Harry Lime 🥨🥾🧗‍♂️🍺🇮🇱🕍 Profile picture
Kompetent und konsequent. Boomer, Alman-Kartoffel. Father of Three. Diesel-Dieter. Alles mit Immobilien seit 35 Jahren. Bayerischer Berliner. Jetzt red i!

Sep 23, 2020, 16 tweets

Agitprop im sich radikalisierenden Tagesspiegel: Ein übles Gebräu aus Halbwahrheiten, Unterstellungen, Panikmache, Falschdarstellungen und tendenziösem Aktivistensprech. Hat der TSP es wirklich schon nötig, dem ND, der Stasi-Gazette "Berliner Zeitung" tagesspiegel.de/berlin/schwedi…

oder der taz nachzueifern?
"Die Mieten sind gesunken" Hä? Dank eines Verbotsgesetzes darf der Vermieter nur seine vereinbarte Miete in der Höhe nicht mehr fordern oder entgegennehmen, bis der Spuk vorbei ist. "Staatlich verordneter Mieterlass" Hä? Nix da mit Miete erlassen -

Nachzahlen ist angesagt, wenn der Deckel der Volksfront um die Ohren fliegen wird - zuzüglich 4,12 % Zinsen! "Gutachten zum Verkehrswert werden eingeholt" Hä? Ich habe mal gelernt, der Verkehrswert ist der Wert, den ein Käufer zum Zeitpunkt des Verkaufs zu zahlen bereit ist. Habe

ich da was verpasst? "Spätestens dann weht wieder der kalte Wind des Marktes" Hä? Der weht vor allem seit Februar, mit einem Rückgang der Mietangebote um die Hälfte. Schnulzige Journalistenprosa; unerträglich schlecht. "Finanzmarktgesteuerte Großinvestition" führt lt.

@f_schmidt_BB zu einer "Krisensituation", nur weil ein Milliardär sein Geld in seiner Meinung nach langfristig unterbewerteten Immobilien anlegt und den #Mietendeckel als vorübergehende Hämorrhoide identifiziert. Hätte er einen 0%-Sparplan bei der Deutschen Bank kaufen

sollen? Die Landeseigenen werden als "gemeinwohlorientierte Vermieter" dargestellt, die Mieter nicht als "finanzmathematische Größe" ansehen. Hä? Das sind alles Kapitalgesellschaften, die ebenfalls Profite erwirtschaften müssen, damit sie sich am Kapitalmarkt refinanzieren

können. Sonst gehen sie nämlich PLEITE! Und allen voran gemeinwohlorientiert ist die BERLINOVO mit ihren Minimieten in den Wohnheimen; so bei 30€/m²! Die "Hälfte der Wohnungen sei möbliert vermietet und damit teurer als die Mietpreisbremse erlaube" Hä? Hat er das geprüft? Hat er

die ortsübliche Vergleichsmiete möblierter Appartements ermittelt und geprüft, ob bei Wiedervermietung die Mietpreisbremse eingehalten wurde? Skandalöses Framing. "Entscheidend werde sein, ob die Heimstaden Abwendungsvereinbarungen unterzeichne", so SEDieLinke-Nichtbausenator

Scheel. Hä? Der Investor wird dem verehrten Herrn Salonbolschewiken im feinen Zwirn etwas HUSTEN, denn der Stadt geht das Geld aus! "Damit unterwirft sich ein Käufer sozialen Standards bei der Miethöhe und der Kündigung von Verträgen, die ähnlich fair wie bei landeseigenen

Firmen sind." Übles substanzloses Gesülze vermutlich nach Einnahme bewusstseinserweiternder Substanzen. Unterwerfen ist richtig, aber soziale Standards bei der Miethöhe - was ist das denn? Und Mietverträge sind in Deutschland praktisch von Vermieterseite nicht kündbar. Und Eigen-

bedarf wird Herr Tollefsen wohl kaum anmelden. Scheel freut sich schon auf den nächsten Enteignungskandidaten, denn das möchte er zum Wahlkampfschlager machen. "Pensionskassen erwarten in der Regel eine Rendite von 3 %". Wie furchtbar! Das ist nämlich das, was ein Eigentümer

langfristig erwirtschaften muss, um seinen Bestand erhalten und zeitgemäßem Standard anpassen zu können. Mietausfall, Messiwohnungen, Renovierungen nach Auszug (idR "technischer Leerstand") oder Tod des Mieters und und und. Fazit: "Bei diesem Investment kann man nur auf

ein Ende des Mietendeckels setzen". Bingo! Ein Gesetz, dem die Verfassungswidrigkeit derart auf die Stirn geschrieben steht, wird zu Fall gebracht werden. Und als nächstes kommt die Mietpreisbremse II an die Reihe, während die Milieuschutzgebiete vor den Verwaltungsgerichten

angegriffen werden. Alles verfassungswidrige Eingriffe in den Kernbestand der Eigentumsgarantie und im Falle der sozialen Erhaltungsgebiete nach § 172 BGB rechtsmissbräuchliche und dem Ursprungsgedanken der städtebaulichen Regulierung zuwiderlaufende bizarre und absurde

Regulierungen zur Konservierung eines Substandards.
Schade, dass der Tagesspiegel mit seinem Niveau soweit abgesunken ist, dass er ein solches Machwerk ins Blatt setzt. Nicht ernst zu nehmen.

Korrektur: § 172 BauGB muss es natürlich heißen. Vielen Dank dem aufmerksamen Leser!

Share this Scrolly Tale with your friends.

A Scrolly Tale is a new way to read Twitter threads with a more visually immersive experience.
Discover more beautiful Scrolly Tales like this.

Keep scrolling