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Oben Grenzen unten Waffen. Wenn morgen die Blockade der
Rüstungsbetriebe begänne, Streiks und Desertation den Nachschub unterbrächen, Staatspolizei und Landespolizeien sich dito positionierten, die bewaffnete Rechte zerschlagen und entsprechende weitere nationweite oder internationale Situationen entstünden,
wäre dann die Kriegslogik oder die Lieferkette unterbrochen? Das "Puzzle" progressiver emanzipatorischer Bewegungen und ihre Zersplitterung ist viel besprochen worden. Die materialistischen Zustände mit den
Entwürfen zusammen zu bringen kommt unmöglich vor. Die obige lückenhafte Aufzählung soll verdeutlichen, dass die Blockade der Kriegsindustrie morgen (und übermorgen) eine allein symbolische sein kann. Mit der vorgeblichen Überdetermination, dem überkomplexen Problemkneuel
der "vernetzten" Einzelphänomene, kommt das Puzzle der auch die PACE-Fahne tragenden Zivilen zustande, so scheint es. Richtig erkennt die Blokadeorganisation die Unterdrückung und den Nationalismus in ihrem Angriff der Konzerne und des Krieges. Sie setzt aber die
Repression an den Anfang und kann Militär und Krieg jedoch nicht einordnen als Krieg(e) der Herrschenden. Die Kategorien Herrschaft und Kapital stehen "sektional" oder "systemisch" nebeneinander. Angriffskrieg gegen demokratische Regionen der (Selbst-)Verwaltung und Krieg
gegen den Angreifer werden auf den Gemeinplatz-Frieden zugespitzt. Der Kampf (Krieg?) der Kurden gegen das NATO-Mitglied Türkei kann, banal, ausschließlich mit Waffen geschehen. Ist die Theorie von der sich mit dem Waffenangebot verstärkenden Kriegswahrscheinlichkeit stimmig?
Muss das Arsenal nicht unter wirkliche demokratische Kontrolle? Was implizierte "wirklich demokratisch" mit den gegebenen Eigentümern der Produktionsmittel? Wäre ein korruptes, ausbeuterisches Kuba angriffslos zu einem Vorzeigesozialismus geworden? Da diese wie Fangfragen
finktionieren, wäre eine Theorie der Gewalt immer eine der kapitalistischen Epoche in der Nachzeit der pseudokommunistischen Staaten. Eingefordert werden sozialstaatliche Leistungen, eine Versorgung im Abgleich und in Abrechnung mit den Ausgaben für die Waffen. Die Idee
(Vorstellung und Konzept) der Entwaffnung setzt an einem Kapital an, das künstlich und für das nationale Interesse der hiesigen Kapitalien eingesetzt wird. Waffen bilden die faux frais, die unprofitablen Kosten für die Durchsetzung der Expansion und des Status hier der EU. Der
Die Eigendynamik des Rüstungswettlaufs (Atomwaffen"szenario", asymmetrische Kriege, sog. Schläge, Interventionen, sog. humanitäre Hilfen) kann nicht allein die Metaebene der "Machtdemonstration um der Macht willen" sein, so eine Deutung des Vietnam-Krieges der USA. Der rein
instrumentale Nutzen, Rüstung zugeschrieben wäre naiv.
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