Hallo zusammen. Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen um meinen Eindruck aus den letzten 18 Monaten zu schildern.
Ich bin Notfallsanitäter und Dipl. Rettungssanitäter HF (Schweiz). Davor war ich 16 Jahre bei der Bundeswehr inkl. Einsätze auf dem Balkan, in Afghanistan und Afrika. Durch die Einsätze in Kriegs- und Krisengebiete habe ich einiges gesehen, erlebt, und bin einiges gewohnt.
Trotzdem bin ich zu tiefst erschüttert über das aktuelle Geschehen weltweit und insbesondere in Deutschland.
Als es im Februar und März letzten Jahres mit Corona anfing, war ich etwas verwundert.
Einer der ersten Grundsätzen für Führungspersonal beim Bewältigen von Großschadenslagen, Naturkatastrophen, etc... ist, Ruhe bewahren, Panik um jeden Preis vermeiden, und sich einen Überblick verschaffen bevor man planlos handelt.
Nicht nur werden bis heute die Panikmacher der Regierung (Wiehler, Lauterbach, Drosten, Brinkmann) medial aufgebauscht, nachdem dass interne Covid Strategie Papier des BMI geleakt wurden, ist klar, dass dies bewusst zur Strategie der Regierung gehört.
Das was hier von der BuReg seit Beginn der Pandemie durchgeführt wird, nennt man PsyOps resp. Psychologische Kriegsführung. Nur ist hier der Feind, die eigene Bevölkerung.
Ich war bis letztes Jahr im Oktober in Baden-Württemberg im Grenznahen Bereich im Rettungsdienst und in der Klinik tätig. Die Klinik bei der unsere Rettungswache steht, hatte von April bis Mitte Juni ein Großteil der Anästhesie (Pflegepersonal & Ärzte) in Kurzarbeit geschickt.
Wir hatten max. 5 Covid Patienten gleichzeitig auf der ICU (15Plz davon 10 Beatmung Plz), teils wurden die schweren Fälle durch uns zum nächsten Maximalversorger verlegt (regionale Corona Strategie)
Von März bis Oktober 2020 gab es zu keinem Zeitpunkt eine Überlastung aufgrund eines Patientenansturm (im Gegenteil zu den Jahren davor), wenn dann höchstens weil Personal durch Kontakt 1° in Quarantäne musste.
In der Schweiz war es Covid mäßig sehr ruhig obwohl wir teilweise eine Inzidenz von ü. 400 hatten. Das arbeiteten ist allgemein etwas anders und als dipl. Rettungssanitäter HF übernimmt man je nach Region die Funktion des Notarzt,und das Arbeiten mit den Ärzten ist auf Augenhöhe.
Es ist sehr interessante die unterschiedlichen Ansichten zu Corona in den med. Fachkreisen zu sehen. In der Schweiz war man bis August sowohl politisch als auch in der Bevölkerung sehr entspannt unterwegs.
Auch in den Krankenhäuser respektive beim med. Fachpersonal war man allgemein entspannter als in Deutschland.
Was mir immer wieder auffällt, und der Hausarzt/Notarzt in einem vorherigen Bericht bereits erwähnt hat, sehr viele, leider auch Ärzte, sind schlecht über das ganze Thema informiert, resp. glauben nur das offizielle Narrativ.
Ich denke die Leute hier im Chat sind einigermaßen gut informiert und wissen das ein schwerer Covid-19 Verlauf, eine lebensbedrohliche Erkrankung ist, und für gewisse Risikogruppen häufiger tödlich verlaufen kann.
Ich hab in 18 Monaten nicht ein einzigen Patient <70 Jahre ohne relevanten Vorerkrankungen mit schwerem Verlauf gesehen.
Dafür aber im gleichen Zeitraum etliche 8-70 jährige mit schwerem anaphylatischem Schock nach Medikamenten, schwere Polytraumatas nach Unfällen und eine deutliche Zunahme an Suiziden.
Klar sind in gewissen Pflegeheimen in der 1 und 2 Welle überdurchschnittlich viele Menschen verstorben. Aber eben auch nicht überall.
Meine Mutter hat bis zu ihrer Pension im März 2021, in einem Altersheim in der Schweiz gearbeitet. Bei den Bewohner hatten sie nach über einem Jahr Pandemie 1!!! positiven Fall.
Und die Menschen waren nicht in ihren Zimmern eingesperrt wie in Deutschland, und durften, wenn auch mit speziellen Vorkehrungen, Besuch empfangen.
Ich will das Sars-COV-2 nicht verharmlosen..., aber wir sollten, wie mit allem, es in Relation betrachten, und damit leben, dass wir gewisse Infektionskrankheiten nicht auslöschen können.
Und bei einer IVR von 0,2 - 0,25 sind unsere drakonischen, demokratiefeindlichen Massnahmen sehr viel tödlicher und schädlicher als es diese Virus jemals sein kann.
Da ich durch meine Verwendung im Ausland gegen so ziemlich alles geimpft bin was fliegt und kriecht, bin ich definitiv kein Impfgegner. Ich habe in Afghanistan und Afrika mit eigenen Augen gesehen was eine Poliomyelitis,Malaria und sogar Pest (kleines Bergdorf in AFG) anrichtet.
Ich hätte in der Schweiz bereits im Januar meine zweite Impfung haben können (Moderna oder BionTech), wollte mir aber erstmal anschauen wie es sich mit der Impfung verhält.
Nachdem mir über 20 Studien zu den Impfung durchgelesen habe, ist für mich klar, dass ich mich definitiv weder mit einem Vektor oder mRNA Impfstoff "picksen" lasse.
Auch wenn ich absolut der Meinung bin, dass sich die Risikogruppen unbedingt impfen lassen sollten, finde ich es grob fahrlässig und bei den Kindern ein Verbrechen, was hier mit der Bevölkerung gemacht wird.
Diesbezüglich empfehle ich jedem das Statement von Robert W. Malone dem Erfinder der mRNA und Michael Yeadon Ex C.O von Pfizer zu lesen.
Ich hätte nie gedacht, dass wir in Deutschland wieder mal eine staatlich initiierte Segregation haben werden.
Wichtig ist bei allem was hier momentan abgeht eines nicht zu vergessen: Wir sind alle Teil dieser Menschenfamilie..., Geimpfte und ungeimpfte, Getestete und Ungetestete, Infizierte und Gesunde, Alte weiße Männer und junge schwarze Frauen,... alle!
Also: "sprung auf marsch, marsch...", lasst euch nicht hängen, lebt das Leben, denn jeden Tag gibt's nur einmal im Leben 😉
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14 Oct
Guten Abend ihr Lieben.
Mein 2. Beitrag heute, ich lese schon lange mit.
Ich bin 51, Pflegekraft seit 1990, seit '99 auf ISI.
Im Mai '21 bin ich auf Station kollabiert und seitdem krankgeschrieben (Burnout/ Depression). Langsam komme ich wieder "zu mir" und kann nicht sehen, dass ich jemals wieder in der Pflege arbeiten möchte. Obwohl ich meine Arbeit sehr geliebt habe.
Ich kann den vieldiskutierten Bericht des Rettungsassistenten zum Teil bestätigen.
Ich selbst hatte im Jan '20 einen heftigen grippalen Infekt, der irgendwie ganz anders war und sich "bösartig" anfühlte.Ich bin damals freiwillig unter belustigten Blicken nur mit MNS rausgegangen
Read 13 tweets
13 Oct
Hallo liebe Mitlesende,

dies ist nun schon mein dritter oder vierter Beitrag im Verlauf der Corona Pandemie. Ich arbeite als Fachpersonal in einem Krankenhaus und möchte etwas aus aktueller Erfahrung schildern.
Zu allererst möchte ich - wie viele andere - auf den Bericht des Notfallsanitäters eingehen.
Ich finde es gut, dass auch solch ein Beitrag gepostet wird in dieser Gruppe, denn Meinungen und Ansichten unterscheiden sich ja bekanntlich sehr.
Ich glaube schon, dass er da gerade in der 1. Welle viel mitgemacht hat, auch wenn dies etwas einseitig für mich klingt.
Read 40 tweets
13 Oct
Hallo, dies ist meine erste Nachricht.

Ich bin 40 Jahre alt, seit fast 5 Jahren, als Quereinsteiger, im ZOP eines großen renommierten Klinikums beschäftigt. Seit knapp einem Monat lese ich hier mit und habe auch die vorherigen Nachrichten nachgeholt.
Meine medizinische Qualifikation entspricht der eines Rettungssanitäters inklusive der 5-jährigen Erfahrung im OP.
Zusätzlich habe ich mir aufgrund des eigenen Interesses einiges angelesen und nach persönlichen schlechten Erfahrungen mit Impfungen (und der Komplikationen dies offiziell nachzuweisen) viel in diese Richtung recherchiert.
Read 25 tweets
13 Oct
Hallo Zusammen!
Ich möchte mich bei allen bedanken mit ihren hilfreichen Kommentaren, auch dem Notfallssanitäter mit seinem kritischen Bericht.
Vielleicht hat er tatsächlich viel mitgemacht und gesehen. Es ist legitim das einzubringen und was wäre dies für eine Plattform wenn man nur Kontra Impfung lesen würde.
Was mir bei uns in der Klinik auffällt (Psychosomatik ) ist, dass die Befürworter alle ganz viele schwer erkrankten Covid Fälle "kennen". Bei genaueren Nachfragen ist es dennoch Hörensagen.
Read 13 tweets
13 Oct
Noch kein kurzer Nachtrag weil von mir "haltet durch" kam

Ich bin seit 20 Jahren im Rettungsdienst, Notfallsanitäter, Ausbilder, Dozent, Praxisanleiter....
seit Beginn der 'Pandemie' hatte ich zwei (!) Patienten, bei denen ich einen grippalen Infekt und gemäß Dienstanweisung va. Corona aussprechen musste.
Bei beiden nicht bestätigt bzw. hatte die Klinikaufnahme andere Gründe (KHK, Sepsis).
Ich hatte noch nie so eine entspannte Grippe Saison.
Read 11 tweets
13 Oct
Ich schreibe zum 2. Mal als Kinder- und Jugendpsychiaterin. Mir hat der Bericht des Haus- und Notarztes aus dem Herzen gesprochen, weil ich mit Fassungslosigkeit zusehe, wie Grundlagen der ärztlichen Denkens und Handelns über Bord geworfen werden.
Gleichzeitig bin ich froh und dankbar, dass auch völlig anders geartete Wahrnehmungen und Bewertungen, wie die des Notfallsanitäters hier Platz haben. Und ich denke, dass beide Wahrnehmungen Realität sind und es nicht um ein entweder/ oder geht.
Ich habe im persönlichen Umfeld einen Mitte 40 jährigen gesunden Bekannten, der in der 1. Welle 2 Wochen im Koma lag. Allerdings kenne ich inzwischen mehr Menschen mit vielfältigen Symptomen in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung.
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