Ich trage seit 2 Jahren eine Kette mit einem Anhänger, in den die Namen der Kinder eingraviert sind. Es ist eine hübsche Kette, aber nicht unbedingt die Kette, die ich jeden Tag zu jeder Gelegenheit tragen würde. Ich habe durchaus eine Menge an Schmuck, der meiner Persönlichkeit
entsprechen würde. Aber ich trage immer die Kinderkette. Für die Kinder. Die mögen sie sehr gerne, spielen oft damit herum. Sie brauchen das für ihre Sicherheit. Weil ich ihre Mama bin. Selbst, wenn mich die Kette stört oder nervt, lasse ich sie an. Für die Kinder.
Ich wohne an einem Ort, an dem ich nicht wohnen würde, hätte ich keine Kinder. Es ist gut dort für meine Familie, darum wohnen wir da.
Ich fahre nicht das Auto, das ich fahren würde, wäre es nicht das Richtige für meine Familie.
Ich habe nicht den Arbeitsplatz, den ich hätte,
müsste ich nicht Familie und Geldverdienen unter einen Hut bringen. Ich hätte wahrscheinlich einen Job, der mir sehr viel mehr Spaß machen würde, mir Chancen böte und das dreifache Gehalt.
Ohne Kinder könnte ich den Liebsten so oft sehen, wie ich wollte, weil ich in seiner Nähe
wohnen könnte. So bleibt es bei einer Fernbeziehung.
Ohne Kinder könnte ich Reisen, mal abends weggehen, zu Abendessen, wann es mir passt, mich betrinken oder eine Nacht durchmachen, oder regelmäßig zum Sport gehen.
Ich akzeptiere das, dass einfach immer alles nicht geht,
wie ich es machen würde, wäre ich frei. Bin ich aber nicht. Es sind massive Einschränkungen meiner persönlichen Freiheit, meiner Entfaltungsmöglichkeiten und meiner Träume.
Einschränkungen, die der Vater nicht hat. Aber für die Gesellschaft zählt seine Leistung mehr als meine.
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Sich mal zusammenreißen muss man mit den Kindern viel üben.
Eine Aufgabe vollständig und konzentriert erledigen.
Anständig am Tisch sitzen und nicht mit dem Essen spielen.
Immer und immer wieder muss man klar machen, dass es grad keine Rolle spielt, ob man denn Lust darauf hat,
oder ob man etwas generell will oder nicht. Hausaufgaben sind zu machen. Auf Mathearbeiten ist zu lernen. Die Wäsche ist in den Korb zu bringen. Zügig und ohne Diskussion, konzentriert und inhaltlich sauber. Ganz unabhängig von den eigenen Befindlichkeiten.
Und sie hassen es
manchmal. Weil ich es vorgebe. Weil jemand anderes es vorgibt. Weil es sie in ihrer Freiheit beeinträchtigt, nach Herzenslust zu tun, was sie wollen.
Also trainiere ich Disziplin mit ihnen, bis sie es verstehen und nachgeben.
Das ist eine extrem wichtige Fähigkeit, die ihnen
Ach jetzt guck an. Die #noAfD schafft es tatsächlich sämtliche anderen Parteien mit sinnvollen Aussagen übern Tisch zu ziehen. Eine Sache, die CDU, Grünen und SPD nicht zu vergeben ist!
Man braucht sich nicht über Kinderrechte zu heulen, wenn man nicht mal eine Kindergrund-
Sicherung hinbekommt. Das ist ähnlich wie mit dem Gewaltschutzgesetz, nachdem die Istanbulkonvention gemütlich unbeachtet in der Ecke vergammelt ist. Es ist reines auf dem Papier gut aussehen wollen, was in den letzten 15 Jahren passiert ist. So ein Fall sind Kinderrechte auch.
Das ist ein Alibithema.
Viel interessanter finde ich das Betreuungsgehalt. Dass die CDU gerne Frauen abhängig am Herd sehen möchte, geschenkt. Aber die Linken, die interessieren sich in den letzten 20 genau gar nicht für finanzielle Abhängigkeit der Mütter. An dem Punkt muss
Küche. Gut sortierte Küche mit schönen, gut funktionierenden Dingen drin. Eine gute Teekanne, eine gute Backform, ein gutes Geschirr, gute Vorratsdosen, ein guter Staubsauger, ein guter stabiler Küchentisch, angemessen groß.
Man kann problemlos mit billigen Dosen leben oder
mit zusammengeklaubtem Geschirr von Verwandten. Alles theoretisch kein Problem, aber exakt das macht Armut aus. Man wird immer und jede Sekunde daran erinnert. Das gesamte Zuhause schreit nach wertlos, verramscht, billig.
Ich erinnere mich, wie ich 1 Jahr in Zürich von 1500 CHF
im Monat lebte und dann als Doktorandin auf einmal 4.5k hatte. Ich habe mir Geschirr gekauft. Gutes, schönes, klassisches Geschirr und Besteck, mit anständigen, gut in der Hand liegenden Messern und vernünftigen Löffeln. Das ist bis heute noch mein liebstes.
Man kann so vieles.
Was mir heute besonders auffällt, ich hab mich von dieser Sache, ein Teil der Gesellschaft zu sein verabschiedet. Dieses kleine bisschen mehr, das Engagement der Mutti, damit die Schulgemeinschaft funktioniert, das bisschen mehr für andere ausgleichen etc. das bisschen mehr
Solidarisch sein… ich bin auf der Seite kann mich sonstwo lecken. Ich bin einfach aus dem Gesellschaftsding ausgestiegen. Für einige Leute mach ich noch was zusätzlich. Fertig.
Weil immer, wenn ich etwas Spielraum bräuchte, etwas Verständnis, da sind wir noch nicht mal bei
ich bräuchte Hilfe, sondern noch lang vorher, dann wird mir erklärt, dass es andere ja auch schwer haben und man darum kein Verständnis zeigen könne, sonst kommt ja jeder.
Das ist das Leben als Alleinerziehende. Was du leistest ist irrelevant, aber wenn du was bräuchtest,
In 3 Stunden werden die Kinder von ihrem Vater abgeholt. Er hat seit dem 7. Januar keine Kontakt zu ihnen gehabt, sich nicht gemeldet, kein Hallo.
Es sind im Übrigen seine Wunschkinder. Er wollte Familie und viele Kinder. Er wollte sich nur nie um irgendwas kümmern.
Er würde auch sofort mit ner anderen Frau weitere Kinder bekommen. Sie muss nur einfach alles machen und ihm ein trautes Heim bieten.
Wenn er die Kinder ein paar Tage in den Ferien hat, dann macht er viele teure Sachen mit ihnen. Freizeitpark, Erlebnisbad etc. Möglichkeiten
hat er genug. Geld auch. Er macht so aufm Papier toller Daddy Sachen mit ihnen. Keines der Kinder geht gern zu ihm. Er ist ja auch ein Fremder.
Dementsprechend liegt die komplette Verantwortung und Familienarbeit bei mir. Das ist die Realität.
Ich mache die gesamte Arbeit während
Die Umkehrung der Hierarchie, so dass ein Embryo oder ein ungeborener Fötus im Wert über der Frau steht, absurderweise, wenn er weder höhere Hirnfunktionen hat, noch selbst überlebensfähig wäre, ist biologisch völlig unsinnig.
Es ist eine reine gesellschaftliche Machterhaltungs-
strategie, gemacht die Frau zu unterwerfen durch Entmenschlichung. Schon alleine um diese Entmenschlichung einzudämmen, muss das Recht auf Abtreibung, als eines der wichtigsten Frauenrechte, alternativlos verteidigt werden. Die Entscheidungsautonomie bezüglich des eigenen Körpers
ist ein derart grundlegendes Recht, dass es nicht eingeschränkt werden darf. Das Framing, ein Embryo in der 12. Woche sei ein vollständiger Mensch mit vollen Rechten ist biologisch Quatsch, rechtlich auch, und höchstens religiös in Betracht zu ziehen. Da wir allerdings