#hal0910 #HalleProzess
Je länger der Prozess läuft, um so deutlicher wird mir, wie stark die Polizei am Tag des Anschlags versagt hat. Innenminister Stahlknecht hat nach dem Anschlag erfolgreich dafür gesorgt, dass Kritik bald verstummt. Aus meiner Sicht darf das nicht das Ende
sein, und es liegt an der Landesregierung zu erklären, wie sich das Land heute auf eine reale Bedrohungslage (Amri, München, Christchurch, Halle) vorbereitet hat.
Von Dienstkalendern mit jüdischen Feiertagen bis zu verblutenden Schwerverletzten, die man am Telefon ernst nimmt.
Als ich vor vielen Jahren in Weimar einmal die Polizei rufen musste (im Vergleich Lappalie), und die Gegenseite ein Wort als "Extremitäten" falsch verstand, standen binnen Minuten 14 schwer bewaffnete Polizisten vor der Tür.
Bei der PI Halle scheint man die Meldung über einen
verblutenden Schwerverletzten zu einem Zeitpunkt, als die Polizei einen schwer bewaffneten Attentäter suchte, für einen Telefonscherz gehalten zu haben.
Auch die Betreuung der Opfer schein trotz allem, was aus dem Fall Amri zu lernen war, nicht so zu sein wie es notwendig ist.
Es sind deutsche Verhältnisse, und ich schäme mich dafür, dass es so ist wie es ist. So darf es nicht bleiben.
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