Wie könnte die Versorgung von #LongCovid /#MECFS /#PostVac organisiert werden?
Und was brauchen wir dazu?
Mal ein paar Überlegungen aus der Praxis.
1. #Aufklärung der Bevölkerung, der Mediziner*innen, der LuL, denn auch Kinder sind betroffen.
und dadurch automatisch: #Prävention
2. #LongCovidAmbulanzen an Forschungszentren.
Hier werden Studien geleitet und geforscht. Für die breite Versorgung sind sie schon jetzt überlaufen.
3. Verankerung im ärztlichen Curriculum. #ZusatzbezeichnungLongCovid, #DiseaseManagementProgrammLC. Diese müssen aufwandsgerecht
vergütet werden. Die Basis-Diagnostik und -Therapie sollte beim Hausarzt erfolgen. Dies verringert den enormen Aufwand bei Anamnese, erleichtert eine strukturierte Diagnostik und vermindert unnötige Mehrfachdiagnostik.
4. #Entbudgetierung von Laborleistungen z.B. mittels
Laborausschlußziffer LongCovid.
5. Absicherung gegen #Regress bei Offlabel Therapie durch z.B. zeitweise großzügige Übernahme der Krankenkassen von erfolgsversprechenden Offlabel Medikamenten und Massnahmen.
6. Stärkung der #Telemedizin, digitaler Apps und Unterstützungen.
Vergütungen von Telefonaten und organisatorischer Versorgungsleistungen.
7. Stärkung der #AmbulanteVersorgung. Aufwandsgerechte Vergütung der Hausbesuche, ambulante Versorgung mittels ASV LongCovid, ähnlich SAPV .
8. Psychologische Betreuung / SPZ, Hilfe bei
Krankheitsbewältigung, Hilfe bei sozioökonomischen Fragen, Wiedereingliederung, soziales Auffangnetz, Hilfe bei GdB / Pflegegrad - Beantragung und anderen bürokratischen Hürden. Teilhabe an Schule auch digital, individuell.
9. Qualifikationskriterien für #RehaKliniken.
Dies sind jetzt mal meine ersten Inputs, ich bitte gerne um Ergänzung!
#MedibubbleBrainstorming #LongCovidVersorgung
ach ja, Herr @Karl_Lauterbach ... sowas in der Art bräuchten wir...
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