Bissiges MĂ€uschen 🐭 Profile picture
LabormĂ€uschen, nur echt mit Mix aus Argumenten und Sarkasmus 😉 đŸŒżđŸ§«đŸ”ŹđŸ§Ź
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22 Jul
Warum sind Felddaten zur Effizienz von Impfstoffen teilweise so schwierig sicher zu interpretieren? Schauen wir uns das mal an.
Bei einer idealen Studie gibt es zwei Gruppen, die Intervention (Impfung) und die Kontrolle (Placebo) - beide sollten bis auf die Intervention so 1/23
Àhnlich wie irgend möglich sein - also z.B. Alters- und Geschlechtsverteilung, ethnischer Hintergrund, HÀufigkeit von Vorerkrankungen usw.
Außerdem sollte die Intervention in einem möglichst definierten Zeitraum erfolgen. In der Summe sollte dann der einzige Unterschied eben 2/n
diese Intervention sein und ein Unterschied z.B. in der Zahl der Infektionen sollte nur auf diese zurĂŒckgehen. Dann lĂ€sst sich daraus auch leicht eine Effizienz der Impfung errechnen.
Sind die Gruppen aber nicht sehr Àhnlich, dann können eben diese Unterschiede auch zu 3/n
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21 Jul
Ein paar Gedanken/Fragen zu den Daten abnehmender EffektivitÀt der Impfungen in Israel und warum ich es schwer finde, deren Relevanz derzeit wirklich abzuschÀtzen:
* Da auch in Israel zuerst Risikogruppen geimpft wurden, unter denen aber auch eben einige Menschen mit alters- 1/n
oder krankheitsbedingt geschwĂ€chtem Immunsystem waren: Welcher Anteil der verringerten EffektivitĂ€t geht darauf zurĂŒck, dass wir hier die "reale" EffektivitĂ€t in eben diesen Gruppen messen?
* Welcher Anteil der verringerten EffektivitĂ€t geht auf einen normalen Übergang von 2/n
akut aktivierter Immunantwort auf eine dauerhafte etwas schwĂ€chere zurĂŒck, d.h. Haben wir eine einmalige Abhnahme z.B. 80%->60% oder sinkt es weiter?
* Welchen Anteil an der sinkenden EffektivitÀt macht die wandelnde PrÀvalenz anderer Varianten aus? 3/n
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12 Jul
Sport kann als Wettbewerb anregend und verbindend sein, aber zuweilen entladen sich am Rande oft lang angestaute Aggressionen und es kommt zu Ausschreitungen, die sich gegen vermeintliche Feinde richten, ob mit nationalistischen, rassistischen, gesellschaftlichen oder (1/9)
sonstigen HintergrĂŒnden oder einer unĂŒberschaubaren Mischung aus allem. Manchmal entladen sich die Dinge spontan, manchmal auch angeheizt. Und das ist nicht neu und nicht nur im Fußball so.
Eine der Àltesten Darstellungen von Unruhen im Umfeld eines Sportereignisses findet (2/9)
sich in Pompeji, wo Straßenschlachten zwischen Pompejianern und Besuchern aus Nuceria 59 n.d.Z. im Umfeld von Gladiatorenspielen dargestellt wurden, die dazu fĂŒhrten, dass Nero in der Stadt fĂŒr 10 Jahre alle solchen Veranstaltungen untersagen liess. (3/9)

de.wikipedia.org/wiki/Pompeji#R

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11 Jul
Warum war Darwins "Origins of species" eigentlich so ein Bestseller?

Artbildung ist doch ein Nischenthema đŸ€”
Okay, fĂŒr die, die auf dem Schlauch stehen, schaut einen Tweet weiter 😉
Der Prozess, bei dem eine Population durch die Spezialisierung auf unterschiedliche Lebensweisen (ökologische Nische) verschiedene Arten hervorbringen kann, ist die Einnischung.
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9 Jul
DemnÀchst irgendwo:

Querdenker: "Ich trau der Impfung nicht, wegen Nickel-56!"
WissenschaftlerIn: "Da ist kein Nickel-56 drin"
QD: "Weisst Du, wie giftig Nickel-56 ist?"
W: "Ist radioaktiv, aber es ist ja keins drin!"
QD: "Davon kann man sogar Krebs bekommen! Krebs!!!" (1/7)
W: "Wieso reden wir eigentlich ĂŒber Nickel-56?"
QD: "Weil Ihr alle leugnet, dass das Kinder tötet!"
W: "Aber wieso sollte das in Impfungen sein?"
QD: "Eben, das hat da nichts zu suchen, außer man will damit die halbe Bevölkerung ausrotten!"
W: "Ja, aber es ist keins drin!" (2/7)
QD: Link auf wissenschaftliches Journal
W: "Was soll das jetzt?"
QD: "Da ist die Studie drin!"
W: "Ach, die ĂŒber die Effizienz des XY-Vakzins? Okay, aber da steht nichts ĂŒber Nickel-56"
QD: "Doch, LĂŒge!! Auf Seite 473!!!!!"
W: "Aber da ist doch eine ganz andere Studie" (3/7)
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9 Jul
Eine doch recht erstaunliche Stellungnahme des #MWGFD erscheint heute im Twitterfeed von @SHomburg, die in großer Offenheit das seltsame WissenschaftsverstĂ€ndnis dieses Vereins prĂ€sentiert. Ich prĂ€sentiere die Stellungnahme hier fĂŒr die (1/n)

Geblockten in GĂ€nze, entsprechend dem Zitatrecht (mit Herrn Homburgs oben verlinktem Tweet als Quelle), um mich mit jedem einzelnen Punkt auseinanderzusetzen. Die Masken/Kinder-Studie, um die es geht, ist hier einsehbar: jamanetwork.com/journals/jamap
 (2/n)
Schon der erste Absatz der Stellungnahme ist bemerkenswert, es wird nÀmlich jede Kritik bei Desinformations- und Hetzportalen verortet. Dass zahlreiche Wissenschaftler hier auf Twitter, aber auch in der Kommentarspalte bei JAMA (dort frei einsehbar und oft unter Klarnamen) (3/n)
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7 Jul
Walachs Studie zur AbwĂ€gung des Nutzens von Impfungen gegen Covid-19 "The Safety of COVID-19 Vaccinations—We Should Rethink the Policy", die schon bei Erscheinen von vielen WissenschaftlerInnen scharf kritisiert wurde, ist vom Journal zurĂŒckgezogen (1/7)

mdpi.com/2076-393X/9/7/

Und auch seine UniversitÀt hat Konsequenzen gezogen und seine BeschÀftigung dort beendet. In der Summe sind das sehr schnelle und harte, aber angesichts der vielen offensichtlichen und nur durch bewusste Manipulation erklÀrbaren Unstimmigkeiten in (2/7)

der Arbeit angemessene Reaktionen. Eine gute Übersicht ĂŒber die Probleme der Arbeit hat @ver_linkt hier auf Deutsch geliefert:
(3/7)
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28 Jun
Solche Bilder schockieren alle, die sie ungefĂ€hr verstehen. Als kleine Hilfe fĂŒr den Rest:
Je heller, desto mehr Röntgenstrahlung wurde im CT absorbiert. Die ganz weißen Stellen sind Knochen (RĂŒckgrat, SchulterblĂ€tter und Rippen, da liegt also jemand auf dem RĂŒcken), (1/n)
die hellgrauen Regionen sind meist dichte Gewebe mit mehr oder wenigerFlĂŒssigkeit - knubbelig ĂŒber dem RĂŒckgrat das Herz. LuftgefĂŒlltes ist dunkel bis schwarz, man sieht im ersten Bild die Luftröhre als schwarzen Kreis, in Bild zwei die beiden Hauptbronchien, in (2/n)
Bild drei (noch tiefer) sind die Bronchien verzweigter, man sieht mehrere schwarze Flecken.
Die Lunge sollte im Normalzustand ziemlich flĂ€chig dunkelgrau (gut belĂŒftet) sein, bis auf die BlutgefĂ€ĂŸe darin. Deshalb sind Tumore, Nekrosen, Einblutungen oft gut als unerwartete (3/n)
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27 Jun
Meine GĂŒte, was fĂŒr einen grottenschlechten Artikel bewirbt Herr Chanasit hier?
Der Text trieft nur vor Problemen, die eigentlich jedem, der naturwissenschaftlich arbeitet auffallen mĂŒssten. Es geht um Prof. Kreck, der ein angesehener Mathematiker ist, keine Frage, und 1/
dessen mathematische Modellierungen zu Corona, die angeblich nicht die angemessene Aufmerksamkeit erhalten haben. DarĂŒber kann man sicher streiten, aber bitte nicht so.
Schauen wir mal an ein paar Stellen rein, okay? 2/
Herr Kreck hat ein Modell entwickelt, das im Gegensatz zum klassischen SIR-Modell stĂ€rker auf echten Daten zu Covid-19 basieren und mehr Parameter korrekt einbeziehen soll. Wie valide dieses Modell ist, kann ich nicht bewerten. Er nennt andere Modellierer „Staatsmodellierer“, 3/
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25 Jun
Offener Brief an @FrankfurtZack:
Zacki, ich beobachte Dich auf Twitter schon lÀnger. Deine BeitrÀge sind von variierender QualitÀt, weisen aber hÀufig eklatante MÀngel im biologischen Grundlagenwissen, sowie in ihren logischen ZusammenhÀngen auf.
Gestern hattest Du einen (1/n)
Beitrag gepostet, der in jeder Hinsicht so absurd unsinnig war, dass ich ihn kommentieren musste. Aber ich dachte, ich gebe Dir eine Chance zu reagieren und habe Dich entsperrt.
NatĂŒrlich nicht ganz ohne Hintergedanken, denn die Chance, dass Du Dich (2/n)
weiter entblösst war groß.
Hast Du das getan? Ja, sogar grandios. Nicht nur hast Du offenbar nicht verstanden, was an Deinem Post so unsinnig war und darauf reagiert, nein, Du hast weiter teils sinnlos herumgeschwurbelt und hast gemeint, ich solle mich einmal einlesen. (3/n)
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5 Jun
Ab und zu kommt die Behauptung auf, dass es fĂŒr Kinder besser sei, eine Erkrankung durchzumachen, als dagegen geimpft zu werden. Schauen wir uns die Überlegungen dahinter einmal an, okay?
Ganz trivial ist die Frage nÀmlich nicht, auch wenn die Antwort meist klar nein ist. (1/n)
Erstmal der Disclaimer: Ich bin weder Immunologe, noch Kinderarzt, insbesondere den individuellen Fall kann ich nicht beurteilen, aber ein paar interessante Gedanken möchte ich zusammenfassen, auch um Argumentationen verstÀndlicher zu machen. (2/n)
Das einfachste - und dem BauchgefĂŒhl auch am besten zugĂ€ngliche - "Argument" ist, dass eine "natĂŒrliche" Infektion besser sei als die "kĂŒsntliche" Impfung. So sympathisch diese Sicht manchen ist, so wenig taugt sie als Argument und kann eigentlich nur ĂŒberleben, wenn man (3/n)
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3 Jun
Es gibt wenig, was mehr Leben gerettet hat, als Impfungen. Was sicher dazu gehört, sind die Sicherung von ErnÀhrung, die Versorgung mit sauberem Wasser und die Entsorgung von AbwÀssern. TatsÀchlich waren antike Baumeister da schon erstaunlich weit - Rom konnte sicher (1/14)
um die Zeitenwende auch deshalb zur Millionenstadt werden, weil es ĂŒber 11 AquĂ€dukte mit Frischwasser versorgt und ĂŒber das Kanalsystem der Cloaca Maxima wieder entwĂ€ssert wurde!
Viele StÀdte im europÀischen Mittelalter, aber auch bis weit in die Neuzeit hatten eine viel (2/14)
primitivere Wasserversorgung - und die Entsorgung von dreckigem Wasser geschah zusammen mit AbfĂ€llen ĂŒber die Strassen - inklusive zurĂŒcksickern von Erregern in die Brunnen . Krankheiten waren so hĂ€ufig, dass das Bevölkerungswachstum vieler StĂ€dte bis ins 19. Jahrhundert (3/14)
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30 May
Liebe Freunde der #SaisonalitĂ€t: Zum Höhepunkt der dritten Welle lag der R-Wert bei geschĂ€tzten 1,15 - jetzt sind wir bei etwa 0,8. Das sind etwa 30% weniger. (rki.de/DE/Content/Inf
) Allerdings sind inzwischen auch 17% der Bevölkerung zweit- und ĂŒber 40% erstgeimpft. (1/6)
Da wir inzwischen wissen, dass die Impfungen wohl auch einen nicht ganz unbedeutenden Schutz vor Infektionen (und damit Weitergabe) bieten (mdr.de/brisant/corona
), mĂŒssten wir wohl mindestens die HĂ€lfte dieses RĂŒckgangs auf die Impfungen zurĂŒckfĂŒhren. Blieben 15% RĂŒckgang (2/6)
durch SaisonalitĂ€t - was ĂŒbrigens gut zu den 10-20% passen wĂŒrde, die Drosten geschĂ€tzt hat.
Nun gibt es aber zwei Punkte, die man anfĂŒhren kann, wenn man den Effekt der SaisonalitĂ€t fĂŒr grĂ¶ĂŸer hĂ€lt:
a) Wir hÀtten noch gar nicht den vollen Effekt, der kommt erst Juni-August (3/6)
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29 May
Im Moment liegen die BundeslĂ€nder beim Impffortschritt ĂŒbrigens alle ziemlich nah beieinander. Schlusslicht Brandenburg (55.418/100.000 EW) liegt gerade ~ 15% hinter Spitzenreiter Saarland (65.449/100.000 EW). (1/9)
Auch in der EU liegt das Feld ganz gut beisammen - Außreißer nach oben sind das kleine Malta und das Sputnik- und Sinopharm- verimpfende Ungarn. Kroatien und Lettland holen ihren RĂŒckstand gerade rapide auf, nur Bulgarien hinkt noch hinterher. (2/9)
Schon der Blick auf die G20 zeigt aber, wie enorm die Unterschiede weltweit sind! WĂ€hrend UK und EU fleissig weiterimpfen, flacht die USA schon deutlich ab, China legt gewaltig zu, der Rest der Welt bleibt Großteils zurĂŒck - SĂŒdafrika (ganz unten) impft kaum! (3/9)
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28 May
Ab und zu kommen jetzt Leute und fĂŒhren an, dass in #Japan fĂŒr gegen #Corona #Geimpfte das Blutspenden verboten sei.
Das stimmt so nicht.
Es gibt da eine Übersicht des japanischen Roten Kreuz (Die man sich ggf. von Google ĂŒbersetzen lassen kann): (1/5)

jrc.or.jp/donation/about

Da sieht man dann, dass allgemein 24 Stunden nach Impfungen, nach manchen bis zu 3 oder 6 Monaten und nach Postexpositionsprophylaxe fĂŒr Tollwut sogar ein Jahr kein Blut gespendet werden darf.
Das alles ist sinnvoll, denn Blutspenden erhalten ja auch lebensbedrohlich (2/5)
erkrankte oder verletzte Menschen - und die möchte man weder mit abgeschwĂ€chten Erregern, noch mit Antigenen oder den ganzen EntzĂŒndungsmarkern einer akuten Immunreaktion zusĂ€tzlich belasten.
Ganz Ă€hnliche Empfehlungen macht ĂŒbrigens auch das RKI. (3/5)
rki.de/SharedDocs/FAQ

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27 May
Okay, es gibt ein neues Preprint-Paper, das vielleicht einen Mechanismus fĂŒr die #Sinusvenenthrombose durch #Vektorimpfstoffe gegen #Covid19 erklĂ€ren könnte.
Schauen wir mal rein! Was haben sie gemacht?
Zuerst haben sie sich einmal die Sequenzen der(1/15)

researchsquare.com/article/rs-558

Spike-Proteingene in den Impfstoffen angeschaut mit Augenmerk auf mögliche Spließ-Stellen. Spleißen ist ein Vorgang bei der Reifung von RNA in Zellen, bei dem StĂŒcke aus der RNA ausgeschnitten werden, wodurch sich das Endprodukt verĂ€ndern kann. WĂ€hrend Spleißen bei Protein-(2/15)
codierenden Genen in unseren Zellen sehr hĂ€ufig vorkommt, kommt es bei viralen Genen eigentlich nicht vor - aber es bleibt eben möglich, dass auch virale RNA bei der Synthese gelegentlich gespleißt wird.
Nachdem mehrere mögliche Spleißpositionen gefunden wurden, wurden (3/15)
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26 May
Ulrich #Kutschera war mir ursprĂŒnglich als streitbarer Pflanzenphysiologe und Evolutionsbiologe bekannt, inziwschen fĂ€llt er leider vor allem durch homophobe, sexistische und klimawandelverharmlosende Äußerungen auf - und schreibt jetzt als Gastautor fĂŒr Reitschuster. (1/6)
Die "Klarstellung", dass Schnelltests anfĂ€llig auf manche Störfaktoren sein können, backt dabei natĂŒrlich sehr, sehr altes Brot auf - aber spielt Querdenkern natĂŒrlich prima in die HĂ€nde
Wenn das - von mir sehr geschÀtzte @Lab_Journal hier als "Fachzeitschrift" benannt wird,(2/6)
dann zieht mir das als Biologe auch schon eine Augebraue hoch, da das den Laien doch eher in die Irre fĂŒhrt und ein Journal mit Peer Review vermuten lĂ€sst. Ein kurzweiliges Editorial wird dann auch als Beleg dafĂŒr angefĂŒhrt, dass Schnelltests falsch-positiv auf Orangengenuss(3/6)
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26 May
Wichtiges, wenn auch wenig erfreuliches Update zur Situation und Impfkampagne in den Seychellen. Es sind noch einige Fragen offen, aber offenbar ist es dort trotz 71% Impfquote nicht gelungen, Corona zu brechen. Das könnte an der geringen Wirksamkeit (1/5)
rnd.de/gesundheit/sey

der eingesetzten Impfstoffe liegen, an dort vorherrschenden Virenvarianten (B.1.617) oder an der Kombination und evtl. weiteren Faktoren. Genaues hinschauen ist jetzt wichtig, um zu verstehen, was passiert ist, gerade auch weil die Seychellen eine (2/5)
theconversation.com/covid-is-surgi

Art Pilotprojekt fĂŒr Impfkampagnen in Afrika sind - ich hatte im Januar mal was dazu geschrieben. Auf Grund der relativ kleinen absoluten Zahlen ist die genaue Bewertung schwierig und ob die Impfkampagne zumindest die Zahl der TodesfĂ€lle gering (3/5)

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25 May
Das #Science-Paper vom Team um @c_drosten ist nach erster Durchsicht ein ziemlich großer Wurf. Da lohnt nochmal wirklich grĂŒndlich lesen, aber ganz viele Punkte bestĂ€tigen Wissen ĂŒber Corona auf hohem Niveau. Ein paar der wichtigsten: (1/4) science.sciencemag.org/content/early/

* Die Last an (kultivierbaren) Viren ist in Kindern zwar niedriger, aber nicht so sehr, dass das klinisch eine große Rolle spielt (außer evtl. bei der jĂŒnsten Gruppe zwischen 0 und 5, wobei hier auch die Probennahme schwieriger und vielleicht nicht direkt vergleichbar ist) (2/4)
* Etwa 9% der FĂ€lle haben extrem hohe Virenlasten (potentielle Superspreader?), darunter waren 1/3 ohne oder mit leichten Symptomen (pre-symptomatic, asymptomatic, and mildly-symptomatic (PAMS))! (3/4)
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21 May
Neue Veröffentlichung der CDC zur Covid-Risikoreduktion in Schulen:
Die grĂ¶ĂŸten Effekte hatten:
* Maskenpflicht fĂŒr Lehrende und Personal
* Verbesserte LĂŒftung
Merkliche Effekte auch bei:
* Maskenpflicht fĂŒr SchĂŒlerInnen
* Flexible Krankentage fĂŒr Lehrende (1/4)
Relativ wenig Effekt hatten:
* Hybridunterricht
* Handhygienestationen (allerdings wenige Schulen, daher wenig aussagekrÀftig)
Keinen merklichen Effekt hatten:
* TischabstÀnde (1,80 m)
* Plexiglasbarrieren (2/4)
Interessant bei der LĂŒftung, dass Luftwechsel durch LĂŒften oder Luftreinigung durch HEPA-Filter Ă€hnlich effektiv waren, die Kombination aber nochmal effektiver.
Die beste Strategie wÀre also:
Masken+LĂŒftung (am besten Anlage + StosslĂŒften!)+zu Hause bleiben bei Symptomen (3/4)
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20 May
Sehr gute, lesenwerte Stellungnahme der DGKJP zur Situation der psychatrischen Behandlungn von Kindern und der medial ausgeschlachteten Behauptung einer #Triage-Situation.
Die ganze Stellungnahme lohnt zu lesen, ein paar besonders wichtige SĂ€tze im Thread

dgkjp.de/unwahre-behaup

"Zwar hat die Corona-Krise zweifelsohne psychische Belastungen und soziale Benachteiligungen [...] verstÀrkt. [...] Symptome bedeuten aber noch keine manifesten Erkrankungen [...]. Vielfach haben wir es aber mit normalen Reaktionen von Kindern auf unnormale Bedingungen zu tun."
"Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, wie wichtig die kommunale Daseinsvorsorge in den Zeiten von Pandemie und Lockdown ist [...]: hinschauen, Not erkennen, die Kinder auch zuhause besuchen. Etliche kreative Lösungen zeugen davon, dass das möglich ist."
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