Thread. About @NotreDame handling of the #COVID19 situation so far. I know it's too early to give a final verdict and challenges lie ahead (football games) but I think the administration has done a phenomenal job (contrary to what I know many faculty believe). And here is why.
The basic premise has always been to give students when possible an in-person experience. And now it seems to be working.
What were the elements to achieve this?
1) Distancing, mask wearing in rooms, basic separation wherever possible between students (less vulnerable) and the more vulnerable faculty and staff. Including giving faculty who have medical pre-conditions the permission to teach online.
2) At the same time: there was never a sense that they wanted to let it just run its course in the undergraduate population to achieve something like herd immunity there. Our undergraduate population is big enough so that by the law of large numbers you might end up causing sth
catastrophic (and, yes, even one death is catastrophic in a community like ours), even if it is a low-probability event. So, when cases increased initially, they brought the hammer down by going online for a while, doing extensive contact tracing, isolating and quarantining.
3) Testing. This was the weak part of the initial strategy. They asked every student to be tested before arriving on campus and positivity rates were tiny. But then (I think) the students got a sense that this was it and they would not be tested again.
Some students took this as a free pass. So, initially our cases spiked and the whole basic premise was in jeopardy. But then they brought in the hammer, and also increased testing activity substantially, including random surveillance testing. New cases are now very low.
I think this is a good model for other campuses as well. But you have to be serious about doing the hammer and dance. And avoid our initial mistakes.
Again, it's too early for the final verdict and this may yet blow up but so far I am very proud of what the administration and the community has done.
I even think - although I recognize the differences: Notre Dame is much more of a closed community than the whole country is - this or something adapted should have been the strategy for the country. @nd_econ
/End Thread.
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Erster Eindruck über die Wahlen in den USA - noch lebt die amerikanische Demokratie.
Die Demokraten hatten einen guten Abend.
Mamdani - Bürgermeister in NYC geschenkt (ich finde den furchtbar).
Dass die Demokraten die Gouverneurswahlen in Virginia und New Jersey gewinnen -
klar, war zu erwarten. Aber die sich abzeichnenden Abstände sind schon groß und größer als die meisten Umfragen, die ich gesehen habe.
Selbst der in einen Skandal verwickelte Justizministerkandidat der Dems in Virginia gewann am Ende mit großem Vorsprung.
Für mich sind allerdings zwei andere Wahlen noch bedeutsamer: 1) Drei demokratische Verfassungsrichter in Pennsylvania wurden im Amt bestätigt. Das kann bei knappen Wahlen dort noch sehr bedeutsam werden.
Um was ich die Contrarian Meinungsunternehmer etwas beneide, ist, dass sie am Ende immer gewinnen, egal ob bei Corona, Vakzine, Russland, Aufrüstung, Meinungsfreiheit, Klima, etc. Sie betreiben keine saubere analytische Arbeit, sondern warten ab, bis sich ein
(Immer vorläufiger) wissenschaftlicher, politischer oder gesellschaftlicher Konsens gebildet hat, gegen den sie dann meinungsstark, aber analyse- und evidenzschwach auftreten. Danach aber gibt es dann zwei Entwicklungen, von denen sie immer profitieren werden:
1) Die Wirklichkeit entfaltet sich und ergibt ein komplexeres Bild. Deshalb gibt es Elemente im Konsens, die sich ex post als ungenau, ergänzungsbedürftig oder vielleicht sogar falsch erweisen. Diese Elemente überbetonen sie dann und sagen: Seht ihr, ich hatte schon immer Recht.
Was ich sowieso nicht verstehe: Warum geht es den “Es gibt nur zwei Geschlechter”-Leuten nicht eigentlich um Folgendes: OK, wir akzeptieren, dass es neben biologischen Determinationen (wobei Intersexualität ja auch eine solche ist), bei freiheitlich-reflexiven Wesen auch
Selbstdeterminationen geben kann, die (scheinbar) anders lauten als die biologischen Determinationen (eigentlich sind sie nicht im Widerspruch, da auf unterschiedlichen Ebenen laufend), die eigentlich entscheidende Frage ist aber doch in wie weit auch ein
liberaler Staat und Gesellschaft diese Selbstdeterminationen praktisch akzeptieren muss?
Das scheint mir doch die eigentliche Frage zu sein statt ihren Kopf mit der Biologie an die Wand zu rennen.
Ich werde immer wieder gefragt, warum 1) so wenig von den Demokraten zu hoeren ist, und 2) warum es scheinbar so wenig gesellschaftlichen Widerstand gegen das Trumpregime gibt.
Ein Faden mit dem Versuch einer Erklaerung:
1) Ein Grund duerfte natuerlich inzwischen auch wirklich persoenliche Einschuechterung, Angst um die persoenliche soziokulturelle Existenz, vor allem aber auch der Familien sein.
Und wer kann es Ihnen angesichts des immer extremer werdenden Autoritarismus des Trumpregimes verdenken?
Zur möglichen Affäre um Jens #Spahn : Ich finde, wir müssen hier sehr genau differenzieren. Was für mich NICHT kritikwürdig ist: Dass, jedenfalls zu einem bestimmten frühen Zeitpunkt der Pandemie im Frühjahr und Frühsommer 2020, bei all der Unsicherheit über deren
Gefährlichkeit, bei der Unklarheit, wie man ihrer Herr werden kann, etc. Masken zu einem Preis gekauft wurden, der vllt zu einem späteren Zeitpunkt der Pandemie als überteuert zu gelten hätte, oder den man dann ex post, mit dem späteren Wissen auch für 2020 als zu hoch empfindet.
Das Gegenteil ist der Fall: bei dem Stand des damaligen Wissens wäre das unter Umständen die kluge Politik gewesen, wie ÖkonomInnen wie ich, aber auch andere immer wieder betont hatten (@MSchularick @christianbaye13 etc.) Der Staat musste Interesse an den Markt signalisieren,
Also, ich wage mal eine erste, sehr vorsichtige Einschaetzung, obwohl ich #PopeLeo als Bischof oder Kardinal gar nicht naeher kenne. Ich interpretiere hier nur die Observables im Lichte des Horizonts der Zeit:
1) Die Kardinaele wollten nach (dem etwas provinziellen) Franziskus einen wahrhaft globalen - sollen wir sagen katholischen im Wortsinne - Papst. Er ist von Geburt Amerikaner, der quintessential nation. War Missionar und Bischof im Globalen Sueden, Peru.
Er war Leiter des Augustinerordens weltweit, ist also auch ein Ordensmann. Er spricht viele und vor allem die fuer die katholische Welt wichtigen Sprachen (sein Latein war gerade eben beim Segen noch etwas verbesserungsfaehig).