Für die #4Blocks-Fan-Fiction-Community habe ich wiedermal Statistiken kritisch gelesen. Cliffhanger: Die Lage in #Berlin, vor allem in #Neukölln, ist ganz anders als in der Imagination vieler (yt & Token) Journalist*innen.
taz.de/Sogenannte-Cla…
Es gab in der Vergangenheit soooo viele Texte & Beiträge zur sog. "Clan-Kriminalität", die mehr von der Vorstellungskraft der Autor*innen als von Recherche getrieben waren. Und auch hier gilt: Hinter den Zahlen steckt eine Erhebungsmethode, die kritisch betrachtet werden muss.
Mir ist ganz klar, dass Fakten bei einigen Kolleg*innen eher nicht gut ankommen. Sie werden weiterhin düstere Reportagen über Risa oder City Chicken schreiben, in #Neukölln so lange Schnittbilder suchen, bis sie was passendes finden, Lokalpolitik und Behörden alles abnehmen...
... ich versuche zumindest, ein reales Bild zu präsentieren. Statistiken lügen manchmal, deswegen muss man kritisch auf ihre Entstehung schauen. Die vorhandenen Zahlen einordnen ist daher das Mindeste, was Journalismus leisten kann.
Auch wenn die Intention von #4Blocks und einigen Darsteller*innen dort wie @KhodrKida bestimmt gut war: Die Serie traf auf Rassismus in vielen Redaktionen, Reporter*innen wurden rausgeschickt & die haben ohne Wissensbasis Reportagen verfasst, die teilweise haarsträubend sind.
Dann gibt es das Phänomen von Kolleg*innen, die sich auf 1 Insider-Quelle aus einem sog. Clan stützen. Wissend, dass sich einige Kreise als brutal & rücksichtslos inszenieren wollen. Gut, dass sie sich hierbei auf die PR-Kooperation mit einigen Journalist*innen verlassen können.
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