Aufgrund d. aktuellen Medienberichterstattung noch ein Nachtrag zur #Exzellenziniative aus d. #Ruhrgebiet, zu d. Spätfolgen d. Politik d. immer noch sendungsbewussten E. #Bulmahn & zu Problemen d. #Wissenschaft. Nachdem i. d. letzten Tagen bereits Berichte 1/
existierten, d. Bundesbildungsministerin habe gg. Expertenrat d. #Batterieforschung nach Münster geholt (statt nach Ulm), gibt es die Vermutung, dafür habe man BW eine Exzellenzuni mehr zugeschoben. Und zwar zulasten v. Bochum, viel wichtiger aber: zulasten d. #Ruhrgebiets. /2
Demnach habe es eine frühe Vereinbarung gegeben, NRW m. nur zwei #Exzellenzunis auszustatten. Landesregierung & Gutachter weisen dies zurück, letztere unter Hinweis auf ihre rein wissenschaftliche & einstimmige Entscheidung ( bei d. unklar ist, ob d. Einstimmigkeit Stärke o. /3
Schwäche indizierte). Es ist unklar, was nun von all dem stimmt. Lässt man sehr viele Dinge weg, die man eigentlich debattieren müsste, scheint mir aber eines relevant: Die seit E. #Bulmahn existierenden Wettbewerbsprozesse müssen zwangsläufig /4
den Eindruck v. Unsauberkeit erzeugen, selbst wenn korrekt gearbeitet wird. Sie führen zu einer sichtbaren Politisierung v. Wissenschaft m. schwer kalkulierbaren langfristigen Folgen. Wenn wir über Megatrends & existenzielle Zukunftsfragen reden, braucht es eine Stimme /5
die als polirisch unabhängig wahrgenommen wird. Bisher klappt dies i. Europa & Deutschland noch sehr gut, aber je mehr wissenschaftliche Prozesse an Wettbewerbe, Programmmittel, zweckgebundene Förderung etc. gebunden werden, desto heikler wird die Lage. /6
Sinnvoll wäre demgegenüber eine verbesserte #Grundfinanzierung d. #Hochschulen. Für langfristige Trends muss man sich nur die Probleme d. öffentlich-rechtlichen Rundfunks ansehen, d. ungeachtet seiner guten Arbeit i. bestimmten Kreisen & Regionen /7
Akzeptanzprobleme hat, d. auch für d. Politik ein Problem sind. Ein ganz anderes Thema wäre übrigens auch, wie vor den ostdeutschen Landtagswahlen wohl d. Exzellenzergebnisse aus ostdeutscher Perspektive wirken mögen. //
Edit: Alle Ausrisse: @WAZ_Redaktion
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