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LINKE Queer. trans & trotzig.
Apr 29 • 31 tweets • 4 min read
Kleines Zwichenresume meiner Beobachtungen und Monitoring der letzten Monate für diese toxische Plattform, genannt "X" von einem Besitzer mit einer trans Tochter die er ablehnt. 🧵 Ihr nennt es „Shadowban“, als wäre das irgendein geheimer Knopf, den jemand drückt. Genau so funktioniert es nicht. Und genau deshalb ist es so schwer zu greifen.
Apr 27 • 17 tweets • 2 min read
Die LGB Alliance verkauft ihren Post als Sorge um lesbische, schwule und bisexuelle Jugendliche. Tatsächlich ist es ein transfeindliches Kampagnenstück, das alte Studien, moralische Panik und Gesundheitspolitik zu einem Brei verrührt. Image Der zentrale Trick ist das sogenannte „Desistance“ Narrativ. Also die Behauptung, die meisten Kinder mit Geschlechtsdysphorie würden später gar nicht trans, sondern homosexuell. Das klingt wissenschaftlich. Ist aber in dieser Form methodisch hoch problematisch
Mar 6 • 6 tweets • 1 min read
Sie bombardieren Iran nicht, um die Menschen zu befreien. Sie bombardieren Iran, um Macht zu ordnen. Ein demokratischer, souveräner Iran wäre fßr Washington, Ankara, Tel Aviv, Moskau und Peking kein Traum, sondern ein Risiko. Es wird kein Change geben. Das Regime im Iran war nie einfach nur ein Unfall der Geschichte. Es war ßber Jahrzehnte der ideale Garant dafßr, dass aus Iran keine wirklich freie, souveräne und eigenständige Macht wird.
Jan 23 • 8 tweets • 2 min read
Ich lese das und denke nicht zuerst an Rettung. Ich denke an Leere. An den Punkt, an dem man aufhört, den Schmerz stoppen zu wollen, weil er nicht mehr auszuhalten ist, und beginnt, ihn zu betäuben. Nicht aus Genuss. Nicht aus Trotz. Sondern um überhaupt noch existieren zu können Es ist ein Leben in der Leere. Ein Weiterleben, das nichts heilt, sondern nur fortsetzt. Man nennt es Überleben, aber oft ist es nur ein Ausharren. Eine Unterbrechung. Kein Ankommen. Kein Ort, an dem ein Mensch wirklich gemeint ist.
Dec 30, 2025 • 14 tweets • 2 min read
Was wir gerade im Iran sehen, ist kein spontaner Aufruhr und auch kein bloßes Echo früherer Proteste. Es ist der Moment, in dem ökonomischer Kollaps und politische Verweigerung unübersehbar ineinandergreifen.
Ein kleiner Versuch der Einordnung. 🧵 Seit dem 28. Dezember protestieren in Teheran tausende Menschen. Der Ausgangspunkt ist bezeichnend. Der Basar steht still. Handel, der jahrzehntelang als stilles Rückgrat des Systems galt, ist nahezu zum Erliegen gekommen.
Jun 20, 2025 • 13 tweets • 2 min read
1️⃣
Ich mĂśchte ein paar Gedanken und GefĂźhle teilen, die mich seit gestern nicht loslassen.
Die Begegnung mit Rabbi Amichai Lau-Lavie, die Gespräche, der Film all das hallt nach.
Es ging um Schmerz, ZugehĂśrigkeit und die Bedingungen, unter denen wir glauben dĂźrfen.
Eindrücke 🧵 Image 2️⃣
Ich traf gestern einen Rabbi. Amichai Lau-Lavie. Ein Mensch mit einer langen spirituellen Linie hinter sich, 39 Generationen von Rabbinern, tief verwurzelt in der orthodoxen jĂźdischen Welt.
Jun 18, 2025 • 14 tweets • 2 min read
1/
Was die EHRC in Großbritannien gefordert hat und was der Supreme Court entschieden hat, ist keine neutrale juristische Notwendigkeit. Es ist eine ideologische Entscheidung. Eine bewusste Machtstrategie gegen trans Menschen. Und sie ist gefährlich. 2/
Die EHRC war mal eine Institution zum Schutz von Minderheiten. Heute ist sie das Gegenteil. In den letzten Jahren wurde sie systematisch umgebaut. An die Spitze gesetzt wurden Menschen, die offen transfeindlich sind, vernetzt mit TERF-Gruppen und rechten Medien.
Jun 14, 2025 • 23 tweets • 3 min read
Israel hat den Iran angegriffen. Die Welt steht am Rande eines Flächenbrands. Ich habe dazu einen Text geschrieben – aus meiner Perspektive als linke, muslimische Frau, die Krieg und Gewalt nicht als Lösung sieht. 🧵 1.

Ich schreibe das hier nicht leicht. Nicht, weil mir die Worte fehlen sondern weil sie zu viele sind. Weil ich zusehen muss, wie die Welt erneut ins Feuer greift, und mir dabei eingestehen muss, dass wir nichts gelernt haben.
Apr 26, 2025 • 9 tweets • 2 min read
@pebe64 @ap_schulz @JankaKluge @orlando1678 @Fredelapetite @UserUswr54069 @LucilleCATmom @MoonSpell2 @Satireflausch @Ilona_GR_DE @HeuerChristine Mir platzt gerade der Kragen. Ich habe normalerweise echt besseres zu tun, muss das jetzt aber los werden. 🧵
Festhalten.. @pebe64 @ap_schulz @JankaKluge @orlando1678 @Fredelapetite @UserUswr54069 @LucilleCATmom @MoonSpell2 @Satireflausch @Ilona_GR_DE @HeuerChristine Was Leute wie @ap_schulz vorschlagen, ist nichts weniger als institutionalisierte Gewalt. Trans Frauen sollen unabhängig vom Stand ihrer Transition in MÄNNERGEBÄNISSE gesteckt werden. Mit dem Zusatz: „müssen dort besonders geschützt werden.“ Klingt nett, ist aber brutal.
Apr 25, 2025 • 22 tweets • 2 min read
Das neue Urteil des britischen Supreme Court ist ein Angriff auf das Existenzrecht von trans Menschen. Was hier passiert, ist Diskriminierung auf brutalster Stufe. 🧵. (1/20) Am 25. April 2025 veröffentlichte die britische Gleichstellungs- und Menschenrechtskommission ein Update zu den Folgen des Urteils For Women Scotland v The Scottish Ministers. (2/20)
Apr 19, 2025 • 9 tweets • 2 min read
1/9
Sie wollen uns auslĂśschen.
Nicht metaphorisch. Nicht Ăźbertrieben.
Ganz konkret. In Gesetzesform. In der TĂźrkei.
Ein neuer Entwurf will queeren Sex verbieten, unsere Liebe kriminalisieren, unsere Sichtbarkeit bestrafen.
Bis zu 8 Jahre Haft fßr Zärtlichkeit. 2/9
Sie nennen es „öffentliche Unzucht“.
Aber was sie wirklich meinen:
Wenn zwei Männer sich küssen – ins Gefängnis.
Wenn zwei Frauen sich lieben – ins Gefängnis.
Wenn du queeren Content teilst – ins Gefängnis.
Wenn du über queeres Leben aufklärst – ins Gefängnis.
Apr 9, 2025 • 6 tweets • 1 min read
Fast vergessen!

Was in dem Abschnitt zum Selbstbestimmungsgesetz auch steht fast beiläufig , ist, dass es „eine bessere Nachverfolgbarkeit bei berechtigtem öffentlichen Interesse“ geben soll. Klingt technisch, oder?
1/
Aber was heißt das eigentlich?
Es heißt, dass Daten von trans Menschen insbesondere zum Geschlechtseintrag oder Namensänderungen speicherbar, auffindbar und rückverfolgbar gemacht werden sollen. Nicht anonym. Nicht geschützt. Sondern abrufbar, falls jemand ein „berechtigtes Interesse“ hat.
2/
Apr 6, 2025 • 4 tweets • 2 min read
Damla. Ihr Name klingt weich, fast zärtlich, aber ihre Geschichte ist alles andere als das. Sie kommt aus Hatay, aus jener Region in der Türkei, die so viel Geschichte trägt und gleichzeitig so viel Schmerz. Seit drei Jahren ist sie hier, geflüchtet vor Gewalt, vor Unterdrückung, vor einer Welt, die ihr keinen Raum zum Atmen ließ.

Doch hier, in einem Land, das sich gern als Schutzort inszeniert, kämpft sie weiterhin ums Überleben. Die Behörden? Kaum mehr als eine undurchdringliche Mauer aus Papierkram und Ignoranz. Ihre Belange werden kaum wahrgenommen, ihre Bedürfnisse als Geflüchtete und als Mensch einfach ignoriert.

Damla lebt mit den Narben ihrer Vergangenheit, und doch sind es die Hürden im Hier und Jetzt, die ihre Wunden immer wieder neu aufreißen. Ihr Recht auf Gesundheitsversorgung? Immer wieder verweigert, verschleppt, verdrängt. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, ein zermürbender, täglicher Kraftakt.

Aber Damla gibt nicht auf. Sie kämpft weiter, mit einer Stärke, die so viele in ihrer Situation längst verloren hätten. Und wir? Wir werden ihre Geschichte erzählen. Wir werden ihren Kampf sichtbar machen, die Barrieren benennen, die ihr den Weg versperren.

Damla ist nicht allein. Und auch wenn die Behörden sie nicht hören wollen wir werden es tun. Wir werden hinschauen, laut sein, uns mit ihr verbünden. Denn niemand sollte diesen Kampf alleine führen müssen.Image Damlas Geschichte wird nicht im Dunkeln bleiben. Wir werden dafür kämpfen, dass sie endlich die Unterkunft bekommt, die sie verdient einen sicheren Ort, frei von Angst und Gewalt. Ihre Gesundheitsversorgung? Ein Grundrecht, das ihr immer wieder verweigert wurde. Sie war sogar schon im Krankenhaus, aber nichts hat sich verbessert. Wer mich kennt, weiß ich lasse nicht locker. Hier kommen bald neue Infos. Wir machen das öffentlich. Und wir werden nicht schweigen.
Mar 24, 2025 • 15 tweets • 2 min read
So. Schnauze voll. Jetzt nehmen wir das mal auseinander. Was Elon Musk da tweetet und was das eigentlich bedeutet. Image Musk behauptet öffentlich, sein „Sohn“ Xavier sei gestorben.
Nicht etwa physisch.
Sondern, weil sie sich als trans geoutet hat.
Weil sie jetzt Vivian heißt.
Weil sie ihr Leben selbst gewählt hat.
Und er nennt das allen Ernstes: „Woke Mind Virus“.
Mar 20, 2025 • 7 tweets • 3 min read
Meine Einordnung dazu:

Die Geschichte um die Berliner Polizeibeamtin Judy S. ist ein Paradebeispiel für mediale Hetze und institutionellen Machtmissbrauch. Die „Bild“ und einige Bundespolizisten haben durch haltlose Anschuldigungen und Sensationsgier nicht nur den Ruf einer unschuldigen Frau ruiniert, sondern auch gezeigt, wie tief Transfeindlichkeit und strukturelle Gewalt in Polizei und Medien verankert sind.

Judy S., eine 27-jährige trans Frau, wurde beschuldigt, zwei Bundespolizisten mit einer nicht existierenden Penispumpe sexuell belästigt zu haben. Diese absurde Geschichte verbreitete sich rasant, wurde von der „Bild“ aufgegriffen und in der Öffentlichkeit breitgetreten und wer sich daran mit aufgegeilt hat wissen wir ja alle. Grüße an alle Terfs. „NIUS“ hatte auch sein großen Anteil dran. Dabei gab es nie Beweise, geschweige denn eine ernsthafte Grundlage für diese Vorwürfe. Am Ende stellte sich heraus: Alles war erstunken und erlogen. Trotzdem hatte die Hetzkampagne schon ihre Wirkung entfaltet Judy S. wurde öffentlich diffamiert, massiv bedroht und beruflich zerstört.

Das ist kein Einzelfall. Trans Frauen werden immer wieder als Bedrohung inszeniert, sei es durch „Toiletten-Debatten“ oder absurde Fake-Skandale wie diesen. Die Strategie dahinter ist altbekannt: Angst schüren, Existenzen zerstören, Menschen aus dem öffentlichen Raum verdrängen. Besonders perfide ist, dass es hier staatliche Akteurinnen waren Beamtinnen, die eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollten, aber stattdessen eine Frau mit erfundenen Vorwürfen vernichteten.

Mein Fazit? Dieser Fall zeigt, wie gefährlich transfeindliche Narrative sind. Eine Kombination aus Polizeigewalt, Medienhetze und gesellschaftlicher Transmisogynie hat hier eine reale Person ins Verderben gestürzt und genau das ist das Ziel solcher Kampagnen. Wer jetzt immer noch glaubt, dass trans Menschen in Deutschland „zu viel Schutz“ oder „zu viel Einfluss“ haben, der sollte sich anschauen, was hier passiert ist: Eine trans Frau wurde durch Lügen zerstört und die Täter*innen werden wahrscheinlich ungeschoren davonkommen.

Judy sollte alle Akteur*innen die beteiligt waren in Grund und Boden verklagen. Ich werde mal was prĂźfen und gewisse Informationen weiterleiten falls juristisch vorgegangen werden soll. Wer den Artikel lesen mĂśchte, meldet sich einfach bei mir.
Mar 8, 2025 • 6 tweets • 1 min read
Um mal was aufzuräumen 😉
„Trans Frauen sind biologisch keine Frauen!“ – Blabla, dasselbe alte Gewäsch, das nur zeigt, dass Leute keine Ahnung haben, was Biologie wirklich ist. Also, Zeit für Nachhilfe auch wenn es verkürzt ist: Geschlecht ist nicht nur Chromosomen. Wenn’s so einfach wäre, dann erklär mir mal intergeschlechtliche Menschen? XY mit weiblichen Körpern? XX mit Testosteron-Dominanz? Existieren. Aber klar, Hauptsache, ihr habt euer einfaches Weltbild.
Jan 30, 2025 • 7 tweets • 5 min read
#CDU 27-Punkte Plan StaatsbĂźrgerschaft zweiter Klasse und Abschiebung in den Tod?

Die CDU hat mal wieder zugeschlagen mit einem 27 Punkte-Plan zur „inneren Sicherheit“, der eigentlich nur eins bedeutet, Menschen entrechten, die nicht in ihr Weltbild passen. Besonders betroffen?
Queere Geflßchtete und Menschen mit doppelter Staatsbßrgerschaft. Während die einen abgeschoben werden, egal ob ihnen im Herkunftsland Folter oder Tod droht, werden die anderen als Bßrger zweiter Klasse markiert. Queere Geflßchtete: Deutschland soll nicht euer sicherer Hafen sein!

Für queere Menschen ist die Flucht oft die einzige Chance auf Überleben. Homosexualität zum Beispiel ist in über 60 Ländern strafbar, in einigen droht die Todesstrafe. Aber die CDU/AfD/FDP (ich bennen diese Rechte Front im Text nur als CDU, aber es sind alle drei inkludiert) will genau diese Menschen an der Grenze abweisen, wenn sie aus einem „sicheren Drittstaat“ einreisen. Was sicher ist, bestimmt natürlich die Politik, nicht die Lebensrealität der Betroffenen.
Ein Beispiel: Ein schwuler zis Mann aus Uganda überlebt die Flucht in ein Nachbarland wie Kenia – wo Homosexualität zwar nicht mit dem Tod, aber mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft wird. Von dort aus versucht er, nach Deutschland zu kommen. Die CDU würde ihn abweisen. Schließlich war er ja schon „sicher“. Dass er dort weiter in Angst vor Gewalt, Verhaftung und Verfolgung leben muss? Egal. Deutschland soll „attraktiv“ bleiben – aber bitte nicht für Menschen, die Schutz brauchen.
Das ist nicht nur eine rechtliche Grauzone, sondern menschenverachtend. Es geht nicht um Sicherheit, es geht um Abschottung. Queere Menschen sollen draußen bleiben, selbst wenn das ihren Tod bedeutet
Nov 21, 2024 • 4 tweets • 3 min read
Wenn Sprache zur Gewalt wird !Transfeindliche Sprache und Hetze. Neue Analyse. #TransRightsAreHumanRights

Sprache ist ein mächtiges Werkzeug, das nicht nur Informationen ßberträgt, sondern auch gesellschaftliche Realitäten prägt. Transfeindliche Sprache und Hetze sind Ausdruck von Diskriminierung, die nicht nur das soziale Klima vergiften, sondern auch konkrete Gewalt begßnstigt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Mechanismen und Auswirkungen solcher Sprache zu analysieren, um ihre destruktive Wirkung zu verstehen und ihr entgegenzuwirken.

1. Definition und Mechanismen transfeindlicher Sprache

Transfeindliche Sprache umfasst Worte, Ausdrßcke und Narrative, die darauf abzielen, trans* Personen zu entmenschlichen, ihre Identität zu leugnen oder sie in der Gesellschaft zu marginalisieren. Diese Sprache bedient sich oft folgender Mechanismen:

Entmenschlichung:

Trans* Personen werden auf bestimmte körperliche Merkmale reduziert (z. B. die Betonung des „bei Geburt zugewiesenen Geschlechts“).
Begriffe wie „Ideologie“ oder „Wahn“ werden verwendet, um trans* Identitäten als unnatürlich oder unwissenschaftlich darzustellen.

Pathologisierung:

Trans* Identitäten werden als Krankheit oder psychische Störung dargestellt, was die Idee stützt, dass trans* Personen „geheilt“ oder „korrigiert“ werden müssten.

Stereotypisierung:

Trans* Menschen werden auf problematische Stereotype reduziert, z. B. die Darstellung von trans Frauen als „Bedrohung für Frauenräume“ oder trans Männer als „irregeleitete Frauen und oder verlorene Lesben“.

Framing als Gefahr:

Die Trans Community wird oft als Bedrohung fĂźr Kinder, Familien oder die Gesellschaft dargestellt, was die Akzeptanz von Gewalt oder Diskriminierung begĂźnstigt.

2. Sprache als Gewalt

Transfeindliche Sprache ist nicht nur beleidigend, sondern kann zu einer Form der symbolischen Gewalt werden. Pierre Bourdieu beschreibt symbolische Gewalt als subtile, aber effektive Mittel, um Machtverhältnisse zu reproduzieren und Minderheiten zu marginalisieren.

Direkte psychologische Gewalt:

Trans* Personen sind häufig Zielscheiben von VerhÜhnung, Beleidigungen und Diffamierungen, die zu Isolation, Angst und psychischen Belastungen fßhren.

Strukturelle Gewalt:

Transfeindliche Sprache wird oft genutzt, um diskriminierende Gesetze oder gesellschaftliche Exklusion zu rechtfertigen, z. B. in Debatten über den Zugang zu geschlechtsangleichenden Maßnahmen oder Toiletten.

FĂśrderung physischer Gewalt:

Studien zeigen, dass Hassrede die Wahrscheinlichkeit physischer Gewalt gegen marginalisierte Gruppen erhĂśht, indem sie ein Klima schafft, in dem Gewalt als akzeptabel oder gerechtfertigt wahrgenommen wird.

3. Beispiele transfeindlicher Sprache

In Medien und Politik:

Politiker*innen oder Journalist*innen, die Begriffe wie „Trans-Ideologie“ oder „Gender-Wahn“ verwenden, legitimieren Feindbilder, die sich gegen trans* Personen richten.
Narrative, die Transrechte als Gefahr für „Frauenrechte“ oder „Kinderschutz“ darstellen, spielen mit Ängsten und schüren Misstrauen.

Online-Hetze:

Soziale Medien sind ein zentraler Ort fĂźr transfeindliche Hetze. Hashtags und Memes werden benutzt, um gezielt trans* Menschen zu diffamieren.
Trolle und organisierte Hassgruppen zielen darauf ab, trans* Personen durch Massendiffamierung („Dogpiling“) mundtot zu machen. 4. Auswirkungen transfeindlicher Sprache

Die Folgen solcher Sprache sind vielfältig und gravierend:

Individuelle Auswirkungen:

Psychische Gesundheit: Trans* Personen sind aufgrund von Diskriminierung und Hassrede einem erhÜhten Risiko fßr Depressionen, AngststÜrungen und Suizidalität ausgesetzt.
Selbstwert: Die ständige Negierung der eigenen Identität kann das Selbstwertgefßhl nachhaltig schädigen.

Gesellschaftliche Auswirkungen:

Normalisierung von Diskriminierung: Transfeindliche Sprache verstärkt Vorurteile und verhindert gesellschaftliche Akzeptanz.
Gefährdung von Rechten: Hassrede kann politische Bewegungen stärken, die darauf abzielen, Transrechte einzuschränken. Dir wiederum als Einfallstor genutzt werden um auch andere Rechte einzuschränken.

Gewaltspirale:

Laut Studien (z. B. des FBI Hate Crime Reports) besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Hassrede und Hasskriminalität. Trans* Personen sind ßberproportional häufig Opfer von Gewalt.

5. Wie lässt sich transfeindlicher Sprache begegnen?

Bewusstsein und Bildung:

Aufklärung ßber die Realität trans* Identitäten und die schädlichen Auswirkungen transfeindlicher Rhetorik ist essenziell.
Medienkompetenzprogramme kĂśnnen helfen, manipulative Narrative zu erkennen und kritisch zu hinterfragen.

Verantwortung in der Öffentlichkeit:

Politiker*innen, Medien und Plattformen mĂźssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein und transfeindliche Sprache nicht tolerieren.
Plattformen kÜnnen Algorithmen und Moderation einsetzen, um Hassrede effektiv zu bekämpfen.

Gesetzliche Maßnahmen:

Hassrede gegen trans* Personen sollte durch Antidiskriminierungsgesetze klar sanktioniert werden.
Strengere Regulierung fßr soziale Medien kann helfen, Hetze einzudämmen.

Solidarität und Empowerment:

Bßndnisse zwischen trans* und cizgeschlechtlichen Menschen stärken den Widerstand gegen transfeindliche Hetze.
Empowerment-Projekte fßr trans* Personen kÜnnen helfen, Diskriminierung zu ßberwinden und ihre Stimmen zu stärken.