Die Mehrwertsteuersenkung ist ein kluges Instrument des #Konjunkturpaket, das wir am @DIW_Berlin schon länger vorgeschlagen hatten, da es schnell funktioniert und auch geringe Einkommen entlastet.
Exzellente Analyse meines Kollegen @SBachTax :
1/n
spiegel.de/wirtschaft/soz…
Die Ersparnis durch die #Mehrwertsteuersenkung ist substantiell auch für Familien mit geringen Einkommen, auch wenn absolut (in €) Familien mit hohen Einkommen mehr sparen.
Unsere Berechnungen für die Ersparnis von @SBachTax @DIW_Berlin :
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Die Ersparnis durch die #Mehrwertsteuersenkung hängt von der Weitergabe an die Konsumenten ab.
Was in der Diskussion aber bisher ignoriert wurde, und wichtiger sein könnte, ist die Auswirkung der Krise auf die allgemeine Preisentwicklung.
3/n
Das Risiko der Deflation: der Einbruch der Nachfrage in der Krise zwingt schon jetzt einige Unternehmen ihre Preise zu senken.
Beispiel: trotz fehlender Kaufprämie senken einige Autohersteller die Preise um ihre Autos verkaufen zu können.
4/n
Die Deflation dürfte weiter zunehmen je länger die Wirtschaftskrise andauert.
Das macht den Job der #EZB Geldpolitik schwieriger, als auch für Unternehmen, die wachsende Kosten für Schulden und Betrieb mit geringeren Einnahmen decken müssen. Das bremst das Wachstumspotenzial.
5/n
Die „Menükosten“ — die Kosten der Preisanpassungen für Unternehmen— ist ein weiteres vergessenes Element in der Diskussion: die Absenkung der #Mehrwertsteuer zum 1. Juli dürfte einige Unternehmen dazu bringen eine notwendige Absenkung der Preise vorzuziehen.
6/n
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