Eine Kontextualisierung der aktuellen Entwicklungen: #Rassismus dauert schon seit Jahrhunderten an, und er wird nicht plötzlich überwunden werden, weil bedauert wird, dass er existiert. #Rassialisierung und die Verfestigung von Identitäten, die dann Positionen wurden, sind real.
#Rassismus ohne #Rasse zu denken, ist daher eine verkürzte Darstellung der Realität. Im #Rassismus ist es eine dominante Position von Nichtbetroffenen Rassialisierung entweder zu leugnen oder zu verharmlosen. Es gilt als progressiv, keine Differenzen wahrzunehmen.
Ihr Privileg besteht darin, dass ein diskriminierendes System bestehen bleiben kann, ohne dass sie dadurch benachteiligt werden.
Die deutsche Gesellschaft, inkl. Institutionen, ist vom #Weißsein und #Christsein geprägt. Diskriminierung und Ausschluss orientieren sich daran. Es überrascht weder, dass es #RacialProfiling gibt, noch dass er von den zuständigen Stellen geleugnet wird.
Bis anerkannt wird, dass Rassialisierung nach wie vor in D existiert und durch Strukturen wirkt, wird er nicht ansatzweise bekämpft werden können. Im #Rassismus sind Ungleichheiten rassialisiert und es ist der Zweck des #Rassismus als System, dass sie es sind.
D.h. die aktuelle Debatte muss anders geführt werden. Sie braucht eine andere Fragestellung als bisher. Nicht etwa, was ist Rassismus? Sondern:Was muss strukturell getan werden, um rassialisierte Ungleichheiten zu beseitigen?Es erfordert mehr als Gesprächsbereitschaft + Symbolik.
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