Ernsthafte Frage zu der Tierethikdebatte, die hier gerade laeuft: einerseits wird argumentiert, Homo Sapiens sei nicht kategorial verschieden von anderen Spezies (und wenn man das behauptet, sei man ein Spezieist), aber wenn das stimmt, muessten wir nicht den Wolf wegen
Mordes anklagen und vor Gericht stellen, wenn er einen Hirsch toetet? Mindestens waere es ihm moralisch verboten und es waere Menschen moralisch geboten, diese Toetung zu verhindern. Nun kann man sagen, der Wolf muesste ohne Fleisch biologisch verhungern.
OK, ersetzen wir den Wolf (carnivore) mit einem Allesfresser. Gaelte das Toetungsverbot fuer den? Und waere es beim Wolf dem Menschen nicht moralisch geboten, kuenstliche Alternativen fuer dessen Ernaehrung zu liefern?
Der Tierethiker kann auch nicht einwenden, ja aber wir Menschen sind halt anders als Woelfe. Fuer uns gilt das Toetungsverbot gegenueber anderen Spezies, aber nur fuer uns. Dann hat er aber eine kategoriale Differenz zw Homo Sapiens und allen anderen Tieren zugestanden.
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Wir haben pro Jahr 2 bis 3 Mio. Fr. zur Verfügung für umgerechnet nicht ganz 15 Vollzeitstellen."
Es bleibt weiterhin unklar, ob es weitere unabhaengige Professorenstellen gibt wie in Zuerich die UBS Professoren.
"Müssen Forschungsschwerpunkte von der Stiftung gutgeheissen werden?
Die Stiftung ist gesetzlich dazu verpflichtet, zu überprüfen, ob wir den Stiftungszweck einhalten. Deshalb legen wir ihr das Arbeits- und Forschungsprogramm zur Genehmigung vor. "
Ich möchte heute in einem kurzen Erklaer🧵noch mal einen Aspekt aus der gestrigen Diskussion “Kapitalismus = Wachstumszwang” aufgreifen und zwar das Argument: an der Tatsache, dass Politiker (und auch Ökonomen) gleich Panik schöben, wenn mal das Wachstum ausbliebe, und
gleich entsprechende Gegenmaßnahmen implementierten (forderten), könne man doch sehen wie absolut wichtig Wachstum sei für die Existenz des Kapitalismus.
In diesem Argument geht vieles durcheinander: 1) gibt es natürlich für Politiker durchaus andere Beweggründe für ihr Handeln als den Erhalt des Kapitalismus (nämlich zB Wiederwahl).
Ich verstehe das auch nicht ganz und hoffe, dass das nur eine Kommunikationspanne ist von @cem_oezdemir : hoehere Lebensmittelpreise sollten nie das ZIEL einer Landwirtschaftspolitik sein. Ziele können sein: besseres Tierwohl, gesündere Lebensmittel, Klimaschutz, Umweltschutz,
Landschaftspflege, etc. Ob das alles mit Regulierung oder anderen Maßnahmen besser zu erreichen ist, ist keine Grundsatzfrage, sondern letztlich Frage der ökonomischen Empirie. Politisch kann man streiten wie sehr man den Staat eingreifen lassen will (etwa bei Fragen der
individuellen Gesundheit) - hier gilt es aber Wahlergebnisse zu respektieren. Höhere Preise können auch manchmal MITTEL der Steuerung sein (think CO2 Preis, Zentralbankzinsen), aber hauptsaechlich sind sie als ERGEBNIS von Politikmassnahmen anzusehen.
Ich hab ihn gerne gehoert, finde ihn auch hoerenswert, aber ich gebe auch zu, dass ich diese Podcaststimmen von Lars und Ijoma und deren Interaktion liebe. Von daher...
Aber zur Sache.
Ich bin ja politisch vermutlich @IjomaMangold deutlich naeher, aber in diesem Podcast hat er den meisten Mist erzaehlt. Leider begegnet das einem oft bei Fellowliberalen, eine gewisse Wissenschaftsferne, hier zur Oekonomik. Wuerde das gerne aendern.
Interesting video (and I realize this is not a representative poll). According to these four moms: it was not the CRT debate or the DC Congress mess. It was two things that made them vote for Biden in 2020 and for Youngkin in the VA election now: cnn.com/videos/politic…
1) the Dems being in league with the teachers unions and school boards - which were and still are indeed tone-deaf towards the concerns of parents and the needs of students. I can
confirm that for Ann Arbor as well.
2) The arrogance and dismissive tone by Democratic politicians towards their concerns.
Die Reaktionen vieler deutscher Twitterer (vor allem von Links) auf die US Diskussion um Bidens Infrastruktur- und Sozialpaket zeigen eine mangelnde Unterscheidung von Politics und Policy.
Man hört da immer wieder Argumente wie “Das ist doch gar nicht so extrem links”; “Das ist doch eine sinnvolle Politik”. Wie können die moderaten Dems nur dagegen sein, die müssen doch korrupt sein?
“Das” bezieht sich hier auf das Sozialpaket, Build Back Better. Das ist Argumentation auf der Policy Ebene, die ich zT teile.