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Feb 8, 2023 20 tweets 9 min read Read on X
1/ Die EU-KOMMISSION unter Ursula von der Leyen übte offenbar deutlichen DRUCK AUF DIE #EMA aus mit dem Ziel, die Impfstoff-Zulassung zu beschleunigen:

„Laut einer der geleakten E-Mails berichtet ein hochrangiger EMA-Beamter von einer ‚angespannten‘ und ‚unangenehmen‘ … Image
2/ … Telefonkonferenz mit einem EU-Kommissar am 19. November, einen Monat vor der Zulassung des ersten Impfstoffs. In der Konferenz sei klar geworden, was auf die #EMA zukomme, falls sie Erwartungen zur schnellen Impfstoffzulassung nicht erfüllt, egal ob diese ‚realistisch …
3/ … sind oder nicht‘. …

Was in dem Gespräch mit dem Kommissar offenbar klar wird: Falls die USA und GB einen Impfstoff genehmigen, darf die #EMA nicht mehrere Wochen mit ihrer Bewertung hinterherhinken. So eine Verzögerung sei für die Kommission ‚nicht einfach zu …
4/ … akzeptieren‘, denn der ‚politische Fall-out‘ wäre zu groß, schreibt der Beamte laut der E-Mail vom 19. November. …

Neu sei für ihn jedoch, dass von der Leyen die Namen der #Impfstoffe nenne, die noch 2020 zugelassen werden könnten. ‚BEI BEIDEN GIBT ES NOCH PROBLEME‘, …
5/ … gibt der Beamte zu bedenken. Man müsse sehen, ob diese rechtzeitig ausgeräumt werden können, ohne die ‚Robustheit der Überprüfung‘ zu kompromittieren.“

Über diese Vorgänge und die Probleme, die möglicherweise hier gemeint waren, erfährt man auch …

businessinsider.de/wissenschaft/d…
6/ … in folgendem, sehr lesenswerten und mMn wichtigen Text von @sonia_elijah:

Demnach schien Ursula von der Leyen sehr bestrebt, zu verhindern, dass einzelne EU-Mitgliedsstaaten sich für den Weg einer nationalen Notfall-Zulassung entscheiden. Die …

trialsitenews.com/a/a-further-in…
7/ … Impfstrategie der Kommission war darauf ausgelegt, eine EU-weite bedingte Marktzulassung (conditional marketing authorization) durchzusetzen. Alle Mitgliedsstaaten sollten zur selben Zeit die Impfstoffe erhalten.

@sonia_elijah fragt: „Could there have been further …
8/ … reasons?“ So müsse auch betrachtet werden, dass (sektorale) Impfpflichten, die es in einigen Mitgliedsstaaten gab, wohl schwer durchzusetzen gewesen wären, hätte man nicht auf zumindest eine (bedingte) „reguläre“ Zulassung verweisen können - und nur eine nationale … Image
9/ … Notfallzulassung eingeführt.

Laut dem Text der Investigativ-Journalistin sei im APA (Advance Purchase Agreement) zwischen der EU-Kommission und #Pfizer #BioNTech, das im November 2020 unterzeichnet wurde, folgendes festgehalten:

„Each participating Member State shall … Image
10/ … indemnify and hold harmless the contractor, their Affiliates, … from and against any and all liabilities incurred … relating to harm, damages and losses … arising from or relating to the use and deployment of the vaccines.“

Diese Sätze sind doch erstaunlich, um …
11/ … nicht zu sagen skandalös, denn das, was man auf der Website der EU-Kommission Stand 11.12.2020 zur Haftung bei einer bedingten Zulassung liest, ist das genaue Gegenteil davon:

ec.europa.eu/commission/pre… ImageImage
12/ Haben wir also hier in Deutschland diesen Zeilen aus dem Advance Purchase Agreement APA (so diese aus dem Text von @sonia_elijah wahrheitsgetreu wiedergegeben sind) auch die skandalöse „Spahn-Verordnung“ zu verdanken, wonach die Hersteller der Covid-Impfstoffe von nahezu …
13/ … jeglicher Haftung befreit sind?

Und war es wirklich eine gute Idee von Ursula von der Leyen, Druck auf die #EMA auszuüben, angesichts der damals noch bestehenden immensen Erkenntnislücken zu den Vakzinen?
14/ Wie zuvor schon erwähnt, erfährt man im Text von Trial Site News auch von den Ende November 2020 noch „bestehenden Problemen“ bei den Covid-Impfstoffen, die es vor Zulassung noch zu „lösen“ galt - im Wesentlichen geht es hier um die teils mangelhafte Integrität der mRNA in …
15/ … den kommerziellen Impfstoff-Chargen im Vergleich zu den Klinischen Chargen.

Hervorzuheben sei an dieser Stelle vorerst nur folgende Aussage: Image
16/ Wie und ob dieses Problem dann tatsächl. gelöst werden konnte, ist Stoff für einen späteren Thread.

Mehreren Berichten nach zu urteilen wurden die Anforderungen der #EMA an die mRNA-Integrität einfach auf „Über 50 %“ herabgesetzt.

Hierzu kann auch @holmenkollin berichten.
17/ Am 21.12.2020 dann konnte die Europäische Kommission den Riesen-Erfolg vermelden:

#SafeAndEffective

🤡

Ende./

ec.europa.eu/commission/pre… Image
Addendum:

Hartmut Hengel, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des #PEI, am 25.11.2020:

„Es wäre fatal, wenn der Eindruck entsteht, die Zulassungsbehörden würden ihre wissenschaftliche Unabhängigkeit preisgeben und auf Druck etwas zulassen, was die Politik fordert.“ … ImageImage
Hier nachzulesen:

spektrum.de/news/corona-va…
Addendum 2, zu Tweet 16:

Probleme mit der mRNA-Integrität der Impfstoffe vor Zulassung:

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Jun 3
1/ 💥 „Bahnbrechende“ WHO-Entscheidung vom 11.08.2014 legte Grundstein für seither gültigen, fatalen Paradigmenwechsel:

Von „first do no harm“ hin zur Verabreichung nicht zugelassener, experimenteller und nicht (ausreichend) getesteter Arzneimittel und Impfstoffe gegen EBOLA:
2/ Während es bei CBC News am 12.08.14 hieß:

„WHO said it is ethical to use untested, unproven drugs on patients infected with Ebola virus“, so ging das tatsächliche Statement der WHO sogar noch weiter.

Nicht nur „treatment“, sondern auch „prevention“ mit experimentellen Wirkstoffen sollte künftig gegen EBOLA als ethisch vertretbar gelten, wie Kai Kupferschmidt via SCIENCE richtig festhielt:

science.org/content/articl…Image
3/ Das WHO-Statement vom 12.08.14 ist unter folgendem Archiv-Link nachzulesen:

„Ethical considerations for use of unregistered interventions for Ebola virus disease (EVD)“:

„The panel reached consensus that it is ethical to offer unproven interventions with as yet unknown efficacy and adverse effects, as potential treatment or prevention.“

archive.is/JvBBEImage
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Read 30 tweets
Jun 1
1/ Heimlich verschwinden plötzlich die zwei in 07/20 EMA-zugelassenen EBOLA-Impfstoffe ZABDENO & MVABEA v. Janssen von der PEI-Webseite:

Widerruf Zulassung am 01.05.26!

VOR Zulassung war das heterologe Impfschema an >50.000 Personen auf WHO-Rat in Kongo/Ruanda verimpft worden!
2/ Der Rückruf der EMA-Zulassung für ZABDENO & MVABEA vom 01.05.26 legt den Schluss nahe, dass der Erfolg der experimentellen EBOLA-Massen-Impfkampagnen im Kongo und in Ruanda zu wünschen übrig ließ.

Ethisch eine absolute Katastrophe!

Zur Presse-Mitteilung von Janssen vom 01.07.20:

jnj.com/media-center/p…

archive.is/3Q8QUImage
3/ Auszüge hieraus: Image
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Read 17 tweets
May 27
1/ „In Abstimmung mit internat. Experten“ habe man lt. Leif-Erik Sander bei der Charité entschieden, die vier jungen, gesunden Kinder des mit EBOLA infizierten US-Arztes Stafford mit einem EXPERIMENTELLEN Antikörper-Präparat zu behandeln - als sog. Postexpositionsprophylaxe.
2/ Sehe ich das also richtig, dass in der Berliner Charité ein experimentelles Medikament, das bislang lt. @ChanasitJonas (via ZEIT) nur im Tierversuch getestet wurde, ausgerechnet an vier jungen KINDERN und deren Eltern erstmalig am Menschen ausprobiert wurde???
Read 9 tweets
May 27
1/ Die Gesundheitsministerin u. der Infektiologe Leif-Erik Sander präsentierten uns heute eine wunderbar inszenierte EBOLA- „Erfolgsstory“ der Charité:

Die EXPERIMENTELLE „kombinierte antivirale Therapie“, bestehend aus einem „Antikörper-Präparat, das MUTMASSLICH …
2/ … in der Lage ist, die meisten EBOLA-Viren zu neutralisieren“, gemeinsam mit dem Wirkstoff Remdesivir, der zwar ursprünglich gegen EBOLA entwickelt, jedoch dafür „nie zugelassen“ wurde, scheint Wirkung zu zeigen.

„In Abstimmung mit internationalen Experten“ wurde lt. Sander zudem die gesamte in der Charité quarantänisierte Familie des US-Arztes Peter Stafford, bislang im Gegensatz zum Vater negativ Ebola-getestet, VORSORGLICH und als „Postexpositionsprophylaxe“ ebenso mit einem experimentellen (!) Antikörperpräparat behandelt - darunter zwei Kleinkinder (!), zwei weitere junge Kinder und seine Frau.
Read 6 tweets
May 24
1/ „Trotzdem hat er damals weitere TEST-Impfungen abgelehnt, weil die Epidemie schon zurückging und aus mangelndem Vertrauen. …

‚Wenn ihr nicht wisst, an wen ich mich [bei Nebenwirkungen] wenden soll, warum sollte ich mich dann impfen lassen?‘“

EBOLA Westafrika, Anfang 2015
2/ Hintergrund:

Der erst in 2019 zugelassene #Ebola-Lebend-Impfstoff von MSD (Merck) ERVEBO (TM) wurde als rVSV-ZEBOV schon innerhalb weniger Monate in Westafrika in 2015 „zu Forschungszwecken“ in Phase -II/III-Studien unter Führung der WHO experimentell getestet (Feb. bis April 2015), nachdem erst Mitte Nov. 2014 überstürzte Phase-I-Studien begonnen hatten. …

vfa.de/download/ebola…Image
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3/ An diesen hektisch initiierten Phase-I-Studien in 11/14 (erstmalige Anwendung am Menschen) waren maßgeblich auch das Dt. Zentrum für Infektionsforschung DZIF und das UKE Hamburg beteiligt (Virologe Stephan Becker und Infektiologin Marylyn Addo).

„Da es sich bei dem Impfstoff um einen gentechnisch modifizierten Organismus (GMO) handelt, musste … auch ein Antrag nach dem Gendiagnostikgesetz gestellt werden … .“

Das PEI unter Klaus Cichutek gab innerhalb weniger Wochen grünes Licht.

aerzteblatt.de/archiv/ebola-i…

archive.is/4mE4WImage
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Read 37 tweets
May 21
1/ Der offenbar schon während seines Kongo-Aufenthaltes mit #Ebola infizierte US-Arzt Peter Stafford wurde laut BMG mit einem „Spezialflugzeug für hochinfektiöse Patienten“ von Uganda nach Berlin gebracht.

Um aber überhaupt von Uganda aus starten zu können, musste er laut WASHINGTON POST „mehrere Flüge“ nehmen, da sich Stafford in einem „abgelegenen Gebiet, mindestens zwei Stunden vom Flughafen in Bunia [Kongo] entfernt“, aufgehalten hatte: „Darunter auch einen Transport in einer speziellen Röhre“.

Kann mir da jemand behilflich sein, wie muss ich mir das also vorstellen?

Ein positiv auf #Ebola getesteter und symptomatischer Patient, der normalerweise sofort in die Isolation sollte, um niemanden weiter anzustecken, nutzt „multiple flights“ innerhalb Afrikas?

Wie konnte da der Infektionsschutz gewährleistet werden, und war das von der Belastung her nicht hochriskant für den Patienten?

Vielleicht gibt es ja eine logische Erklärung?

@AlexanderKekule @ChanasitJonas

washingtonpost.com/health/2026/05…

archive.is/jqcbTImage
2/ Die ZEIT schrieb am 20.05.26 über den Transport des Arztes Peter Stafford nach Deutschland:

„Peter Stafford wurde von Uganda aus mit einem Spezialflugzeug für hochinfektiöse Patienten nach Berlin transportiert, schreibt das Bundesgesundheitsministerium. »Dieser Transport ist äußerst heikel«, sagt Feldt. Zum einen müsse er unter höchsten Sicherheitsbedingungen durchgeführt werden. Zum anderen müsse man immer damit rechnen, dass es dem Patienten plötzlich schlechter geht, je länger der Flug dauert.

Zwischen Kinshasa und Berlin liegen mehr als 6.000 Kilometer, der Flug dauert etwa zehn bis zwölf Stunden. Prinzipiell komme für den Transport hochinfektiöser Patienten über so weite Strecken oft ein EpiShuttle zum Einsatz. Das ist eine Kunststoffbox auf Rollen, in der ein liegender Mensch gerade so Platz hat und hermetisch abgeriegelt ist. Das behandelnde Team kann von außen durch abgedichtete Handschuh- und Medizinports eingreifen und den Patienten untersuchen oder behandeln, während er isoliert bleibt. Die ausströmende Luft wird gefiltert. Eine andere Möglichkeit ist, im Flugzeug einen ganzen Isolationsbereich abzutrennen, in den sich das behandelnde Team für die Behandlung ein- und ausschleusen kann. Oft werde für Transporte jedoch das EpiShuttle genutzt, sagt Feldt. Das habe den Vorteil, dass der Patient darin auch weiter transportiert werden kann, wenn das Flugzeug gelandet ist.“

Ab welchem der „multiple flights“ wurde wohl bei Peter Stafford ein solches EpiShuttle verwendet? …
3/ Über den Transport von Peter Stafford zur Charité schrieb ZEIT:

„Der Transport zur Charité erfolgte in einem speziellen Infektions-Rettungswagen, der für den Transport von Patienten mit hochansteckenden Infektionskrankheiten ausgestattet ist. Von dort wurde Stafford auf die Sonderisolierstation verlegt.“

zeit.de/gesundheit/202…
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