Klare Empfehlungen an der heutigen Pressekonferenz. Aber wann wird endlich etwas unternommen?

Aus dem Live-Ticker des Tages-Anzeigers. 1/6
2/6
Aber weshalb werden erneut Handhygiene und Abstandhalten als wichtigste Massnahmen betont? Können wir endlich ehrlich sein mit der Bevölkerung? Im Restaurant regelmässig die Hände zu waschen, schützt kaum. Und auch Abstand nicht. 3/6
Und natürlich auch wieder Kantönligeist. Ist ja überall völlig anders und man braucht ganz individuelle Ansätze. Das stiftet nur Verwirrung. Wir brauchen klare nationale Massnahmen. 5/6

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23 Nov
Zur Erinnerung...

Wäre es jetzt langsam Zeit, aus den Fehlern des Vorjahres zu lernen? 1/5
Auch interessant: Die Massnahmen, welche der Bundesrat im Juni vorschlug, sollten die Ansteckungszahlen steigen.

Die "drei zentralen Massnahmen":

- "Schnelle Erkennung von neuen Virusvarianten" - richtet alleine gar nichts aus gegen den Anstieg der Ansteckungen

2/5
- "Erhöhung der Impfbereitschaft" - hilft auch nicht, wirkt zu langsam und zu wenig

- "Vorbereitung der dritten Impfung nach zwölf Monaten" - hilft auch überhaupt nichts diesen Herbst/Winter, alles viel zu spät

3/5
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22 Nov
Nach bald zwei Jahren Pandemie hat die Politik in vielen Ländern die Dynamik noch immer nicht verstanden. Man legt Grenzwerte fest, bei deren Erreichung regional Massnahmen ergriffen werden. Und was geschieht in den Regionen, welche die Grenzwerte noch nicht erreicht haben? 1/6
Da wartet man ab, bis es schlimmer wird. Und wer in einer Region mit Massnahmen wohnt, geht halt in die Nachbarregion zum Shopping, ins Restaurant, etc. Und exportiert damit evtl. auch das Virus. Das sollten wir doch unterdessen wirklich alle verstehen. 2/6
Die Massnahmen, um Inzidenzen bei 10, 50 oder 500 zu stabilisieren, sind dieselben. Es wird nicht einfacher, wenn man zuwartet. Nur kostspieliger, auf allen Dimensionen. Naives Wunschdenken und Warten auf ein Wunder hilft niemandem. 3/6
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22 Nov
Ich wurde gefragt, was ich denn nun an Massnahmen empfehlen würde.

Hier eine Übersicht. 1/10
1) Impfen und Boostern, was das Zeug hält. Sofort. Das hätte man schon seit Monaten planen können. Die Daten waren alle da.

Und endlich offen und ehrlich kommunizieren.

Mein Text dazu aus dem April (!): 2/10

opakoebi.medium.com/wie-machen-wir…
2) Kontaktbeschränkungen. Allen voran Home-Office-Pflicht. Die Fallzahlen explodieren an den Schulen und die Eltern verteilen das Virus dann untereinander im Büro. Womit es in weitere Schulen gelangt und der Kreis wieder beginnt. 3/10
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21 Nov
Das darf doch einfach nicht wahr sein! Wie kann man es immer und immer wieder so verbocken? Nicht vorausschauen, nicht planen, nicht im Sinne einer Versicherung frühzeitig investieren.

Auszüge aus dem Artikel. 1/5

tagesanzeiger.ch/das-grosse-boo… Image
Diese Empfehlungen hatte ich im April - vor sieben Monaten! - gemacht. Und ich bin bloss interessierter Laie, ohne die Informationen und Ressourcen, die Regierungen und Behörden zur Verfügung stehen. 2/5 Image
Ganzer Artikel hier: 3/5
opakoebi.medium.com/wie-machen-wir…
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16 Nov
Einige Leser haben in ihrem Briefkasten Post von den Freunden der Verfassung erhalten. Eine "Zeitung" mit dem Titel "Moment!", voller Verschwörungstheorien, Fehlinformationen und Verwirrung stiftender Zahlenverdrehung. Schauen wir uns ein paar Beispiele an. 1/14
Prof. Ioannidis wird ausgegraben. Er hätte "mit Abstand die zuverlässigsten Berechnungen geliefert". Er schätzte eine Infektionssterblichkeit von 0.125% für die USA - was einer mittleren Grippe entspräche. 2/14
Rechnen wir ein bisschen. Die USA haben eine Bevölkerung von etwa 330 Millionen. Bisher bestätigte COVID-Tote gibt es über 760'000. 760k / 330m = 0.23%. Die IFR wäre also 0.23%, WENN schon alle angesteckt worden wären UND alle Toten ausnahmslos erfasst wurden. 3/14
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16 Nov
Die Debatte um 3G vs. 2G in Restaurants und an Veranstaltungen ist meiner Ansicht nach überbewertet. Natürlich wäre 2G sicherer als 3G. Es würde den Fallzahlenanstieg verringern. Aber wir verpassen damit 3 wichtige Bereiche:
- Schulen
- Arbeitsplätze
- Treffen im Privaten 1/10
Wie ich von Eltern schulpflichtiger Kinder höre, gibt es kaum noch Massnahmen an Schulen. Gibt es Fälle, so wird vielleicht getestet. Bis Testresultate da sind, geht alles wie gewohnt weiter. Testresultate gehen an die Eltern und müssen der Schule nicht mitgeteilt werden. 2/10
So ist es also möglich, dass nachweislich infizierte Kinder weiterhin zum Unterricht erscheinen und andere anstecken. Quarantänen scheint es gar nicht mehr zu geben. Zuhause bleibt höchstens, wer selbst infiziert ist. 3/10
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