Nach wie vor muss bei #PISA & seinen Punkt- und Ranking-Schwankungen, die wie in Sportreportagen kommentiert werden, die Frage erlaubt sein: Können solche Veränderungen über kurze Zeiträume sein? Wenn ja, wie signifikant sind sie dann? Und was wird hier eigentlich gemessen?
Dessen ungeachtet hier einige weitere Ergebnisse v. #PISA m. Schwerpunkt #Lesen (wesentl. n @JMWiarda, Link unten). Wie schon berichtet, liegt das dt. Leistungsniveau trotz nachlassender Punktzahlen statist. ungefähr beim Niveau v. 2009, als zuletzt ein SP auf d. Lesen lag. /2
Gut: Dies gilt, obwohl die Schülerschaft nicht dieselbe ist. So hat sich die Zahl d. SuS m. Zuwanderungsgeschichte um ca. 10% auf gut 35% erhöht. Auch gut: SuS aus Arbeiterfamilien schneiden i. #Lesen deutl. besser ab als noch 2000. Heikel: Ca. 20% d. dt. SuS können nicht auf /3
"Grundschulniveau" lesen, verstehen also Texte eher nicht. Auch heikel: 50,3 % d. dt. SuS gaben an, nur gezwungenermaßen zu lesen, nur gut 26 % gaben Lesen als wichtiges Hobby an – knapp 8% weniger als im OECD-Schnitt. Dagegen liegen die dt. SuS weit vorne beim /4
Lesestrategiewissen. Schule & Didaktik wirken also. Die Leiterin von #PISA-Deutschland, Kristina #Reiss zieht insges. e. positives Fazit. Dagegen fordert Anja #Karliczek "einen Aufbruch in der Bildungspolitik." Viell. wäre es aber sinnvoller, statt immer gleicher Ruck-Reden /5
einmal d. großen Leistungen aller Beteiligten & bes. der LuL zu würdigen. Dtschld. braucht m. E. keinen "Aufbruch", sondern eine Fortsetzung der vieldimensionalen, mühsamen, geduldigen & professionellen Arbeit i. Bildungssystem, die natürlich nur dort stattfinden kann, wo es /6
qualifiziertes Personal gibt. Mehr Informationen zu #PISA bietet, wie gesagt, unter anderem d. sehr gute Übersicht bei: jmwiarda.de/2019/12/02/wie… //
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