Lisa Fitz,
die "Kabarettistin" mit dem unüberseh- und unüberhörbaren verschwörungsideologischem Einschlag samt Rothschild-Antisemitismus war gelegentlich Thema wie in diesem Thread.
Da Sie Ihren "Flüsterwitz"-Song, gern auch bei AfD-Veranstaltungen gespielt, bei Heiko Schrank veröffentlichte, der der Welt der Aluhüte bei #b0108 Wichtiges mitzuteilen hatte, wundert es nicht, dass Sie ein Buch von Oliver Janich lobt, der heute die Nr. 1 der QAnons in DE ist.
Aber all das hindert die ÖR TV-Sender nicht, ihr weiterhin die Bühne zu überlassen. Ist es alte Verbundenheit, liest man dieselben Bücher, googelt man dieselben Begriffe? Der @SWRpresse weiß es bestimmt, wird es uns aber nicht verraten.
Mitten in der Corona-Krise, am 12.06.20, kreuzt die Lisa F. auf und hat was zu sagen.
Sie beginnt das Thema zunächst mit Selbstschutz: Sie sei geimpft, keine Impfgegnerin. Gesprächsbasis. Wer so vernünftig ist, ist kein Aluhut.
Aber sie wolle sich freiwillig gegen Grippe impfen
lassen, ohne Impfzwang. Erster Punkt. Aber niemand redet über einen Grippeschutzimpfungszwang. Wahrscheinlich handelt es sich um das satirische Mittel der Übertreibung, das Lisa F. hier kongenial zur Anwendung bringt. Sie ist übrigens Kabarettistin, und manche halten sie dafür.
Der Herr Spahn, der Pharmalobbyist. Spahn war im BT auf dem Feld der Gesundheitspolitik tätig, und seine Anteile an der Lobby-Agentur Politas hat er verschleiert. Tätigkeit Beratung auf dem Pharma- und Medizinsektor. Kann man als klassischen Zielkonflikt beklagen, aber wo ist
der tiefere Zuammenhang zu Covid-19 außer der, die sich beim Zuschauer einstellen soll.
Gabriel hingegen ist bei der Eurasiagroup, Teilzeitstelle, un d darf jede Menge Vorträge halten. Besser so als Chef des dann nicht erlaubten Mergers aus Siemens-HGV-Sparte und Alstom. Ist
Gabriel nun das Beispiel des raffgierigen Politikers? Da fallen mir andere ein. Und nebenbei, Obama wurde danach mit Vorträgen zum Millionär.
Feudalherren, die sich das Säckel füllen, bevor sie sich in der Wirtschaft die Taschen vollmachen, würde noch schnell die Impfpflicht einführen.
Sie sprach zuvor von der Grippe, kann die aber nicht ernsthaft meinen. Nein sie meint Sars-CoV-2, sie sagt es nicht, alle wissen es.
Und wer auch immer diese Absicht hegt, muss am BVerfG vorbei.
Gabriel aber beschließt nichts mehr, wie sie selber weiß. Er ist nur deshalb in die Geschichte, weil er für die Eurasiagroup arbeitet.
Der Vergleich mit den Feudalherren ist sehr weit hergeholt,
politische Ämter sind Wahl-, nicht Erbämter, wie sie mit dem Leben danach ja selbst erklärt. Was Sie formuliert, ist die unter "Politikerschelte" bekannte Pauschalkritik mit einer sinnlosen Erweiterung auf eine "Impfpflicht", wie wir sie kennen von... später.
Quellen
Spahn: lobbycontrol.de/2012/11/cdu-ge…
Gabriel: handelsblatt.com/politik/deutsc…
Dass Gabriel, Spahn wie jeder andere auch persönlich betroffen sind, es kommt ihr nicht in den Sinn.
Es folgt die Feststellung, sie sei ein freier Mensch in einer freien Demokratie mit dem Recht auf eine eigene Meinung. Welcher Zusammenhang besteht zum Text zuvor. Vordergründig keiner. Hintergründig bedroht die "Impfpflicht" ihre Meinung.
Der nächste Gedanke ist darum
folgerichtig. Corona sei ein Intelligenztest, behauptet sie.
"Aus dem Ruder gelaufenes Halbwissen" herrsche, die Leute sagten die Meinung, bevor sie sich die überhaupt gebildet hätten.
Gerade noch bestand sie auf ihrer eigenen Meinungsfreiheit, nun kritisiert die die der anderen
Aber eine Meinung muss nicht gebildet werden (trotz des sprichwörtlichen Gebracuhs), jeder darf sich zu jedem ohne Vorwissen äußern. Sie meint Wissenserwerb, und das haben sich viele erworben, im März, April, Mai, um #FlattenTheCurve zu verstehen.
Sie wendet sich hier unmittelbar
gegen die Mehrheit, die Covid-19 als Gefahr erkannt hat, und unterstellt ihr, keine Ahnung zu haben. Deshalb wird sie nun auf die Verschwörungsideologen eingehen.
Aber erst einmal nimmt sie vollständig ihren Standpunkt ein: Den in der Gegenrealität.
Von "Medien und Staat" würde "panisch diskriminiert", um den Deckel auf dem Dampftopf zu halten, womit sich in der schrägen Metapher erneut ihre Virtuosität entfaltet: Der Deckel soll auf dem
Dampftopf halten, ein Ventil regelt den Druck, und dann heißt es weiter: "damit der Pöbel keine Macht bekommt".
Sie unterstellt also (Medien), der Staat hielte die Bevölkerung ab, sich eine Meinung zu "bilden", mit anderen Worten: Desinformation und Fake-News über Sars-CoV-2.
Das alles, damit der Pöbel keine Macht bekommt. Welche Macht meint sie - wie sollte der "Pöbel" Macht bekommen durch die richtige Meinung?
Will Sie die parlamentarische Demokratie "reformieren"? Sie lässt uns ebenso im Dunkel wie viele andere Verschwörungsideologen, aber sie
weis wie diese auch, dass der Volkszorn gewaltig sein muss (Dammtopf, Deckel), weshalb die Rehgierung Informationen unterdrückt, die zur richtigen Meinung führen würden.
Argumentativ ist das alles Schwachsinn. Damit der Druck im Kessel steigt, müssten doch erst alle "Aufgeklärt"
werden, Schlafschafe sind nicht der Pöbel, der an die Macht will, sondern das exakte Gegenteil.
Aber ihre Darstellung ist perfektes verschwörungsideologisches Gelaber bei @SWRpresse.
Am Ende wieder die Einschränkung der Meinungsfreiheit, nachdem alle die falsche Meinung haben...
Was jetzt folgt, bleibt etwas unentschlossen. Aber nachdem sie die Mehrheitsmeinung verunglimpft hat, stellt sie dieser die "Verschwörungstheoretiker" gegenüber. Die Nummer wäre durch, mit anderen Worten, das sind doch gar keine. Sie ist ja auch keine, trotz der 130 Staatsbanken,
die ihrer Meinung nach den Rothschilds gehören sollen. Sie ist halt informiert, besser als Köhn und Buchholz, die Drehbuchautoren von Goebbels wichtigem Propagandafilm "Die Rothschilds". Die hatten ja auch kein Google.
Es mag überraschen, aber es gibt nun einen Gedankenfluss von den "Verschwörungstheoretikern" zu einer gewissen anderen Kabarettistin (Lisa F. gibt an, sie sei eine; manche halten sie dafür), die kürzlich Kritik erntete für einen Vortrag, den offenbar keiner lustig fand und
antisemitische Behauptungen enthielt. Auch Lisa F. findet, es gibt zu viel Antisemitismus. Oh, Antisemitismusvorwürfe.
"Glänzend böser Beitrag", "Satire", so zu Frau Eckert.
Wenn Antisemiten über Antisemitismus urteilen, wird alles gut. Nur nicht für Juden.
Was der @SWRpresse hier über Lisa F. verbreiten lässt, sind die verschwörungsideologischen Narrative der Sekte von Q und andere. Wie viele Menschen haben diese Narrative das Leben gekostet?
Bei #b0108 hätte man sie mit diesem Beitrag als eine der ihren erkannt. Sie muss nicht
behaupten, das Virus existiere nicht, sei unschädlich, sie muss keine Namen nennen; sie kann drumherum formulieren und doch nicht verbergen, wie es in ihr denkt. Aber so geht es seit Jahren, trotzdem rollt der ÖR ihr immer wieder den Teppich aus. Wenn man gegen Antisemitismus
ist, gibt man Antisemiten keine Bühne.
Auf diese Weise werden wir scheitern.
Danke, @SWRpresse.
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