#Autokorrektur - Fahrradalltag in Berlin
Popup-Radweg Boelckestraße, ungesichert. Liederwagenzieht rüber, streift mich, zieht vorbei. Kommt an der Ampel zum Stehen, ich fahre an die Fahrerseite ran, we kurbelt bereits das Fenster runter.
1/x
Ich: "Du kannst doch nicht einfach so auf den Fahrradweg ziehen!"
Er: "Klar kann ich! Ich hau dir gleich aufs Maul" (Zweiter Satz!)
Ich fahre weiter, Ampel wird grün, er beschleunigt und drängt mich nochmal von der Spur.
2/x
Ich weiche auf die Rechtsabbiegerspur aus, vorbei an einem Auto, er brettert auf die Kreuzung, bleibt stehen (bei grün wohlgemerkt), er + Beifahrer steigen aus, schreien "Wer gibt dir das Recht so zu reden?" [keine Widerworte dem heiligen Autofahrer] "ich polier' dir die Fresse!"
Ich biege rechts ab, beide wieder ins Auto rein, wollen die Verfolgung aufnehmen (..) [ich habe weiterhin lediglich gesagt "Du kannst doch nicht einfach so auf den Fahrradweg ziehen"], können aber mit dem Lieferwagen nicht so schnell wenden.
4/5
#Verkehrswende braucht nicht nur Infrastruktur (das ist übrigens keine Farbe auf dem Boden), sondern auch einen Kulturwandel.
Autofahrer wurden viel zu lange als Heilige behandelt. Schluss damit.
5/5
(Nummernschild habe ich mir natürlich leider nicht gemerkt in der Eile)
*Lieferwagen, Lieder wären schön gewesen 🙂
Share this Scrolly Tale with your friends.
A Scrolly Tale is a new way to read Twitter threads with a more visually immersive experience.
Discover more beautiful Scrolly Tales like this.
