Die Linke Sachsen haben gestern eine interessante Grafik veröffentlicht. Im Osten hat das #Impfgegner tum also nicht "Tradition" wie Herr Ufer von der @saechsischeDE schreibt. Fakt ist aber auch das: dpart.org/de/publication…
Der Link führt zu der gestern medial präsentierten Studie: "Wer glaubt (noch) an Verschwörungsmythen" von @tobiasspoeriet.al@d_part Zitat aus der Zusammenfassung "Corona-Verschwörungsmythen finden sich aber nach wie vor in allen
Bevölkerungsgruppen.
Allerdings unterscheiden sich die Anhänger:innen derartiger Mythen unter anderem in ihren Wertehaltungen, indem sie beispielsweise weniger
gewillt sind, sich dem Gemeinwohl unterzuordnen. Zudem zeigen sie sich deutlich individualistischer und weniger solidarisch
in ihren politischen Einstellungen als die restliche Bevölkerung." Es wird u.a. der Vergleich mit BW gezogen, weil dort in der ersten Befragung der Anteil der Mythenanhänger*innen auch höher war als der Bundesdurchschnitt, dann aber abnahm.
Klare Leseempfehlung für diese Studie. Und: Herr @MPKretschmer , DAS bekommen Sie nicht zentral auf Bundesebene koordiniert oder gelöst. DAS Problem hat Ihre Koalition auf dem Tisch.
#Forsa hat 2012 gefragt: Kann man Ihrer Meinung nach darauf vertrauen, dass diejenigen, die die Impfempfehlungen für Deutschland machen, alle zurzeit verfügbaren medizinischen Erkenntnisse berücksichtigen, oder kann man nicht darauf vertrauen? de.statista.com/statistik/date…
Spoiler: Nach dem höchsten Schulabschluss betrachtet beträgt der Unterschied derjenigen, die NICHT auf Empfehlungen vertrauen und einen Hauptschulabschluss bzw. Abitur haben, lediglich ZWEI Prozentpunkte. (HS 54% ja, 38% nein, 8% weiß nicht, Gy 63% ja, 36% nein, 1% weiß nicht).
Noch interessanter ist die #Forsa Frage nach der #Impfmotivation, ebenfalls 2012: "Haben Sie sich schon einmal impfen lassen, um andere, die sich besonders leicht anstecken, nicht zu gefährden?" de.statista.com/statistik/date…
Spoiler:79% der Befragten antworteten mit Nein. Die anderen waren also mehrheitlich schon vor 10 Jahren egal. Bei Frauen zwischen 25 und 45 mit Kindern im eigenen Haushalt und Schwangere, war der Anteil des Nein nicht ganz so hoch, aber eben auch über 60%.
Zu meinen, wir schalten jetzt alle mal schnell um auf #solidarisch ist wohl ein wenig naiv.
79% antworteten: Auf ärztliche Empfehlung, 17% wegen einer Reise, 11% weil Freunde dazu rieten. Man hört also schon auf Empfehlungen, aber vermutlich mehr auf den #Hausarzt als auf die #Stiko. Blöd, wenn die Hälfte der Hausärzte in einem Bundesland in einer Pandemie nicht impft.
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Im Abstract heißt es: " ... Insbesondere zeigen diese Daten, dass sich die Viruslast bei sehr jungen Menschen nicht signifikant von der bei Erwachsenen unterscheidet. Aufgrund dieser Ergebnisse müssen wir vor einer unbegrenzten Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten 1/
in der gegenwärtigen Situation warnen. Kinder können genauso ansteckend sein wie Erwachsene." MP Kretschmer schreibt am 28.4.: "Neueste wissenschaftliche Studien kommen darüber hinaus zu dem Schluss, dass Kinder bei dem neuartigen Corona-Virus anders als bei vielen anderen 2/
Infektionskrankheiten offenbar nicht die großen Überträger sind. Auch sie können infiziert werden und erkranken – in der Regel mit einem milden, unter Umstände sogar symptomfreien Verlauf –aber sie übertragen das Virus nur in sehr eingeschränktem Maß auf Erwachsene." 4/ Quelle: