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'Digitaler Sozialrebell'. Für #KeinerBleibtAllein: @IstNichtAllein. #Kneipenkultur @bbontherockzz. Ich werde hier stehen und Gutes tun, bis es mich umbringt.
10 May 20
Meine größte Angst ist gerade, dass wir kulturell und gesellschaftlich verwahrlosen. Und nicht durch #COVID19deutschland, sondern durch uns. Unser eigenes völlig abwegiges Verhalten gerade. Vor einigen Wochen noch haben wir die mehrjährige politischen und gesellschaftlichen
Kleinkriege unter uns quasi mit einem einzigen gemeinsamen Feind, dem Virus, beseitigt. Und jetzt befinden wir uns wieder in einer neuen Epoche der Aufklärung. Einer neuen völlig verschobenen #Querfront gegenüber, die auf einem virtuellen nie vorhandenen Status Quo pocht.
Dieses idealisierte extrem konservative Weltbild existierte nie, weil wir schon mal weiter waren.
Durch diesen Kampf um romantisierte Luftschlösser, verlieren wir aber gerade so gut wie alles. Jene die uns weiterbringen möchten, werden gebremst von denen die nicht in der Lage
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9 Mar 20
Was mich offen gesagt ziemlich ankotzt bei dem ganzen #Coronavirus Thema: Dieser völlig unreflektierte Egoismus.

Ja, es sieht für die Gesunden und stabileren Personen gerade nach Panik aus. Ja, du trägst mit deiner Hygiene und deinem Freizeitverhalten dazu bei den Virus
mehr oder weniger streuen zu lassen. Es geht hier um gesellschaftliche Verantwortung durch individuelles Handeln. Und wenn das Individuum, also Du, nicht in der Lage bist, auch mal für andere Verantwortung in Form von Verzicht von Großveranstaltungen oder einfachem Händewaschen
nicht nachzukommen, dann bist Du rein menschlich nichts wert.

Ja, es gibt gerade eine gewisse Überinformation. Aber ich will lieber zuviel darüber wissen, wenn ich weiß dass Nachbarn, Verwandte oder Freunde zu den gefährdeten Kreisen gehören.

Statt jetzt großflächig
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15 Nov 19
Ich weiß nicht wer auf diesen Gedanken gekommen ist und warum auch immer, aber: Bei #KeinerBleibtAllein gibt es nur eine einzige Form von Diskriminierung und zwar wollen wir keine Nazis im Projekt haben. Wir können aktuell nichts dafür, dass in Publikationen und auch ich bisher
nur weiße Teilnehmer aufgetaucht sind.

In dem Projekt hatten wir bislang verschiedenste Geschlechter, Nationalitäten und soziale Hintergründe. Und wir wollen das gerne fördern. Bislang haben sich aber von den 26.000 Teilnehmern aus dem vergangenen Jahr nur ein Promillewert an
Menschen überhaupt bereit erklärt über das Thema Einsamkeit und die Treffen öffentlich zu reden. Dass diese alle weiß waren, ist nur Zufall und hat keinesfalls mit einer expliziten oder impliziten Diskriminierung anderer Ethnien, Religionen oder Erkrankungen zu tun.
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30 Aug 19
Level 130: Du konsumierst mittlerweile mehr Fastfood als @extrakaese.

@DrOetkerPizzaDE @lieferando und @McDonaldsDENews stellen Dir fortan kostenfrei lebenslange Vorräte zur Verfügung.

Es reicht nicht.
Level 131: Du antwortest auf Tweets immer noch mit Zitaten. Diesmal interessierts aber jemanden.

Puh. Glück gehabt.
Level 132: Du betrachtest die Welt aus anderen Augen. Aus denen deiner Kneipe. Einmalig.

Trotz allem unterstellt man Dir Alkoholismus. Wie allen anderen Twitterern die jemals ein einziges Bier fotografierten.
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25 Mar 19
Umso mehr ich mich mit dieser Einsamkeits-/Alleinsein Thematik beschäftige, desto eher wird klar, dass dieses Problem erstmal ein gesamtgesellschaftliches ist welches sich aber ohne intrinsische Motivationen nicht lösen lässt. Extrinsisch kann höchstens assistiert werden.
Ein Projekt wie #KeinerBleibtAllein kann nicht funktionieren, wenn durch simple Vermittlung und der Hoffnung möglichst wenige Ausschlusskriterien mitzubringen Matches gebildet werden. In den letzten drei Monaten konnten obwohl rund 400 Teilnehmer im Pool waren, kein einziges
Match gebildet werden. Die Gründe hierfür waren vielfältig. Prominent war dabei die beidseitige Konkretisierung von Präferenzen (bspw. Alter/Geschlecht/Beruf). Diese Form von Vorfilterung die hier implizit erwartet wurde, kann von einer ehrenamtlichen Plattform nicht geleistet
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29 Jul 18
Twitter Level 1: Du hast dich angemeldet weil Du gehört hast, dass Du mit Twitter dein Business größer machen kannst. Oder deinen Freundeskreis. Oder irgendwas mit Nachrichten.

Auf jeden Fall verfasst Du deinen ersten Tweet. In der Profilbeschreibung.
Level 2: Nachdem über Wochen nichts geschehen ist und Du dich über die drei neuen Follower wunderst, möchtest Du diese kontaktieren und klickst einfach alle Links in deren Tweets an.

Herzlichen Glückwunsch, Du hast jetzt einen Trojanerclan auf deinem Rechner.
Level 3: Du hast jetzt aus eigener Erfahrung verstanden, dass Tweets mit Geschlechtsteilen erfolgreich sein könnten. In Ermangelung sekundärer Weiblicher entschließt Du dich ein Foto von zwei Herdplatten und deinem

*plötzlich, ein gleißendes Licht, ein Einhorn erscheint*
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