Es ist schon spannend, wenn Strache Personalentscheidungen unter Schwarz-Blau damit rechtfertigt, dass ja schon immer so gewesen sei - „1/3 der Kleine, 2/3 der große Partner.“ #milborn
Und ich mag, wie Corinna Milborn ihm genüsslich die Gucci-Schuh-Gesschichte unter die Nase reibt. (No pun intended)
Last not least: Das zeigt, wie man ein Strache-Comeback journalistisch begleitet. Wie man es nicht macht, haben wir vorvergangenen Sonntag bei #imzentrum gesehen
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Die starke Wahlbeteiligung zerschmettert die Prognosen der meisten Meinungsforscher, die von einer niedrigen Wahlbeteiligung ausgegangen sind, die Trump in die Position bringe, mit den zusätzlichen Wähler*innen zu gewinnen, die er am Land noch holen kann.
Wir haben jetzt am Vormittag schon vielerorts eine Beteiligung in der Nähe von 80% des Endergebnisses von 2020 erreicht.
Es ist also von einer Rekordbeteiligung auszugehen - und wenn gleichzeitig die Anzahl der Jungen & Frauen überraschend hoch ist, dann ist das ein Vorzeichen.
Nevada ist deshalb spannend: Normalerweise wähle mehr Democrats vor dem Wahltag per Wahlkarte oder Wahl vor Ort & dann ist die Frage, ob die Reps das am Wahltag überflügeln können.
Dieses Mal haben mehr Reps per Brief gewählt: Viele haben gemeint, das wäre schlecht für Dems
0:30 Erste Trends von dort. Wenn es einen ganz groben Trend gegen knappes Rennen gibt, kriegen wir ihn bereits hier.
1:00 Georgia, Virginia und drei andere schließen. Wir wissen schnell, ob einer davon knapp ist.
(Virginia knapp -> schlecht für Harris. Georgia knapp -> gut für Harris)
1:30 North Carolina, Ohio uA schließen. Wir wissen schnell, ob es in NC knapp ist und ob Ohio knapper als vermutet wird.
2:00 Ausreichend Daten da, um zu sagen: Wird das knapp? Oder gewinnt jemand schon?
Es schließen Pennsylvania und ein Haufen andere.
3:00 Crunchtime - auch Mit Michigan, Wisconsin und Arizona schließen der vierte, fünfte und sechste Swing State. Wenn Georgia nicht sauknapp ist, ist es zu diesem Zeitpunkt entschieden. Gilt eine halbe Stunde später auch für NC.
Amerikas bestes Umfrageinstitut hat Kamala Harris in Iowa vorne. Ein Bundesstaat, den Trump mit +8 gegen Biden gewonnen hat. Niemand hat den als Swing State auf der Liste.
Wenn 1 einzige Umfrage alles ändern kann, dann die von Ann Selzer.
Irre.
Ich schau mir die Daten genau an. Was relevant ist für die anderen Bundesstaaten. Kommt gleich.
Nur vorweg: Ob das jetzt genau stimmt mit +3 oder nicht, ob es vielleicht nur +1 ist oder sogar -1, ist im Grunde genommen egal:
Das ist eine riesige Verschiebung zu Harris. Crazy.
Okay
1. Nach Umfragen der letzten Tage in den roten Bundesstaaten Kansas & Ohio, bei denen Harris um 4-6% besser abschnitt als Biden 2020, ist die Iowa-Umfrage die Kerze auf der Torte. Es spricht alles dafür, dass Harris bei weißen Wähler*innen viel stärker ist als Biden 2020.
🇺🇸 1 kann man schon mal sicher sagen: In den letzten Tagen wird Harris diese Wahl nicht verloren haben.
Fascho-Aufmarsch in NY,
Puerto Rico Beleidigung, Liz Cheney Erschießungsphantasien, das Gestolper zur Müllabfuhr, RFKs Impfwahn.
So gewinnst die Unentschlossenen nicht.
Das klingt alles - inkl Ausflüge in nicht gewinnbare Staaten - eher nach Aufwiegeln des Aufstands. Das ist kein Programm für 10 Mio Unentschlossene, sondern für 10 Mio rechte Waffentragende, die das Land unsicher machen sollen, wenn Trump verloren haben wird.
Das wird nämlich meiner Einschätzung nach passieren. Trump legt es auf beides - Niederlage und Gewalt - an.
Eine gezielte Kampagne republikanischer Umfrageinstitute hat es geschafft: Es ist der Eindruck entstanden, Trump sei jetzt doch wieder der Favorit in 14 Tagen ums Weiße Haus. Die öffentlichen, unabhängigen Umfragen geben das nicht her.
Da führt Kamala Harris nach wie vor, mit 2-4%. Das kann unter besonders unglücklichen Umständen wegen des Wahlsystems zu wenig sein. Aber in den meisten Fällen gewinnt sie mit 2-4% Vorsprung auch das entscheidende Wahlleutekollegium.
Aber die Republicans wollen den Eindruck erzeugen, Trump sei vorne. Denn das macht die ebenfalls schon beginnenden Behauptungen von Wahlbetrug glaubwürdiger, sollte am Ende, wovon ich ausgehe, Kamala Harris gewinnen.
In den USA gibt es in vielen Bundesstaaten gut ausgebaute Möglichkeiten, früher zu wählen: Per Brief oder persönlich. In manchen Staaten muss man die Wahlkarten beantragen, in anderen bekommen alle registrierten Wähler*innen automatisch eine Wahlkarte geschickt.
Üblicherweise wählen mehr Demokrat*innen mit einer dieser Frühwahlvarianten und mehr Republikaner*innen am Wahltag. Das hat damit zu tun, dass der Wahltag in den USA ein Dienstag ist und da viele Leute arbeiten müssen. Und dann ist da der behördliche Rassismus.
Schwarze müssen am Wahltag durchschnittlich doppelt so lange aufs Wählen warten - oft stundenlang - als weiße Wähler*innen. Viele Bundesstaaten wollen gar nicht, dass Schwarze gut wählen können. Dem weichen viele aus diesen demokratischen Gruppen aus, indem sie per Brief wählen.