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Anästhesist, Notarzt & Intensivmediziner, #M4MvsCOVID #Twankenhaus 🇩🇪🇺🇸🇪🇺🏳️‍🌈🚑🚲🌻
ADA 🇩🇪🇹🇷🇪🇺🇱🇧 Profile picture 1 added to My Authors
18 Nov
Auch in der Anästhesieambulanz gibt es immer wieder Patienten, die sich mit einem “Attest” vor der Maskenpflicht drücken wollen. Praktischerweise wird jeder Patient vor der Narkose körperlich untersucht um die Narkosefähigkeit einzuschätzen.

Schwindel fliegt also direkt auf. 😈
Meine persönliche Bilanz (N= ca 15):
Keine einzige der Bescheinigungen hielt einer ernsthaften ärztlichen Überprüfung stand.

Es werden immer wieder psychische Erkrankungen als Grund für ein Maskenattest genannt aber darauf bezog sich noch kein einziger der vorgelegten Zettel.
In den Attesten die ich gesehen habe, werden wenn überhaupt meist fadenscheinige und nicht-spezifizierte “Atembeschwerden” genannt.

In knapp 50% der Fälle konnten mir weder Patient noch Attest darüber Auskunft geben WARUM denn das Tragen einer Maske nicht möglich sein sollte.
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10 Nov
Wichtiger Thread von @florianaigner!

Das COVID-Vakzine wird eine neue Impfstoffgeneration sein und spätestens nach der Zulassung werden wilde Theorien von der genetischen Umprogrammierung der Bevölkerung kursieren.
Dies ist Blödsinn!

Trotzdem ein paar Anmerkungen meinerseits:
1. Dieser Impfstoff ist neu und hat gerade deswegen die ganz normalen regulativen Zulassungsvoraussetzungen zu durchlaufen. Hier dürfen keine Abkürzungen möglich sein, sonst würde das Vertrauen nachhaltig beschädigt und Impfgegner hätten Munition um großen Schaden anzurichten.
2. Dieser Impfstoff ist nicht für jedermann. Zunächst wird es Kapazitätsengpässe geben und eine Priorisierung erfolgen. Ich kann mir zudem kaum Vorstellen, dass eine uneingeschränkte Zulassung erfolgen wird, dh bestimmte Gruppen (zB Kinder) könnten(!) generell ausgeschlossen sein
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8 Nov
Ich glaube der „Kollege“ ist da was ganz heißem auf der Spur 🤓
1. Ich bin ein „Masken- und Maßnahmenfetischist“ weil ich ein großes Interesse daran habe, dass sich möglichst wenige Menschen mit dieser grässlichen Krankheit anstecken und Masken eine effiziente, günstige und einfache Maßnahme sind um dieser Pandemie Herr zu werden.
2. Gerade in der Intensivmedizin haben wir jeden Winter mit vollen Stationen zu kämpfen und das ganz ohne COVID19. Aktuell ist der zusätzliche Zustrom an neuen Patienten besorgniserregend und ungebrochen.

Wohin das führen kann sieht man aktuell schon in den Nachbarländern.
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7 Nov
Die #Querdenker-Bewegung hat wiederholt bewiesen, dass sie NICHT bereit ist sich an Veranstaltungsauflagen und Hygieneregeln zu achten.
Es ist für mich unverständlich, wie solche Kundgebungen immer wieder durchgewunken werden nur um wenige Stunden später aufgelöst zu werden.
Es herrscht aktuell eine Rekordinzidenz an Neuinfektionen. Viele Menschen müssen harte Einschnitte in Kauf nehmen und dennoch haben wir im Gesundheitssystem mit immer mehr COVID-Patienten zu kämpfen und tun unser möglichstes um die Situation irgendwie unter Kontrolle zu halten.
Wie soll ich Angehörigen erklären, dass sie Ihre Liebsten nicht besuchen können, während sich 16.000 Menschen ohne Abstand treffen um Verschwörungstheorien zu verbreiten?
Solche Demos sind ein Schlag ist Gesicht all derjenigen, die gegen die Ausbreitung dieser Pandemie kämpfen.
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30 Oct
Nun wird verstärkt davon gesprochen „elektive“ OPs abzusagen, um mehr freie Intensivbetten zu schaffen.
Ein wahrscheinlich leider notwendiger Schritt, wenn man eine Überlastung der Behandlungskapazitäten vermeiden will.

Warum das vielerorts zahlreiche Probleme nach sich zieht:
Wir sind keine Spezialklinik wo am Tag unzählige elektive Hüftprothesen operiert werden, sondern ein Akutkrankenhaus mit einem ziemlich großen Einzugsgebiet.
Ich habe gestern mal durchgezählt und von unseren aktuell 10 chirurgischen Intensivpatienten kamen 8 als Notfall ins Haus.
Das ist der junge Mann nach Verkehrsunfall, mehrere Patienten mit Sepsis unterschiedlicher Ursache, die Aortendissektion, die Gehirnblutung, die alte Frau mit gebrochenen Wirbeln uvm.

Freiwillig oder “geplant” kam davon keiner in die Klinik.
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28 Oct
Vielen Dank an die Unvernünftigen, die Maskenverweigerer, illegalen Partygänger, Nicht-Abstand-Halter und sonstigen Individuen, die das mit der Einschränkung von Kontakten nicht verstanden haben und uns so diesen Semi-Lockdown eingebrockt haben.
Seit März haben wir und die meisten anderen auf irrsinnig viel verzichtet:
Urlaub, Freunde treffen, Ausflüge mit den Kindern, Essen gehen, Baden, Kino, Kultur und vieles mehr.

Nun wird mein Sohn seinen ersten Geburtstag ohne die Großeltern und Paten feiern müssen.
Nun darf ich eine liebe Bekannte nicht im Krankenhaus besuchen und die Kinder können nicht mehr mit ihren Freunden spielen.

Alte und Schwache werde ihren letzten Sozialkontakten beraubt und müssen ohne Familienkontakt ausharren.
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18 Oct
Ein zunehmendes Problem, warum #FlattenTheCurve und die med. Versorgung gefährdet sind, ist medizinisches Personal welches selber erkrankt oder in Quarantäne geschickt wird.

Schon normalerweise sind wir knapp besetzt und nun brechen große Zahlen an Mitarbeitern plötzlich weg.
Trotz Tests & Isolation sind in der Vergangenheit wiederholt einzelne COVID-Pos. durch das Raster gerutscht und plötzlich hatten wir dutzende Kontaktpersonen beim Personal. Natürlich trugen alle MNS aber vom Gesundheitsamt wird man trotzdem häufig als Kontaktperson 1 eingestuft.
Dass man nach Kontakt zunächst einmal zu Hause bleiben und getestet werden sollte, ist logisch und vernünftig, aber in der Praxis herrscht ein Wirrwarr an Zuständigkeiten aufgrund unterschiedlicher Gesundheitsämter, da der jeweilige Wohnort und nicht der Arbeitsort zuständig ist.
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15 Oct
Servus Herr Protschka!
Jetzt stellen Sie sich mal vor, auch ohne Tests hätten wir hier in der Klinik eine ganze Menge luftnötiger oder gar beatmeter Patienten liegen, auf deren rätselhafte Lungenkrankheit wir uns keinen Reim machen könnten.
Da wir die Ursache nicht kennen würden und wir mangels einer Testmöglichkeit nicht wissen würden wer infektiös ist, würde der Medizinbetrieb und das öffentliche Leben völlig zum Stillstand kommen.
Unter den Menschen würde Panik ausbrechen, wenn überall neue Erkrankte auftauchen.
Da wir nicht wüssten, wer betroffen ist, könnten Infizierte nicht gezielt isoliert werden und Infektionscluster würden sich explosionsartig durch die Gesellschaft verbreiten. Als Folge würde sich wohl keiner mehr aus dem Haus trauen bis die Krankheit irgendwann verschwindet.
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12 Oct
Ich erzähle hier nichts neues aber vielleicht nimmt sich wenigstens ein Einziger die Zeit die Fakten zu überdenken.
Wir haben derzeit sehr viele junge Menschen, die sich mit COVID anstecken. Die meisten von ihnen haben einen milden Verlauf & deswegen ist die Sterblichkeit niedrig
In der Altersgruppe zwischen 35 und 44 liegt sie bei 0,06% (in etwa wie bei der Influenza). Das bedeutet, wenn alle der heute infizierten 3482 Menschen in dieser Altersgruppe lägen, würden bei gleicher Infektionsrate pro Tag nur 1-2 Menschen sterben.
Da das Alter jedoch gut zur Sterblichkeit korreliert, liegt diese über die Gesamtbevölkerung summiert in etwa bei 0,8-1%. Das ist 16 Mal so hoch wie bei der Grippe.
Sobald sich das Virus in die älteren Bevölkerungsschichten ausbreitet, wird auch die Sterblichkeit ansteigen.
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10 Oct
Was mir in der derzeitigen Diskussion um Intensivbetten viel zu kurz kommt ist die Tatsache, dass beatmete COVID-Patienten um ein Vielfaches aufwändiger und personalintensiver in der Versorgung sind als „normale“ Intensivpatienten, zumindest wenn wir keine Kriegsmedizin betreiben
Man kann nicht hergehen und auf eine Intensivstation mit 10 Betten einfach 10 COVID-Patienten legen. Alleine die räumliche Trennung & Isolationsmaßnahmen verschlingen Unmengen an Personal und Ressourcen. Wenn ich nicht hetze brauche ich etwa 10 min/Patient nur um mich umzuziehen.
Das sind 20 Min für Betreten & Verlassen des Isolationszimmers, ohne das eine einzige Maßnahme am Patienten durchgeführt wird.
Und davon gibt es genug:
Beatmung, Nierenersatz, Kreislauftherapie, Ernährung uvm. Insbesondere für die Bauchlage braucht man 5 Personen gleichzeitig.
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4 Oct
Die Studie über Schlafqualität im Bereitschaftsdienst hat mich zum Nachdenken gebracht.
Wie verbringt ihr eure “Übernachtung ohne Frühstück” auf der Arbeit?
Was tut ihr zum erholen und warum kommt ihr trotzdem nicht zur Ruhe?

Hier nochmal der Link:

onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/js…
Ich persönlich habe Glück, mit einem guten Schlaf gesegnet zu sein, aber auf Arbeit fühlt man sich trotzdem oft wie gerädert, selbst wenn man ausnahmsweise mal ausreichend schlafen kann.
Man muss ja quasi immer mit einem Auge wach sein, um notfalls sofort aufspringen zu können.
Insbesondere bei Diensten wo man extrem “zeitkritische” Aufgaben (Notsectio, Rea-Alarm, Notfallrettung) hat, muss man auch nachts um 3 bei Bedarf voll einsatzfähig sein.
Zudem sind die Rahmenbedingungen meist mies: unbequeme und durchgelegene Betten, Raumklima Nordpol/Sahara etc.
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2 Oct
An alle Kolleg*innen:
Ich dachte ja wirklich nicht, dass ich es nach über 6 Monaten Pandemie noch sagen muss, aber achtet verdammt nochmal drauf, dass ihr eure Schutzausrüstung vollständig und ordentlich anlegt, wenn ihr zu nem mutmaßlichen COVID Patienten geht!
Der tollste Schutzanzug bringt nix wenn die Kaputze nicht aufgezogen wird.

Die beste FFP Maske bringt nix wenn sie nicht dicht sitzt.

Und wenn man sich alles wild vom Körper reißt & mit der Maske anfängt, dann verteilt man infektiöse Partikel nur quer im Raum & atmet sie ein.
Wir hatten in letzter Zeit einige Mitarbeiter-Infektionen und praktisch immer war fehlende oder fehlerhafter Umgang mit Schutzkleidung die Ursache. Besonders beim Ablegen kommt es bekanntermaßen zu Kontaminationen, wenn man nicht aufpasst.
Nehmt euch die Zeit und schützt euch.
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23 Sep
Auch auf Intensivstation bedeutet DRG vor allem eines: Bürokratie und eine teils willkürliche Vergütung die den tatsächlichen Aufwand nicht abbildet.

So wird nach Nebendiagnosen gegraben und um Beatmungs- (und Dialyse)Stunden gekämpft.

#KrankerKommerz
Da der Blogbeitrag doch ein bisschen düster wirkt. Persönlich arbeite ich auf einer Intensiv in der zwar drauf geachtet wird, kein Geld zu verschleudern aber wo ich meine Therapien noch am Patientenwohl und nicht am Budget ausrichten kann.
Um Beatmungsstunden brauch ich mir glücklicherweise keine Gedanken machen, wenn das anders wäre dann könnte ich dort nicht arbeiten.
Was dennoch frustrierend ist, dass einiges an aufwändiger Therapie oder Stunden bis Tage am Beatmungstherapie oft 0 vergütet werden. 😒
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19 Sep
Was #KrankerKommerz auf Intensiv wirklich bedeutet, wie wenige Minuten schneller Herzschlag 3760€ wert sein können & warum es profitabel ist, möglichst lungenschädigend zu beatmen.
Thread @twankenhaus
Das DRG System ist kaputt, das wissen alle, doch wie kaputt ist unvorstellbar.
Ich habe die Tage zufällig entdeckt, dass einer unserer Patienten während des an sich komplikationslosen Verlaufs eine kurze Episode (wenige Minuten) Vorhofflimmerns hatte. Als ich die Diagnose codierte staunte ich nicht schlecht, denn die Vergütung war um satte 3760€ gestiegen.
3760€ für die Verabreichung eines Medikaments das 3.90€ kostet und einen Arbeitsaufwand von <10 Minuten.

Umgekehrt liegt bei uns seit mehr als 3 Wochen ein beatmeter junger Mann, für dessen 24/7 Beatmungsdauer wir wenig bis kein Geld bekommen werden, obwohl sie aufwendig ist.
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9 Sep
Als Anästhesist hat man oft nicht viel Kontakt zu den Patienten. Man lernt sie kurz im Aufklärungsgespräch oder erst in der OP Einleitung kennen.
Zum ersten Mal hatte ich mit den privaten Umständen eines Patienten zu tun als seine Ehefrau mir von der gemeinsamen Tochter erzählte.
Diese war damals genau so alt wie meine eigene Tochter und weigerte sich, ihren Geburtstag zu feiern bevor der Papa endlich aus dem Krankenhaus entlassen wurde.
Leider lag Papa mit einer schwersten Endokarditis auf unserer Intensivstation und wartete auf eine neue Herzklappe.
Obwohl ich wusste, dass die Überlebenschancen eher gering waren, versuchte ich der Frau Mut zu machen und Hoffnung zu geben.

Leider hat der Mann die Operation nicht überlebt, und dieses Mal hat mich das auch als behandelnden Arzt zum ersten Mal richtig hart getroffen.
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4 Sep
Lesen Sie exklusiv die Schilderungen eines traumatisierten Kindes, welche dieser seinem Freund anvertraut hat und die wir nun zum Profit in der Öffentlichkeit breit treten. Inklusive unverfälschter WhatsApp Nachrichten & Fotos Minderjähriger!
(Verpixelung durch mich)
@BILDblog Image
Selten hat mich der unsägliche Sensationsjournalismus der @BILD mehr gestört als in Fall von Solingen. Die privaten Äußerungen eines Opfers haben KEINERLEI journalistische Relevanz. Und dafür einen 12 jährigen zu bequatschen um an Skandalinfos zu kommen ist unter aller Kanone. 🤮
Repost da einmal der Name zu lesen war.

Kann man mehr tun als Beschwerde beim @PresseratDE einzureichen?
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4 Sep
Die Intensivbetten hier im Landkreis sind laut DIVI Register nie voll, aber wenn man im Notarztdienst einen Patienten vorbeibringen will heißt es, „Wir haben kein Bett frei!“
Mysteriös 🤔
(Ich weiß, dass die Betten tatsächlich voll sind, also frage ich mich was da gemeldet wird)
Um für die Nicht-Insider etwas Licht ins Dunkel zu bringen:

1. Die Zahlen werden höchstens einmal täglich aktualisiert und zwar meist (vor)mittags. Wenn nach Visite 3 Betten frei sind, werden die jedoch idR bis Abends mit OPs & Notfällen gefüllt.
2. Personal wird oft nicht berücksichtigt. Auf der Nachbar ITS sind beispielsweise seit Jahren 30% der Betten aus Pflegemangel gesperrt.

3. COVID Zusatzbetten sind oft wieder abgerüstet, entsprechende Geräte werden zwar vorgehalten aber befinden sich zB im Lager.
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2 Sep
Ich bin froh, dass @c_drosten wieder da ist.
Seine sachliche, evidenzbasierte und unaufgeregte Art ist das krasse Gegenteil zu den Berlin-Demonstranten und beweist erneut, dass die irrationalen Panikmacher auf Seiten der Corona-Leugner stecken und nicht umgekehrt.
Die wenigen Fanatiker sind Argumenten ohnehin nicht zugänglich. Doch damit auch die breite Bevölkerung anhaltend verständnisvoll bleibt, müssen wir Aufklärungsarbeit leisten warum Schutzmaßnahmen auch über den Winter notwendig sind und wie wir den Weg aus der Pandemie schaffen.
Von der Politik sehe ich hierbei trotz Monaten an Vorbereitungszeit immer noch zu wenig Fokus auf wissenschaftliche Evidenz.
Noch immer gibt es viele unausgegorene, uneinheitliche und inkonsequente Hygienekonzepte, welche zwar Einschränkungen, aber nur fraglichen Nutzen bringen.
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26 Aug
Noch so ein kleiner Praxistipp. Wenn ihr lange Zeit am Stück ne Maske tragen müsst, besorgt euch eine die passgenau, bequem und möglichst qualitativ hochwertig ist.
Persönlich bevorzuge ich Masken zum Binden, die kann man an die Kopfform anpassen und sie belasten nicht die Ohren.
Alternativ gibt’s verstellbare Stoff- & Gummiriemen, welche das befestigen der Masken mit Ohrenschlaufen am Hinterkopf oder Nacken ermöglichen.
Wenn man den Nasenbügel anmodeliert beschlägt idR die Brille nicht. Falls doch helfen Schaumstoff/Gummipads o. Masken für Brillenträger. ImageImage
Als Jahrelanger Maskenträger kann ich sagen das Hauptproblem ist, dass derzeit unzählige medizinische oder sonstige Masken minderwertiger Qualität auf dem Markt sind. Schnell produziert, überteuert aber von der Verarbeitung Katastrophe. Mehrweg-Masken sind oft hochwertiger.
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21 Aug
Ich weiß es ist ein altes Thema und ich bin der hundertste der es aufgreift aber wenn JETZT neben euch ein Mensch mit Kreislaufstillstand zusammenbricht, könntet ihr souverän reagieren?
Wiederbelebung? Wo ist der nächste AED? Könnt ihr damit umgehen?
Wie schaut’s bei Kindern aus?
Vielen Dank für eure vielen Antworten. Ich finds klasse, wie viele Bescheid wissen oder zumindest eine Reanimation beginnen würden. Noch immer erfolgt hierzulande in 61% der Fälle vor Eintreffen des Rettungsdienstes keine Laienreanimation.

Dabei ist alles besser als nix zu tun! Image
Nicht jeder muss ein Profi sein, im Notfall reichen Thoraxkompressionen aus.

Das wichtigste ist jedoch, den Kreislaufstillstand auch als solchen zu erkennen. Pulse tasten sind für Laien oft unzuverlässig, von daher achtet auf die Atmung.
Keine Atmung = Kreislaufstillstand
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20 Aug
Das klingt als erwachsener Mann vielleicht albern aber mein Vater fehlt mir zur Zeit besonders. Hab heute Nacht mal wieder in seiner Akte gewälzt, ob ich nicht doch was übersehen hatte, das ihm hätte helfen können.

Das ist der Fluch des medizinischen Wissens. 😔
Weil Nachfragen kamen. Mein Vater war gerade 70 geworden, körperlich aber locker 10-15 Jahre jünger. Nie Medikamente genommen, regelmäßige CheckUps unauffällig, zuletzt 2 Monate vor seinem Tod. Wir waren gerade am Renovieren und mein Dad war sozusagen der “Bauleiter” des ganzen.
Dann fiel ein Ikterus auf. Ins Krankenhaus mit Verdacht auf Gallenstein aber in Wirklichkeit war es ein Tumor der Gallengabel. Bei Erstdiagnose schon inopererabel und beginnendes Leberversagen. Medizinisch ist alles komplikationslos gelaufen, sofort Implantation von Gallenstents.
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