1/ Huch! Hat „Ich habe nie eine Impfpflicht gefordert“-Drosten da etwa die von ihm persönlich mitverfasste 10. Ad-hoc-Leopoldina-Stellungnahme vom 27. Nov. 2021 vergessen?!
„Zu empfehlen sind:
- die rasche Einführung einer berufsbezogenen Impfpflicht für Ärztinnen u. Ärzte, …
2/ … Pflegekräfte und medizinische Fachberufe sowie weiterer Multiplikatorengruppen;
- die Vorbereitung zur Einführung einer allgemeinen Impfpflicht unter Berücksichtigung der dafür erforderlichen rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen. …
3/ Wenn die Unterzeichner dieser Ad-hoc-Stellungnahme vor dem Hintergrund der skizzierten Wertfragen für Freiheitseinschränkungen wie Impfpflichten … plädieren, dann geschieht dies in der Überzeugung, dass die hierzu führenden Abwägungen im Einklang mit Grundwerten … stehen. …
4/ Auch die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ist unter den aktuellen, vor einem Jahr so nicht vorhersehbaren Umständen ethisch und rechtlich gerechtfertigt, als letzte Maßnahme, um eine Impflücke zu schließen, die sich augenscheinlich nicht anders beheben lässt.“
5/ Klingt, als habe Drosten sich über die von ihm geforderten Impfpflichten sehr wohl Gedanken gemacht - zumindest so viele, dass man dies wohl kaum bis heute vergessen konnte, oder nicht?
6/ Wenn Drosten also heute davon spricht, es fände eine Umdeutung der Geschehnisse während der Corona-Krise statt - spricht er dann insgeheim von sich selbst? Ist es nicht er selbst, der seit Monaten versucht, Gegebenheiten im Rückblick völlig anders darzustellen, fern der …
7/ … Realität?
Schwache Recherche-Leistung, @tonline @jbebermeier @AnnLei1.
Hier ist eine Nachfrage an den Charité-Virologen inkl. Berichtigung wohl dringend angezeigt, oder nicht?
@tonline @jbebermeier @AnnLei1 8/ Ein Erfolg für die Aufklärer ist es allemal, dass Drosten offenbar inzwischen anerkennt, dass eine Impfpflicht niemals eine Berechtigung hatte. Weshalb sonst sollte er diese von ihm via Leopoldina ausgesprochene Empfehlung heute leugnen?
Brisant ist Drostens Erklärung:
@tonline @jbebermeier @AnnLei1 9/ „Jeder Medizinstudent bekommt im 1. Semester beigebracht, dass es eine Körperverletzung ist, wenn sie einfach ein Loch in einen Patienten machen. Es sei denn, man ist Arzt und hat die Einwilligung v. Patienten, nachdem der den Sinn verstanden hat. So ist das auch beim Impfen.“
@tonline @jbebermeier @AnnLei1 10/ Warum war Drosten im November 2021 also kurzzeitig diese Grundkenntnis eines Arztes aus dem ersten Semester entfallen?
Fragen über Fragen, die einmal mehr zeigen, wie unwissenschaftlich Drosten in seinen Aussagen agierte und noch heute agiert. Seine Versuche, seine …
@tonline @jbebermeier @AnnLei1 11/ … eigenen Äußerungen im Rückblick zu relativieren, sind erbärmlich, ebenso das Verhalten einiger Medien, die Drosten nach wie vor unkritisch und komplizenhaft eine Bühne bieten.
1/ Erfreulich, dass @jbebermeier hier bei Drosten nachgehakt hat. Dessen Antwort offenbart erneut einen gravierenden Irrtum, der ihm wohl kaum entgangen sein konnte.
Drosten behauptet nun, unter Delta sei ein wirksamer Übertragungsschutz d. Impfung „eindeutig belegt“ gewesen.
2/ Deshalb habe er „als Mediziner“ eine berufsbezogene Impfpflicht „unterstützen müssen“, es könne ja nicht angehen, „dass ungeimpftes ärztliches und pflegerisches Personal das Virus verbreitet“.
Gerade mit dem Aufkommen der Delta-Variante jedoch wurde offensichtlich, dass …
3/ … ein anhaltender Übertragungsschutz durch die Covid-Impfung eben NICHT gegeben war. Die Viruslasten bei geimpften Infizierten waren genauso hoch wie bei den Ungeimpften. Dies war klar seit Juli 2021, seit dem Ausbruch in Provincetown, Massachusetts:
1/ Da stockt einem der Atem:
Ganz nebenbei offenbart Dr. Daniela Huzly, Leiterin der Diagnostik am Institut f. Virologie der Uniklinik Freiburg, auf dem ALM-Symposium Ende 09/24, dass Schnellteste bei Asymptomatischen „prinzipiell eigentlich gar nicht zugelassen“ waren.
2/ Außerdem hätten die Antigen-Schnellteste bei Asymptomatischen „einfach relativ schlecht funktioniert“.
Auf welcher wissenschaftl. Grundlage wurden demnach Schüler und Kita-Kinder monatelang mit Stäbchen in der Nase gequält - zu „horrenden Kosten“ von über 3,5 Milliarden €?
3/ Wo war Frau Huzly, als eigentlich wissenschaftliche Institutionen wie die @Leopoldina in einer Stellungnahme (verfasst u. a. von Drosten und Charité-Chef Kroemer) empfahlen, Kinder & Jugendliche „mindestens 3x wöchentlich“ anlasslos zu testen?
1/ Falls es noch irgendeines Beweises bedurfte, weshalb kein Interesse an Aufarbeitung besteht - hier wird er geliefert:
„Wir wissen, was wir getan haben, das ist auch jetzt im Nachhinein noch richtig, und ES WIRD BEIM NÄCHSTEN MAL NATÜRLICH AUCH WIEDER NOTWENDIG SEIN.“
26.9.24
2/ Obwohl Drosten in seinem aktuellen Buch vorgibt, eine Aufarbeitung des Corona-Geschehens einzufordern, so verunglimpft er hier ein Hinterfragen als „unredlich“ und „unwissenschaftlich“, er spricht von „Unsinn“ und „Täuschungsmanövern“, die „nicht weiter um sich greifen“ …
3/ … sollten.
Erneut behauptet der Charité-Virologe irrtümlicherweise und entgegen der Erkenntnisse aus den #RKIFiles, man habe zu Beginn der Corona-Krise nicht gewusst, „dass das Virus sehr blande Verläufe ohne Folgeerscheinungen“ bei den Kindern mache. Vielleicht hätte er …
1/ „Christian Drostens Gesprächsband läuft auf die Rechtfertigung hinaus, dass in Deutschland im Grunde alles ganz gut gelaufen sei und wir im Großen und Ganzen gut durch die Pandemie gekommen seien. Da wird rückschauend viel mit dem Präventions-Paradox argumentiert. …
2/ Nur weil eine Annahme mit der beobachteten Tatsache übereinstimmt, bedeutet das noch lange nicht, dass diese Annahme auch tatsächlich richtig ist - eine Fragestellung, mit der sich die Kausaltheorie beschäftigt. … Die Corona-Zeit auf diese Weise Revue passieren zu lassen, …
3/ … das ist in meinen Augen keine Aufarbeitung, wie mein Buch sie fordert. Zumal ich mich frage: Was sind denn die Parameter für ‚gut gelaufen‘? Übersterblichkeit? Da liegt Deutschland im Mittelfeld. Schulschließungen? Hier sind wir fast negativer Spitzenreiter: …
1/ Noch heute dienen die unkritisch betrachteten sog. „Bilder aus Bergamo“ Politikern und Experten dazu, das rigorose Vorgehen während der Corona-Krise zu legitimieren. Aber:
„Dass das Bild nur entstanden war, weil man aus Angst vor der Übertragung des Virus von den Leichen …
2/ … auf die Bestatter angeordnet hatte, alle Leichen einzuäschern, anstatt sie zu beerdigen, spielte keine Rolle. In einer Region, in der Erdbestattung durchaus gängig ist, hatten deshalb die Krematorien kurzzeitig ihre Belastungsgrenze erreicht . …br.de/nachrichten/ku…
3/ Auch die Grippewelle 2017/2018 führte zu einer Übersterblichkeit, bekam aber deutlich weniger Aufmerksamkeit .
Es waren auch gar nicht ‚die Bilder aus Bergamo‘, sondern nur ein einzelnes Bild. … Das Bild schneidet das vorderste und das letzte …ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/P…
1/ Das nächste Narrativ implodiert vor unseren Augen, und die Leidtragenden der Missachtung medizinethischer Prinzipien („First do no harm“) sind einmal mehr die Kinder & Jugendlichen, denen die mRNA-Impfung grundlos und voreilig aufgedrängt wurde:
3/ Wann werden sich Lauterbach und Spahn endlich für ihr inakzeptables Drängen bzw. Drosten, Buyx und Co. für ihre haltlosen Empfehlungen zur Kinder-Covid-Impfung erklären müssen?
Wann werden sie mit solchen Erkenntnissen konfrontiert?