Lukas mit C Profile picture
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Mar 18, 2020, 6 tweets

Metadaten können einen wesentlichen Beitrag zur Lokalisierung und Identifizierung von Krankheiten beitragen - sie bedeuten aber in der Regel die Preisgabe hochsensibler persönlicher Daten. Das muss nicht so sein. >> Thread #COVID19

In der Bevölkerung gibt es eine bemerkenswerte Zustimmung zur Freigabe von Profildaten, die es ermöglichen Infektionen wie die mit #COVID19 einfacher zu identifizieren. Wenn man bedenkt, was für Daten da potenziell geteilt werden ist das eine durchaus bedenkliche Stimmungslage:

Da (in Deutschland) eine tendenziell kritische Grundhaltung herrscht, was die Verwendung von Daten durch Dritte betrifft, lässt die rasche Zustimmung zu erheblichen Eingriffen in die Privatssphäre vermuten, dass diese Grundhaltung weniger auf Überzeugung denn auf Angst basiert.

Die Metadaten geben sehr viel Auskunft über eine Person - umso problematischer wenn die Daten a) mit der Person ggf. auf Umwegen in Zusammenhang gebracht werden können und b) die Personen keine wirkliche Möglichkeit der Steuerung haben.

Denkbar wäre eine Plattform als technische Lösung, die ähnlich wie das estnische XRoads funktioniert (wer darauf wie und unter welcher Bedingung Zugang hat ist eine wichtige aber davon losgeöste Fragen)

Denkbar wäre auch eine #blockchain basierte Lösung. Hierüber wäre es möglich, dass JEDER über #smartcontracts Anfragen an das Material stellt, ohne dass notwendigerweise die Identität der entsprechenden Person preisgegeben würde.

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