Why climate communicators should talk less about the Paris Agreement.

Over and over again campaigners and scientists advocate for more climate action with statements such as "We must meet the goals of the Paris Agreement". In most cases, this is not the best option. Thread. 🔽
Don't get me wrong. The Paris Agreement is, despite all flaws, a milestone. But: it is still a piece of paper, a treaty. Something very abstract for most people. The agreement itself hardly evokes any emotions, unless you have a very strong connection to it, like some activists.
But in order to mobilise people for climate justice and an ecological transformation, we have to get them emotionally involved. We need to tell them stories about what would happen if the climate collapse hits - and what we can win if we change our world in a climate-just way.
All this cannot be achieved by talking about a treaty. Let us rather talk about what the climate crisis really means: outside our own front door and on the other side of the world. And let's talk about how much more beautiful and desirable a climate-just world would be.
This does not mean that a reference to the obligation to fulfil contracts such as Paris can in some cases be a central element of our communication or sometimes an additional argument.
But for very few audiences it is the right main argument, the best core demand.

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3 Feb
Die @Gruene_Austria brauchen eine Exit-Strategie Klima aus der Koalition.

Konflikte gibt es in der Regierung nicht nur im Asylbereich. Zerbricht die Koalition vorzeitig, muss aus Sicht der Grünen auch die Klimapolitik im Zentrum stehen.

Ein 🧵
1. Gerade kracht es in es Koalition, weil das angekündigte "Beste aus beiden Welten" aus Sicht der ÖVP wenig überraschend keine Menschlichkeit in Asylfragen beinhaltet. Das wussten die Grünen vorher, so wie wir alle. Trotzdem nimmt der Druck zu, das ist gut.
2. In der Klimapolitik wurde an kleinen Rädchen gedreht, die Fortschritte wirken nur im Vergleich zur ÖVP-geprägten desaströsen bisherigen Klimapolitik von Ö annehmbar. In Wirklichkeit bringen sie uns dem Ziel Klimaneutralität 2040 nicht viel näher. Das wissen die Grünen selbst.
Read 18 tweets
16 Oct 20
Ressourcennutzung in Österreich 🌳🛢⛰🇦🇹

Wie (un)nachhaltig ist Österreichs Ressourcenverbrauch?
Welche sind die Treiber?
Ist in Ö. eine Entkopplung zu beobachten?
Sind wir auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft?

Vor dem Wochenende ein Thread. ⬇️
Habt ihr mitbekommen, dass im August der Bericht "Ressourcennutzung in Österreich 2020" erschienen ist?

Nein? Ich auch nicht. Es gab leider auch keine mir bekannte Berichterstattung oder Info-Tätigkeit durch die Ministerien dazu. Schade, er ist spannend! bmk.gv.at/themen/klima_u…
Der österreichische Inlands-Materialverbrauch lag 2018 bei 167 Mio. Tonnen pro Jahr bzw. 19 Tonnen pro Kopf und Jahr

Das sind "domestic material consumption"-Zahlen, also die Menge der in Ö verbr. Ressourcen + Importe - Exporte. (Für das Gesamtbild fehlt aber noch etwas.)
Read 17 tweets
7 Oct 20
Voll verschärft!
Ein How-to für Klimakommunikation aus der Hothouse-Hölle! 📣🔥

Thread 🔽
1. Frame Klimaziele negativ und ihre Erhöhungen als Verschärfung

Verschärfung ist ein tolles Wort, und kann deine Leser:innen an eine Vielzahl von unangenehmen Erfahrungen denken lassen: Bestrafung, einschränkende Regeln (vlt. sogar aus der eigenen Kindheit), Strenge, Streit… Image
2. Stelle Kosten und Belastungen durch Klimaschutz ins Zentrum

Führe genau an, wieviel Geld Klimaschutz-Maßnahmen kosten, aber unbedingt ohne die positiven wirtschaftlichen (oder anderen) Effekte anzuführen. Auch Formulierungen wie "Einschnitt" od. "Belastung" kommen gut an! ImageImage
Read 31 tweets
18 Sep 20
Wieso hat Hanno Settele hier eigentlich so viele Follower?
Manchmal verstehe ich Twitter einfach nicht.
Also meistens.
Read 4 tweets
9 Sep 20
Klima-Aktivist:innen sind immer nur gegen alles, blockieren und verhindern und haben selbst keine Lösungen parat, oder?

Klar haben wir Lösungen. Aber Widerstand ist nun einmal unsere zentrale Aufgabe und notwendige Strategie.
Warum? Thread 🔽
derstandard.at/story/20001197…
1. Weil wir sonst von Medien und Politik ignoriert werden.

Ich bin mittlerweile seit Jahren in der Klimabewegung aktiv: in Graswurzelgruppen, NGOs und Netzwerken: Es ist einfach so fucking schwer in die Medien zu kommen.
Widerstand heißt auch einen bestehenden Diskurs nutzen.
Medien und Politik interessieren sich einfach kaum für radikale Lösungskonzepte zu autofreien Städten, Energiedemokratie oder einer Reduktion des Flugverkehrs – egal, wie gut sie ausgearbeitet sind, egal wie dringend das Thema.
Read 10 tweets
10 Jul 20
Dieser Bericht bringt zum Einstürzen, was uns über Armut, Entwicklung und Wachstum erzählt wird.

@PhilipGAlston, der UN-Sonderberichterstatter zu extremer Armut und Menschenrechten, hat diese Woche seinen Endbericht präsentiert und unangenehme Wahrheiten ausgesprochen.

Thread.
.@PhilipGAlston sagt: "Extreme Armut wird nicht beendet."

Er kritisiert die "selbstgefällige Botschaft, die Fortschritte im Kampf gegen die Armut verkündet" und namentlich prominente Stimmen wie Steven Pinker, Martin Wolf, Abhijit Banerjee und Esther Duflo und die Weltbank.
Warum? Weil die internationale Armutsgrenze der Weltbank von 1,90 Dollar (Kaufkraftparität) nicht zu Messung von extremer Armut taugt und damit auch nicht als Maßstab für deren Beseitigung.
Sie ist dramatisch niedriger als die nationalen Armutsgrenzen in praktisch allen Ländern.
Read 21 tweets

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