Die Problematik #Documenta sitzt tiefer oder ist breiter aufgestellt, als der Vorwurf des Antizionismus, Antisemitismus, wie er kürzlich und deutlich kenntnisreich formuliert wurde.[1] Was die irrationale Glaubensbekenntnisgemeinde in #Kassel und ihre
Rückendeckung für die Großausstellung angeht, wären ein Postmarxismus, ideengeschichtlich Louis Althusser, der Durchmarsch von systemstützenden, professoralen Künstlerinnen wie Natasha Sadr Haghighan zu nennen
und eine falsche Kollektivität, wie auch ein Soziologe, der die Ästhetik des Politischen in die Institution hebt.
[1] ruhrbarone.de/documenta-15-i….
Was den kommenden Sommer angeht, rollt ein Zirkus neokolonialer Konzepte und Diskursmaschinen auf die pseudo-globale Stadt zu, dem die lokalen bildungsbürgerlichen Oberschichten nicht mehr gewachsen sein werden und dem eine intellektuell
schwache Linke vor Ort nichts entgegenzusetzen hat. Die Funktion (eine post-strukturalistisch verfehmte Kategorie) der biennalisierten Stadt ist, wie Harald Kimpel einmal in seinem _Documenta: Mythos und Wirklichkei_ für die Zeit ab den 1950ern erkannte, wie die einer
Arealprostitution, Mit Abstraktion (vgl. Kimpel) für den Frontstadtstatus, freiheitlich gegen die Ostzone, heute auf dem Stand der Plattform transnationaler symbolischer Rebellion und kulturalistischer Kapitalismuskritik.
Korrektur: _Documenta: Mythos und Wirklichkeit_
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