#Klimawandel #Klimakrise
#AusGeschichteLernen
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Es waren einmal die FCKW. Je nach Alter werden sich einige hier noch an die Verpackungsaufdrucke "FCKW-frei" erinnern. Doch dahin war es ein weiter Weg, nachdem es lange Zeit als schadfrei für Mensch und Umwelt galt.🧵
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Alle Clips stammen aus dieser Doku:
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Part 1
Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass FCKW eine sehr langlebige Chemikalie ist und sich bereits über den gesamten Planeten verteilt hatte. Zunächst wurde angenommen, dies sei kein Problem.
Dem folgte die Erkenntniss von Forschern, dass es in große Höhen ...
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... aufsteigt und dortige Reaktionen die Ozonschicht zersetzen könnten. Was fatale Folgen für die Erde und ihre Lebewesen hätte.
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Part 2: Desinteresse, Skepsis, Ignoranz, attackieren der warnenden Wissenschaftler
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Part 3
Sensibilisierung der Gesellschaft durch mediale Beachtung dieses und anderer umweltbezogener Themen.
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Besonders wirksam war die Thematisierung in einer viel gesehenen Serie. Der Verkauf von Spraydosen wie Haarsspray und Deodorant ging zurück.
Es folgten erste Verbote von FCKW zumindest in Spraydosen.
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Dieser Trend bekam einen Rückschlag, als Präsident Reagan in die Umweltbehörde Leute, die pro Industrie eingestellt waren, holte.
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Part 4 Umdenken, erste Lösungsansätze
Erst ein neuer Leiter der Umweltbehörde nahm sich des Problems an und setzte sich für eine internationale Lösung eines globalen Problems ein. Ihm war klar, dass FCKW weltweit komplett verboten werden müssen. ...
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... Schon allein deshalb, um nicht von der Industrie bekämpft zu werden.
Auch durch Forschung der NASA verdichteten sich Hinweise der Schädlichkeit der FCKWs auf die Ozonschicht.
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März 1985: Wiener Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht. Unterzeichnet von 20 Ländern. Man war sich einig, dass eine Beschädigung der Ozonschicht katastrophal wäre. Jedoch folgten dem keinerlei Maßnahmen. Trotz erdrückender Hinweise und Vorhersagen bzgl. der Folgen ...
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... wurde das Vorsorgeprinzip nicht angewandt.
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Part 5 Der Schock
Während dessen zeigten Forschungsergebnisse, dass es bereits zu einem Abbau der Ozonschicht gekommen war, sie waren jedoch noch nicht veröffentlicht. Nach Veröffentlichung überprüfte die NASA ihre Ergebnisse. Der Algorithmus war Ursache dafür, dass ...
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... ihre Ergebnisse diese Schäden bisher nicht zeigten.
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Man nahm an, die prophezeiten Probleme würden sich erst in vielen Jahren ergeben. Tatsächlich aber stimmten die Annahmen von Schwund in einer bestimmten Zeit nicht. Das #Ozonloch war bereits da und würde schnell größer werden.
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Part 6
Klimaleugner, Ozonleugner, dumme Ideen, Lösungsansätze
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Part 7
Montreal-Protokoll, September 1987
Über 30 Staaten unterzeichenen es.
Verwendung von FCKW innerhalb von 12 Jahren um 50% verringern.
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Anschließend veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigten, dass wirklich FCKW und nicht dies oder jenes das Ozonloch verursacht. Außerdem wurde auch auf der Nordhalbkugel Ozonschwund festgestellt.
Berechnungen zeigten, dass weniger Freisetzung von FCKW keine Lösung ...
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ist, sondern weltweit gar nicht mehr verwendet werden sollte. Dies war das Ende der FCKWs.
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Part 8 Die problematische Alternative
Die Ozonschicht begann sich zu erholen und ist heute kaum noch ein Thema.
Als Ersatz für FCKW wurden FKW eingesetzt. Dies sind Treibhausgase. Wegen des großen Beitrags zur Erderwärmung wurde 2016 das Montreal-Protokoll um FKW erweitert.
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1995: Die Wissenschaftler, die einst bekämpft wurden, erhielten den Nobelpreis für Chemie.
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Und nun?
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Bisher in Klimamodellen nicht eingerechnet. Der tauende Permafrost setzt seinerseits Methan frei. Ein Teufelskreis, der das Tauen weiter vorantreibt. So könnte der Kipp-Punkt schneller erreicht sein, als bisher angenommen.
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