LehrerInnen mit #Migrationshintergrund (foreign origin teachers) haben e. positiven Einfluss auf Leistungen von SchülerInnen (nicht nur) mit Migrationshintergrund (foreign origin students): Das belegt erstmals Lisa Sofie Höckel @RWI_Leibniz: rwi-essen.de/presse/mitteil… (m. Link) /1
Kurze Einordnung #Lesen #Deutschunterricht #bilingualism #Zweisprachigkeit: Höckel zeigt m. Daten d. German National Educational Panel Study e. signifikant positiven Effekt bei der #Lesekompetenz (aber nicht der mathematischen Kompetenz). /2
Damit gelingt e. Beitrag zu zwei kritischen Fragen: (1.) können foreign origin teachers LEISTUNGSunterschiede erzeugen?; hier gab es Zweifel, z. B. aufgrund der quantitativen Studie zu KiTas von Neugebauer & Klein 2016 (KZfSS 68); (2.) worin gründen diese Unterschiede? /3
Zu Frage (1): Unterricht v. foreign origin teachers (deren Eltern oder die selbst nicht i. Dtschld. geboren sind) führt lt. #Höckel zu signifikant besseren Leseleistungen bei foreign origin students, aber NICHT bei SuS ohne entsprechende Herkunft. /4
Sind die foreign origin teachers aber #bilingual in Dtschld. aufgewachsen (63% d. Samples) erzeugen sie positive Effekte bei SuS mit UND ohne foreign origin. (2.) Das bessere Abschneiden v. foreign origin students bei LehrerInnen m. foreign origin führt Höckel auf /5
einen „role model effect“ zurück, was älteren Forschungsannahmen entspricht. Die besonderen Effekte bilingualer LehrerInnen dagegen sieht sie in expliziterem Sprachwissen und mehr Sprachbewusstheit begründet. //
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