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Apr 5 ‱ 27 tweets ‱ 6 min read ‱ Read on X
đŸ§”WĂ€hrend die Welt Ostern feiert, riegelt Peking den Nordwesten militĂ€risch ab und opfert tausende Rinder, um einen aus Russland eingeschleppten Erreger zu stoppen, gegen den Chinas Impfstoffe faktisch wirkungslos sind.

Was als verschleierte Seuche in den Weiten Sibiriens begann, erreicht pĂŒnktlich zum Fest die globalen Lieferketten und droht das Fundament der ErnĂ€hrungssicherheit von Washington bis Berlin zu erschĂŒttern – ein viraler FlĂ€chenbrand, der den Sonntagsbraten zum unbezahlbaren Luxusgut zu machen droht.

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist zurĂŒck – aggressiver und politischer als je zuvor.
1/25 Alles beginnt weit weg von Sibirien. Im Sommer 2025 taucht in der TĂŒrkei und im Nahen Osten ein seltener Gast auf: der Erregertyp SAT-1. Normalerweise im sĂŒdlichen Afrika isoliert, hat das Virus die Grenzen ĂŒbersprungen. Instabile Regionen und lĂŒckenlose Kontrolle sind der perfekte NĂ€hrboden. SAT-1 ist kein normaler Keim – er ist eine hochmobile Invasionsarmee.
2/25 Der Sprung nach Eurasien war nur eine Frage der Zeit. Über unkontrollierte Handelsrouten und migrierende WildtierbestĂ€nde fraß sich der Erreger Richtung Norden.
3/25 Im Februar 2026 erreichte die Welle Russland. Doch statt Alarm zu schlagen, wÀhlte der Kreml eine Strategie, die wir aus der Geschichte kennen: Verschleierung zum Schutz der eigenen Export-Ambitionen.
4/25 In den Weiten Sibiriens und des Altai begann das große Sterben. Zehntausende Rinder wurden in Nacht-und-Nebel-Aktionen gekeult und verbrannt. Offiziell sprach Moskau von „Tollwut“ oder „Pasteurellose“. Doch wer die Bilder der brennenden Kadaverstapel sah, wusste: Das ist kein Einzelfall, das ist eine nationale Katastrophe, die man mit aller Macht kleinzureden versucht.
5/25 Das KalkĂŒl dahinter ist eiskalt. Russland will bis 2030 zur globalen Agrarmacht aufsteigen. Ein offizielles EingestĂ€ndnis der Maul- und Klauenseuche wĂŒrde den sofortigen Entzug des „MKS-frei“-Status durch die Weltorganisation fĂŒr Tiergesundheit (WOAH) bedeuten. Die Folge? Ein sofortiger Stopp aller Fleisch- und Milch-Exporte. Moskau entschied sich fĂŒr das Risiko.
6/25 Doch Biologie lĂ€sst sich nicht zensieren. WĂ€hrend russische Behörden von „kontrollierten EinzelfĂ€llen“ faselten, zog Kasachstan als Erster die Reißleine. Bereits Mitte Februar verhĂ€ngte das Nachbarland einen totalen Importstopp fĂŒr Fleisch aus den russischen Grenzregionen. Ein deutliches Signal: Das Vertrauen in Moskaus VeterinĂ€r-Berichte war bereits am Nullpunkt.
7/25 Dann der Einschlag im Osten: China. Ende MĂ€rz meldet Peking erste AusfĂ€lle in Gansu und Xinjiang. Die Diagnose ist ein Schock fĂŒr die FĂŒhrung: SAT-1. Das Virus ist ĂŒber die Grenze aus Russland eingesickert. FĂŒr Peking ist dies mehr als ein Agrar-Problem – es ist ein Bruch der strategischen Partnerschaft. Das Virus kennt keine „grenzenlose Freundschaft“.
8/25 Die chinesische Reaktion ist von fast militĂ€rischer HĂ€rte. Anders als Russland geht Peking in die Offensive und benennt das Problem beim Namen. In Xinjiang werden ganze Landstriche abgeriegelt. Die Botschaft an Moskau ist unmissverstĂ€ndlich: Wir lassen nicht zu, dass euer Schweigen unsere nationale ErnĂ€hrungssicherheit in den Abgrund reißt.
9/25 Warum ist SAT-1 so gefĂ€hrlich? Chinas gigantisches Impf-Arsenal ist gegen diesen Stamm nutzlos. Die bestehenden Vakzine bieten keinen Schutz. Es ist ein biologischer Blindflug. Ohne wirksame Impfstoffe bleibt nur die „Politik der verbrannten Erde“: Jedes Tier im Umkreis wird getötet. Eine wirtschaftliche Hinrichtung fĂŒr tausende Bauern vor Ort.
10/25 WĂ€hrend im Osten die Fronten verhĂ€rten, schaut der Westen genau hin. Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) veröffentlichte Berichte, die Moskaus Version der „Pasteurellose“ förmlich zerpflĂŒckten. Die Geheimdienst-Daten zeigen: Das Ausmaß der Keulungen in Sibirien passt nur zu einem einzigen Szenario – einer unkontrollierten MKS-Epidemie.
11/25 Washington nutzt die Krise geschickt. WĂ€hrend Russland als unzuverlĂ€ssiger Lieferant gebrandmarkt wird, bringen sich die USA und Brasilien in Stellung. Wer sein Vieh nicht schĂŒtzen kann und ĂŒber Krankheiten lĂŒgt, verliert seinen Platz am globalen Verhandlungstisch. Fleisch ist im Jahr 2026 eine strategische WĂ€hrung, genau wie Gas oder Mikrochips.
12/25 Und Europa? Die EU wĂ€hnt sich in Sicherheit hinter ihren strengen Auflagen, doch die NervositĂ€t wĂ€chst. In Zypern und Griechenland wurden bereits SAT-1-FĂ€lle gemeldet. Die Kommission hat NotfallplĂ€ne aktiviert. Das Risiko fĂŒr den Kontinent ist weniger der direkte Import, sondern die schleichende Einschleppung ĂŒber den Balkan und Osteuropa.
13/25 Die grĂ¶ĂŸte Angst in BrĂŒssel: Dass der Erreger die Wildtierpopulationen erreicht. Wenn Rehe und Wildschweine das Virus ĂŒber die „grĂŒne Grenze“ von Russland nach Polen oder ins Baltikum tragen, ist die europĂ€ische Landwirtschaft am Ende. Einmal im Wald, ist MKS praktisch nicht mehr auszurotten. Die ZĂ€une gegen die Afrikanische Schweinepest waren nur der Anfang.
14/25 FĂŒr den Verbraucher in Europa und den USA bedeutet das vor allem eins: Preisschock. Wenn China – der grĂ¶ĂŸte Fleischimporteur der Welt – seine eigenen BestĂ€nde keult und russische Ware boykottiert, kauft Peking den Weltmarkt leer. Die Preise fĂŒr Rind- und Lammfleisch werden pĂŒnktlich zum Osterfest und darĂŒber hinaus in Rekordhöhen schießen.
15/25 Doch zurĂŒck zum Fokus: Russland. Die Verschleierungstaktik ist krachend gescheitert. Der Versuch, den Exportstatus zu retten, hat China als wichtigsten Partner entfremdet. Jetzt steht Moskau vor einem TrĂŒmmerhaufen: Die Seuche im Inneren wĂŒtet weiter, die Grenzen sind dicht und das internationale Vertrauen ist fĂŒr Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, verspielt.
16/25 Die Ironie der Geschichte: Russland wollte Nahrungsmittel als Waffe einsetzen, um den Westen unter Druck zu setzen. Nun wird die eigene Landwirtschaft zum Opfer der eigenen Intransparenz. Ohne westliches Know-how und ohne Chinas Abnahme-Garantien droht dem russischen Agrarsektor der technologische und wirtschaftliche RĂŒckfall in die 90er Jahre.
17/25 In Washington verfolgt man die Lage mit kĂŒhler Distanz. Die USDA hat die Kontrollen fĂŒr alle Schiffe verschĂ€rft, die zuvor in russischen HĂ€fen lagen. Jedes Gramm Fleisch, das die USA erreicht, wird einer biologischen Rasterfahndung unterzogen. FĂŒr die Amerikaner ist die MKS-Krise eine BestĂ€tigung ihrer Politik der Entkoppelung von riskanten MĂ€rkten.
18/25 Europa reagiert mit der „Festung VeterinĂ€r“. Die Grenzkontrollen an der Ostflanke wurden massiv aufgestockt. Die EU investiert nun Millionen in die Entwicklung eines neuen Kombi-Impfstoffs, der auch gegen SAT-1 wirkt. Man will nicht denselben Fehler machen wie China und sich auf veraltete Verteidigungslinien verlassen.
19/25 Der globale Fleischmarkt wird nach dieser Krise nicht mehr derselbe sein. Die Transparenz ĂŒber Tiergesundheit wird zum alles entscheidenden Markteintritts-Kriterium. Wer lĂŒgt, fliegt raus. Russland hat sich mit seinem Verhalten selbst ins Abseits gestellt – eine biologische Selbstisolation, die weitaus hĂ€rter wirkt als politische Sanktionen.
20/25 Was bedeutet das fĂŒr den kommenden Sommer? Experten erwarten eine globale Fleischknappheit. Besonders LĂ€nder im Nahen Osten, die auf russische Exporte gesetzt haben, mĂŒssen nun hĂ€nderingend neue Quellen finden. Dies treibt die Inflation weiter an und könnte in politisch instabilen Regionen zu neuen sozialen Unruhen fĂŒhren.
​Peking hat mit seiner Veröffentlichung den „COVID-Moment“ der Agrarwelt eingeleitet. Es ist der Punkt, an dem das Schweigen nicht mehr vor der Katastrophe schĂŒtzt, sondern sie beschleunigt. In puncto wirtschaftlicher Zerstörungskraft ist dieser MKS-Ausbruch fĂŒr die Landwirtschaft exakt das, was die Pandemie 2020 fĂŒr die menschliche Gesellschaft war: Ein Systemkollaps, der die Grundversorgung bedroht.
21/25 Ist das der „COVID-Moment“ der Landwirtschaft? Die Parallelen sind erschreckend: Ein hochmobiler Erreger, ein Versagen der ersten Verteidigungslinie (Vakzine) und eine Supermacht, die durch Intransparenz wertvolle Zeit verspielt hat. Auch wenn MKS fĂŒr den Menschen nicht tödlich ist – fĂŒr die globale ErnĂ€hrungsarchitektur ist es ein Frontalangriff mit pandemischem Ausmaß.
22/25 Europa reagiert bereits im Krisenmodus. WĂ€hrend in Zypern und Griechenland die ersten SAT-1-FĂ€lle bestĂ€tigt wurden, hat die EU-Kommission ihre strategische Reserve „rescEU“ mobilisiert. Es geht nicht mehr nur um VeterinĂ€rmedizin, sondern um Katastrophenschutz. In BrĂŒssel weiß man: Wenn der Erreger die industriellen Zentren in Deutschland oder Frankreich erreicht, brennt der Kontinent ökonomisch.
23/25 Die USA haben unterdessen eine „biologische Rasterfahndung“ eingeleitet. Jedes Schiff, das russische HĂ€fen angelaufen hat, steht unter Generalverdacht. FĂŒr Washington ist die Seuche ein geopolitisches Argument fĂŒr die totale Entkoppelung. Wer seine Biosicherheit nicht im Griff hat, wird vom Weltmarkt isoliert. Die Ära des grenzenlosen Agrarhandels ist pĂŒnktlich zu diesem Ostern Geschichte.
24/25 Wenn Sie heute vor Ihrem Osterbraten sitzen, blicken Sie auf ein Auslaufmodell. Die Kombination aus russischer Verschleierung und chinesischer Notbremsung wird die Preise dauerhaft nach oben treiben. Fleisch wird vom tĂ€glichen Standard zum politisch aufgeladenen Luxusgut. Der „Sonntagsbraten“ ist 2026 kein kulinarisches Detail mehr, sondern ein Indikator fĂŒr die StabilitĂ€t der Weltordnung.
25/25 Fazit: Peking hat das Ruder herumgerissen, indem es die Wahrheit aussprach, doch der biologische FlĂ€chenbrand ist lĂ€ngst außer Kontrolle. Russland steht isoliert da, Europa rĂŒstet auf und der Verbraucher zahlt die Zeche. Die Maul- und Klauenseuche hat gezeigt: In einer vernetzten Welt ist ein verschwiegener Ausbruch in Sibirien die Krise von uns allen. 🔚
Danke fĂŒrs Lesen. đŸ‡ȘđŸ‡șđŸ‡ș🇩👍

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Apr 19
✈ Fragt ihr euch auch, warum Washington bei Papst Leo XIV. die Beherrschung verliert? Da muss doch noch mehr dahinter stecken? Hier ist ein weiteres Puzzleteil.

​Man sieht hier einen Pontifex, der einfach nur seinen Job macht. Er ist auf Friedensreise in Afrika, mahnt zur Geschwisterlichkeit und zitiert das Evangelium. Als die Journalisten ihn auf die jĂŒngsten Beschimpfungen von Donald Trump ansprechen, wird deutlich: Genau dieses sachliche „Job-Machen“ ist fĂŒr das Weiße Haus die maximale Provokation.
​Warum ist Washington so unvorstellbar sauer auf einen Papst, der eigentlich nur das tut, was ein Papst tun sollte?
​Vielleicht kommen wir der Sache auf den Grund, wenn wir nicht fragen, was er gesagt hat – sondern was Leo XIV. seit dem ersten Tag seines Pontifikats nicht getan hat.
â€‹đŸ§” Eine Analyse der enttĂ€uschten Erwartungen:
1. Leo XIV. weigert sich, der Hohepriester des MAGA-Kults zu sein.
Man muss die Dynamik verstehen: Die MAGA-Bewegung ist lĂ€ngst kein rein politisches BĂŒndnis mehr, sie agiert wie eine religiöse Sekte. Diese ganzen Memes und Videos von Trump als Jesus sind fĂŒr Magas ECHT!!!
2/ Trump wird in dieser Maga-Welt als messianische Figur inszeniert. Diese ganzen Videos und Memes sind nicht da, um die Außenwelt zu provozieren sondern hauptsĂ€chlich fĂŒr die eigenen AnhĂ€nger. Zur Festigung der AnhĂ€ngerschaft. Image
Read 12 tweets
Apr 18
Die „BĂŒchse der Pandora“ in Washington steht sperrangelweit offen. Was anfangs als geniale „Taktik des Chaos“ verkauft wurde, entpuppt sich als strategische Sackgasse. Donald Trump hat das politische System der USA zertrĂŒmmert, doch die TrĂŒmmer lassen sich nicht mehr zu einem stabilen Bild zusammensetzen. Statt „America First“ erleben wir eine Regierung, die von ihren eigenen WidersprĂŒchen gejagt wird.

Wir analysieren ein Weißes Haus,
das im Treibsand seiner eigenen Personalentscheidungen und widersprĂŒchlichen Deals versinkt.

#ukraine
#Europa #eu
#USA
#Russland
1. Das Fundament der Macht bröckelt bei der Personalauswahl. Wenn LoyalitĂ€t das einzige Kriterium ist, endet man bei einer Regierung der „Darsteller“ statt der Strategen. Die Entlassung von Kristi Noem im MĂ€rz 2026 war kein Einzelfall, sondern Symptom einer tiefen Krise. WĂ€hrend Figuren wie Pete Hegseth im Pentagon durch private Skandale die Schlagzeilen beherrschen, bleibt die fachliche Arbeit auf der Strecke. Es fehlen die kĂŒhlen Köpfe, die eine Weltlage im Griff behalten könnten. Übrig bleibt eine Truppe, die hervorragend darin ist, BrĂ€nde zu legen, aber unfĂ€hig, sie zu löschen.
2. Die strategische Überforderung zeigt sich am deutlichsten beim „Öl-Eiertanz“. Erst kĂŒndigt Finanzminister Scott Bessent vollmundig das Ende der Sanktionserleichterungen fĂŒr russisches Öl an, nur um sie am 17. April 2026 – heute vor einem Tag – doch wieder zu verlĂ€ngern. Der Grund ist die nackte Angst vor der ZapfsĂ€ule. Trump ist in seiner eigenen Falle: Er will StĂ€rke zeigen, darf aber den WĂ€hler nicht verĂ€rgern. Diese Sprunghaftigkeit ist keine Strategie, es ist Panikmanagement. Wer heute HĂŒ und morgen Hott sagt, verliert weltweit jede GlaubwĂŒrdigkeit als Supermacht.
Read 30 tweets
Apr 15
đŸ§”Le sang africain au rabais
​DerriĂšre les promesses de bourses d'Ă©tudes et de jobs VIP se cache une machine de mort en 2026. Des milliers de jeunes Africains sont attirĂ©s en Russie avec des rĂȘves de prospĂ©ritĂ©, pour finir comme chair Ă  canon dans une guerre brutale. Ce thread retrace le systĂšme des « soldats jetables », les piĂšges diplomatiques et la disparition de fils dont les tombes resteront anonymes. Le sang africain est devenu le carburant bon marchĂ© de Moscou.Image
1/25 Le nouveau piÚge « diplomatique »
​En 2026, la Russie utilise ses ambassades et maisons de la culture comme bureaux de recrutement officiels. Sous couvert de programmes comme « Alabuga Start », on simule une lĂ©gitimitĂ© Ă©tatique qui mĂšne les jeunes du Cameroun ou de CĂŽte d'Ivoire directement dans des camions militaires. Ce camouflage en « contrats civils » contourne les mĂ©canismes d'alerte des pays d'origine et trompe la vigilance des familles.
2/25 La trappe administrative des passeports
​Les tĂ©moignages des rescapĂ©s rentrĂ©s en Afrique du Sud en fĂ©vrier 2026 confirment un rituel : dĂšs l'atterrissage, les passeports sont confisquĂ©s pour « traitement ». Sans documents, les recrues sont dĂ©munies et forcĂ©es de signer des contrats militaires en cyrillique qu'ils ne comprennent pas. Cette dĂ©possession totale est la base d'un esclavage moderne, transformant un job de gardien de sĂ©curitĂ© en service de front mortel.
Read 27 tweets
Apr 15
Billiges afrikanisches Blut

WĂ€hrend Afrika und die EU versuchen, die Rekrutierung zu blockieren, hat Russland einen perfiden neuen Weg zu afrikanischem Blut gefunden.
Getarnt als Kultur-Stipendien und VIP-Sicherheitsjobs, umgeht der Kreml staatliche Riegel, um junge MĂ€nner direkt in die „Fleisch-Angriffe“ an der Front zu pressen.

Dieser Thread verfolgt den Weg von der verlockenden Anzeige auf TikTok bis zum bĂŒrokratischen Nichts der Vermisstenliste – ein System moderner Sklaverei. đŸ§”
1/25
​Der Weg beginnt oft auf TikTok oder Instagram. Bezahlte afrikanische Influencer zeigen ein glamouröses Bild von Russland: schneebedeckte Metropolen, Wohlstand und „grenzenlose Chancen“.
Unter dem Hashtag „Alabuga Start“ werden gezielt junge Frauen fĂŒr angebliche Jobs in der Hotellerie oder Gastronomie geworben. Doch hinter der glĂ€nzenden Fassade wartet kein Service-Job, sondern die Montage von Kampfdrohnen in Tatarstan oder der direkte Marschbefehl.
2/25 das Kopfgeldsystem
​Russland hat die Anwerbung zu einem GeschĂ€ftsmodell fĂŒr skrupellose MittelsmĂ€nner gemacht. FĂŒr jeden erfolgreich vermittelten AuslĂ€nder zahlt der Kreml PrĂ€mien von bis zu 150.000 Rubel – weit mehr als fĂŒr russische Rekruten. Lokale ReisebĂŒros und „Fixer“ in Ghana, Nigeria oder Kamerun agieren als moderne SklavenhĂ€ndler. Sie erhalten Provisionen, wĂ€hrend die angeworbenen Söhne und Töchter in ein System gepresst werden, aus dem es nach der Landung kein Entkommen mehr gibt.
Read 29 tweets
Apr 14
Stell dir vor, du baust ĂŒber Jahrzehnte ein Haus auf dem Fundament von Gott, Familie und Vaterland auf – und dann reißt dein eigener Bauherr die Statik ein, nur um einen billigen Lacher im Netz zu ernten.

Genau das hat Donald Trump getan.

Was Vance als „Witz“ verkauft, ist fĂŒr die globale Rechte kein Kollateralschaden, sondern der Moment, in dem die Maske der Werteverteidiger endgĂŒltig fĂ€llt.

​Hier ist der Thread, der das Ausmaß dieses strategischen Selbstmords in nackten Zahlen offenlegt.
1/6
Wir mĂŒssen verstehen: Die weltweite Rechte siegt dort, wo sie sich als letzte Schutzmacht gegen den moralischen Verfall inszeniert.
Von Warschau bis BrasĂ­lia ist das Kreuz das Symbol dieses Widerstands.
Doch mit dem Jesus-Vergleich hat Trump dieses Symbol geschÀndet. Er hat das Heilige zur Requisite eines egomanischen Wahlkampfs degradiert. Das ist kein Witz, das ist politische Sabotage an der eigenen Basis.
2/6
Die Zahlen lĂŒgen nicht: Wir reden von 1,42 Milliarden Katholiken und fast einer Milliarde Protestanten. FĂŒr diese Menschen ist Jesus keine Comicfigur. Wenn Trump sich als messianischer Heiler inszeniert, bricht er mit dem Kernwert der christlichen Rechten:
der Demut vor Gott.

Er hat nicht die Linken provoziert – er hat Milliarden potenzielle WĂ€hler der Mitte und des konservativen Lagers tief in ihrer Seele gedemĂŒtigt.
Read 7 tweets
Apr 13
Die AbwĂ€rtsspirale der Rechten weltweit. đŸ§”
1/25
Die Ära Viktor OrbĂĄn zerbricht nicht an einem Mangel an ideologischem RĂŒckhalt, sondern an der harten RealitĂ€t einer Bevölkerung, die das Versprechen von Schutz gegen die Kosten der Isolation abgewogen hat. Dass PĂ©ter Magyar mit einer Zweidrittelmehrheit das System aus den Angeln hebt, markiert das Ende eines politischen GeschĂ€ftsmodells, das zu lange auf die SchĂŒtzenhilfe aus Washington setzte und dabei die Erosion im eigenen Land ĂŒbersah. Donald Trump, der OrbĂĄn als Goldstandard der illiberalen Ordnung pries, wurde fĂŒr Budapest nicht zum Rettungsanker, sondern zum MĂŒhlstein. Ein Triumph der RealitĂ€t ĂŒber das Narrativ. Das „Magyar-Beben“ ist die Quittung fĂŒr ein Jahrzehnt der politischen Hochstapelei.
„Ungarn hat entschieden, wieder ein europĂ€isches Land zu sein“, erklĂ€rte PĂ©ter Magyar unmittelbar nach seinem ĂŒberwĂ€ltigenden Wahlsieg am 12. April 2026.
2/25
Der ungarische Urknall vom gestrigen Sonntag ist kein lokales Gewitter, sondern der Point of no Return einer globalen AbwĂ€rtsspirale. Die Rechte scheitert nicht an ihren Gegnern, sondern an der eigenen hohlen Struktur. WĂ€hrend Trump und OrbĂĄn Mauern gegen „Wokeismus“ beschworen, verrottete dahinter die Substanz. Ein Volk lĂ€sst sich nicht ewig mit Geistern abspeisen, wenn im Krankenhaus das Toilettenpapier fehlt. Die Rekordwahlbeteiligung zeigt, dass der BĂŒrger die Bevormundung durch eine korrupte Elite satt hat. Wer IdentitĂ€tspolitik als Ersatz fĂŒr funktionierende Staatlichkeit verkauft, landet zwangslĂ€ufig auf dem TrĂŒmmerhaufen der Geschichte. Die Menschen wollten keine Ideologie, sondern IntegritĂ€t.
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