese Investitionen darauf abzielen, eine "spezielle militärische Operation" zu unterstützen und einen blutigen Krieg zu rechtfertigen.
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Zu den vom „Institut für Internetentwicklung“ finanzierten Personen zählen insbesondere der TV-Moderator Krasowski, der zum „Ertränken“ und „Verbrennen“ ukrainischer Kinder aufrief, der abscheuliche Schriftsteller Minajew und andere Propagandisten.
Neben dem stellvertretenden Leiter der russischen Präsidialverwaltung S. Kirijenko und dem Institutsdirektor A. Goreslawski gehören dem Aufsichtsrat des „ИРИ“ beispielsweise E. Jampolskaja, Vorsitzende des Kulturausschusses der Staatsduma, die RT-Chefredakteurin Simonyan und Minajew an.
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Der Staatsduma-Ausschuss gab auch eine Stellungnahme zum Entwurf des föderalen Haushaltsplans für 2024 und den Planungszeitraum 2025 und 2026 ab.
Darin heißt es, dass im Jahr 2024 eine Aufstockung der Mittel für das autonome gemeinnützige „Institut für Internetentwicklung“ geplant ist.
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Allein das «ИРИ»-Propagandainstitut unterstützte 935 Projekte, die zwischen 2022 und 2024 veröffentlicht wurden, mit einem Gesamtbudget von 45 Mrd. Rubel.
65 % für die Erstellung von Videoinhalten, 31 % für Blogger-Inhalte, 3 % für Medienprojekte und 1 % für Softwareprodukte bereitgestellt.
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Gleichzeitig vergibt das «ИРИ» seine eigenen Zuschüsse im Rahmen einer Kofinanzierung mit staatlichen und privaten Unternehmen wie der „National Media Group“, die mit dem Oligarchen Yuri Kovalchuk verbunden ist.
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Erst am 24. Juni 2024 wurde das Institut für Internetentwicklung als Propagandaorganisation in die Sanktionslisten der Länder der Europäischen Union aufgenommen.
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Nach der Einführung von Sanktionen werden die Listen der Wettbewerbssieger geheim gehalten, da dies ein Grund für ihre Aufnahme in die Sanktionslisten sein kann.
Auf diese Weise will das Propagandainstitut seine "Patrioten" schützen.
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In den Chats aus den #EpsteinFiles vom 3. Mai 2019 wird die direkte Abstimmung zwischen Steve Bannon und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein deutlich. Bannon kündigte darin an, vom 11. bis 15. Mai 2019 in Deutschland zu sein und im „Bundestag“ zu sprechen.
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Tatsächlich trat er am 15. Mai 2019 auf Einladung der AfD-Bundestagsfraktion als Überraschungsgast bei der ‚Konferenz der freien Medien‘ im Saal 1.228 des Jakob-Kaiser-Hauses (einem Gebäude des Deutschen Bundestages) auf.
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Die Kommunikation zeigt, dass Epstein aktiv versuchte, Bannon bei dessen Europareise zu unterstützen, indem er Treffen mit Vertretern aus Saudi-Arabien (KSA) in Deutschland oder den USA koordinierte. Während Bannon einen möglichen Aufenthalt auf Epsteins Privatinsel zugunsten seiner Reisepläne und seines Auftritts im „Bundestag“ ablehnte, bot Epstein an, die Kontakte zu den Saudi-Arabiens direkt in Deutschland für ihn zu organisieren.
Orbán’s media and propaganda machine against the opposition and democracy exposes how Hungary is being ruthlessly manipulated ahead of the 2026 election.
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In Hungary, an aggressive campaign against the opposition officially began ahead of the parliamentary elections on April 12, 2026. At the center, as so often, is Viktor Orbán, a master of manipulation who has built a system based on fear, lies, and conspiracy theories.
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Hungary is among the EU countries with the strongest pressure on media freedom. In 2018, 476 pro government media outlets were consolidated into KESMA, placed under the control of Orbán allies and exempted from oversight by decree. This created a powerful instrument to weaken independent media.
Das Minus von Putin ist, dass er seine Absichten nie verbirgt, seine Pläne immer direkt ausspricht und mit offenen Karten spielt.
Das Plus für Putin ist, dass es im Westen genug Idioten gibt, die nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, dass er mit seinen Absichten absolut ernsthaft ist und überhaupt nicht daran interessiert ist, sich "im Guten" zu einigen.
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Heute haben er und Beloussow auf der Sitzung des Kollegiums des Verteidigungsministeriums ihre Pläne für das Jahr 2026 und bis 2030 bekannt gegeben.
Wenn man den ganzen Lametta um die 1,5 Millionen Verluste der ukrainischen Streitkräfte und die 213.000 (!) Verluste an Militärtechnik beiseite lässt, bleibt unter dem Strich Folgendes übrig.
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1️⃣ Russland hat nicht vor aufzuhören und beabsichtigt 2026 „All-in“ zu gehen, um die „Ziele der SVO“ zu erreichen.
Putin’s "America guru" Yuri Ushakov: The mastermind of Kremlin foreign policy and his years living in Russia’s espionage residences in the U.S.
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Since 1992, Yuri Ushakov headed the Foreign Ministry’s Department for Pan-European Cooperation, overseeing ties with the OSCE, EU, NATO, the Council of Europe, and other European bodies. Since 2012, he has also served on Rosatom’s supervisory board and previously sat on Rostec’s board.
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While working in the United States, he helped shape the Russian–American agenda. In 2003, he described bilateral relations as “stop and go,” meaning “one step back, two steps forward.” and by the late 2000s his stance toward the U.S. had hardened, criticizing what he saw as America’s use of Russia.
A-WEF 2025: Die Vernetzung von rechten, prorussischen und verschwörungsideologischen Akteuren und Medien in Prag.
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Die dubiose Alternativ-Konferenz A-WEF 2025 inszenierte Ende November im Prager Hilton-Hotel ein Treffen, das unter den hohlen Parolen „Von der Kritik zur Kraft“ und „Frieden schaffen, Krieg verhindern!“ firmierte. Für den Höhepunkt der Veranstaltung sorgte AfD-Chefin Alice Weidel. Dort ließ sie sich von Stefan Magnet ausführlich zu ihrer einseitigen Lageeinschätzung befragen.
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Weidel nutzte die Bühne, um erneut eine gefährliche Verschwörungstheorie zu verbreiten: Der Ukraine-Krieg werde ihrer Meinung nach absichtlich fortgesetzt und sei im Grunde genommen ein brutaler Krieg gegen Deutschland. Gleichzeitig warf sie der aktuellen deutschen Führung „Repressionen“ und „fehlende Freiheit“ vor.
Bart De Wever’s trips to Russia are now paying off for the Kremlin: He protects its interests and blocks billions in aid for Ukraine.
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The Prime Minister of Belgium, Bart De Wever, plays a central role in the debate over the use of frozen Russian central bank assets, as the majority of these funds are held at Euroclear, the central securities depository based in Belgium. It is estimated that Belgium holds between 185 and 210 billion euros of these assets.
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Bart De Wever, who is currently blocking the use of Russian funds for Ukraine, maintained close relations with high-ranking Russian officials before and long after the 2014 annexation of Crimea.
De Wever himself emphasized that he had been visiting St. Petersburg since 1988 as a tourist, professionally, and with his family, as he explained during a meeting in Russia.