Der interessante Thread zum #Kanon von @shorstkotte bei #relevanteLiteraturwissenschaft & das Bewertungsraster von K. Eichhorn @echte_Lehre sind auch did. m. Blick auf #Hochschule & #Schule relevant. Eigentlich geht es imho um zwei Probleme. Erstens /1 t.co/g16IaoxeYd
um das Ziel, mehr Transparenz in schwach strukturierten #Wissenschaften zu erzeugen & sichtbar zu machen, was gefordert ist. Wichtig, weil hier traditionell viel möglich ist, aber eine unbeugsame Tiefenstruktur zu existieren scheint, die /2
Verhandlungen entzogen bleibt & deren Kenntnis erwartet wird. Transparenz hat dabei viele erwartete Effekte, z. B. Hilfe f. #Erstakademiker etc. Zweitens geht es um ein #Expertenwissen, dessen Aufbau e. bes. Problem ist. Eig. geht die Philologie stark vom Ideal d. /3
#Selbstentdeckens aus; klare Vorgaben v. #Lektürelisten o. objektivierbaren Kriterien werden rasch als dirigistisch o. trivialisierend abgelehnt. Die Frage ist aber, was Bildungsziel & Bildungsweg ist & i. welchem Verhältnis sie stehen. /4
Ziel v. Bewertungskriterien m. klaren handwerklichen Vorgaben kann z. B. selbständige wissenschaftliche Handlungsfähigkeit sein; aber als Endzustand, nicht Ausgangspunkt. Das führt zu einem Problem d. #Expertenforschung, das f. Dozenten, Studierende, /5
SuS & LuL eine Herausforderung ist: Experten verwenden oft Strategien nicht, die Novizen aber brauchen. & sie haben teils Schwierigkeiten, rückblickend solche Strategien zu erkennen. Die eigentlich didaktische Frage ist letztlich, wie Personen lernen, die nicht alles bereits /6
in der relevanten Domäne wissen & können. Offen ist trotzdem, wie weit man komplexe Wissenschaften w. #Literaturwissenschaft lehren kann. //
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