#PostCovid bedeutet auch eine Menge Frustration. 🧵
Normalerweise freue ich mich immer sehr, wenn ich meine Kunstwerke verpacken und zu den neuen Besitzern schicken kann. Jetzt ist das eine echte Herausforderung. Warum?
Konzentrationsprobleme:
Was brauche ich noch mal alles zum Verpacken? 5 x in denselben Raum gehen & nicht wissen, was man holen wollte.
3 x denselben kurzen Text abschreiben, weil man sich beim Abschreiben die Reihenfolge der Worte nicht merken kann, obwohl man es vor sich hat.
Erschöpfung:
Ein Bild einpacken und dabei mehrfach ansetzen müssen, weil die Arme so schwer werden, die Hände beide gleichzeitig einschlafen und man nichts richtig festhalten kann. Eigentlich sind auch meine Verpackungen immer akkurat und hübsch anzusehen. Eigentlich... 🙄
Feinmotorik:
Die Muskeln machen nicht, was sie sollen. Einen Stift / eine Schere richtig halten, Klebeband abrollen und platzieren, Verpackungsmaterial richtig einsetzen - alles eine Herausforderung. Es sieht trotz großer Anstrengung nicht so aus wie es sollte und das frustriert.
Gedächtnisprobleme:
Das Paket ist endlich verpackt. Ich habe vergessen, die Karte hineinzupacken. Also alles noch mal auf Anfang. Dann alles wieder zukleben, nur um festzustellen, dass eines der Bilder noch neben dem Paket steht. Und wieder von vorn.
BrainFog:
Ein Paket abmessen, die Maße ins Formular des Versenders eintragen und die Adresse des Kunden fehlerfrei zu übertragen dauert jetzt mehr als 30 Minuten. Ich sitze vor dem Formular und schaffe es nicht mir zu merken oder zu verstehen, was in welche Spalte kommt.
Wortfindungsstörungen:
Allein diesen Thread zu schreiben macht mich schon wieder fertig, weil schreiben Nachdenken erfordert und ich ständig nach den richtigen Worten suchen muss und nicht mehr weiß, was ich im Satz davor geschrieben und ob ich es richtig geschrieben habe.
Das alles nach einem "milden" Verlauf. Also ohne dass ich ins Krankenhaus musste.
BITTE passt auf euch auf und schützt euch und eure Lieben. Tragt gut sitzende Masken, lasst euch impfen und geht keine unnötigen Risiken ein. Die Pandemie ist noch nicht vorbei.
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Liebe Alle,
das war ein schwieriges, aber auch ein gutes Jahr für mich als Künstlerin.
Das sind die letzten frei käuflichen Bilder für 2022.
Bei Kaufinteresse bitte PN - gern RT
Liebe Alle,
danke für eure Nachfragen, hier ein kurzes Update: es geht langsam aufwärts. ABER: ich bin ständig müde und erschöpft.
Konzentrations- und Merkfähigkeit hat stark gelitten, oft frage ich 3 x dieselben Sachen und vergesse ständig,
was ich eben noch tun oder sagen oder aufschreiben wollte. Ich habe immer noch Wortfindungsschwierigkeiten, was mich stark einschränkt und ziemlich nervt. Die Infektion hat sich auf alle Schwachpunkte meiner Gesundheit konzentriert:
Muskel- und Gelenkschmerzen, Schlafprobleme... aber es wird langsam besser. Ich kann euch leider nicht allen persönlich antworten, es strengt mich zu sehr an, aber ich freue mich über eure Nachrichten.
Diese Woche werde ich noch im Schongang verbringen und hoffe,
Ein rant: (1) Liebe Lehrende, wenn ein Kind / Teenager zu euch kommt und euch von sexueller Belästigung erzählt, hier ein paar Dinge, die ihr lieber NICHT machen bzw. unbedingt beachten solltet:
(2) Erstens: es ist für Kinder und Jugendliche unglaublich schwer und sehr schambehaftet, mit Erwachsenen über dieses Thema zu reden. Um sich überhaupt öffnen zu können brauchen die Betroffenen sehr viel Mut, Vertrauen in die Erwachsenen, Empathie und Verständnis d. Lehrenden.
(3) Anstatt also die Betroffenen mit Vorwürfen zu konfrontieren, warum sie sich nicht eher gemeldet, nichts gesagt, übergriffige oder bedrohliche Situationen herunter- oder überspielt haben, sich nichts haben anmerken lassen LOBT sie für ihren Mut.
(1) Lieber #Gundi,
seit Tagen geistert er mir im Kopf herum, dein "Fliegender Fisch". Für mich eins deiner schönsten Lieder, persönlich auch eins meiner wichtigsten.
(2) Zu diesem Lied hat mein Mann mich das erste Mal geküsst, es begleitete uns durch all die Jahre, wurde zu unserem Motto, lief zu unserer Trauung und bei der Geburt der beiden jüngsten Kinder.
(3) Seit 24 Jahren denke ich Juli für Juli an dich und Februar für Februar und dazwischen vergeht kaum ein Tag, an dem deine Lieder meine Lebensmittel sind, mich inspirieren, trösten, aufbauen, anspornen. Danke dafür.
So. Zwei Nächte drüber geschlafen, Entschluss steht fest: ich ziehe mich aus der Notunterkunft zurück und helfe wieder nur noch privat von Mensch zu Mensch. Meine Zeit nur damit zu verschwenden, 4 x am Tag den "Verantwortlichen" zu erreichen ist Energieverschwendung.
Jeder Versuch, dort eine funktionierende Struktur aufzubauen, wird Tag für Tag wieder von irgendeinem "Entscheidungsträger" umgeworfen. Die Kommunikation ist nach wie vor verwirrend, nicht nachvollziehbar, nicht transparent und teilweise respektlos den Ehrenamtlern gegenüber.
Die ehrenamtlichen Helfer werden allein gelassen, nicht eingearbeitet, überfordert, übernehmen teils administrative Aufgaben und tragen oft als gutwillige Einzelperson eine übergroße Verantwortung, weil sie ganz allein ohne Sprachmittler der einzige Ansprechpartner sind.
Guten Morgen liebe Alle. Schlechter, sehr schlechter Monat. Die Sorgen und Mehrkosten fressen mich auf. Wenn eins solidarisch unterstützen möchte, gibt es einen Link in meiner Bio. Danke an alle, die an uns denken. Wir schaffen das schon irgendwie.
Hatte gerade 1 niederschmetternde Mail: Liebe XYZ, wir nehmen dich jetzt aus dem Mailverteiler, da du die letzten Einladungen zu Ausstellungsvorbereitungen leider ausgeschlagen hast. Wir wünschen dir alles Gute blablabla. Was versteht ihr an "Ich muss mich schützen!" nicht? 🥺
Echt, ich könnte heulen. Ich habs ausführlich erklärt, dass ich erst bei niedrigem Risiko wieder an Ausstellungenteilnehmen kann, bei denen Präsenz erforderlich ist. Ich glaube, inzwischen geht es vielen einfach nur auf den Sack, wenn man diese blöde Pandemie noch ernst nimmt.