Laut einer Studie der Rutgers University gehört #Polizeigewalt unter jungen afroamerikanischen Männern zu den häufigsten Todesursachen.Anstatt dies als Anlass zu nehmen und eine Debatte über #Rassismus in Sicherheitsbehörden zu führen, trendet auf Twitter „Rassismus gegen Weiße“.
Falls sich jemand in dem Kontext fragt was „white privilege“ ist: Genau das! Während die Polizei einen Schwarzen Menschen in der Öffentlichkeit lächelnd ermordet, tragt ihr durch eure Ignoranz dazu bei, dass rassistische Hierarchien weiter fortgeschrieben werden.
#GeorgeFloyd
Und nein, es existiert kein #Rassismus gegenüber Weißen! Denn eure Existenz in diesem Land wird NICHT infrage gestellt, ihr müsst euch nicht ständig erklären WOHER ihr wirklich kommt und eure Familie& Freunde werden nicht ermordet, weil sie den Namen Ali oder Mohammed tragen.
Eure Mütter mussten nach #Solingen, nach #NSU, nach #Hanau keine Angst um eure Leben haben, wohingegen unsere Mütter teils nächtelang nicht schlafen konnten!Auch ich konnte nach #Hanau nicht schlafen, weil ich ANGST hatte. Angst um meine Geschwister, um meine Freund*innen und...
...um meine Schüler*innen. Ihr hingegen könnt es euch leisten, euch nicht ernsthaft mit Rassismus zu beschäftigen zu müssen. Diesen Luxus besitzen wir nicht, da wir tagtäglich damit konfrontiert sind.
Fazit: Aus dieser privilegierten Position heraus zu behaupten, dass man Opfer von #Rassismus sei, ist einfach nur lächerlich. #Rassismus ist verdammt nochmal real und ich verstehe nicht warum so viele nicht in der Lage sind sich ihrer Privilegien bewusst zu werden!
Hier geht es zur Studie der @RutgersU: „Black men face a 1 in 1,000 chance of being killed by police compared to about 1 in 2,000 for all men, Rutgers-Newark study found“
rutgers.edu/news/police-us…
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