1/ . @alex_baur versteht offenbar nicht, dass Wetter (Anfangswert-) und Klima auf 30+ Jahre (Randwertprob.) voraussagbar sind, aber El Nino nur für ein paar Monate. Interessiert ihn wohl auch nicht.
Hauptsache Experten diffamieren, bei Klima wie COVID.
2/ Dass wir *DIE* Übersicht zur Klimapause in einer der renommiertesten Zeitschriften geschrieben haben, mit Verweisen auf 235 Artikel, ist nicht nur Nebensache; Publikationen und Fakten sind sogar gefährlich, sie könnten die Ideologie stören...
4/ Was @alex_baur als "glauben" bezeichnet, ist nichts als Energieerhaltung, Thermodynamik, Dynamik & Signal/Noise. Zusammenhänge die sich aus Beobachtungen, aus Modellen, und fundamentaler Physik herleiten lassen. Hier ein paar Beispiele von Studien an denen ich beteiligt war.
13/ Die Klimaszenarien Schweiz CH2018 (Kapitel 7) diskutieren auf ganzen 13 Seiten den Einfluss von Variabilität auf Trends auf verschiedenen Zeitskalen.
14/ Die grundlegenden Arbeiten zur Variabilität im Pazifik gehen übrigens zurück auf Sir Gilbert Walker in den 1920er Jahren, lange bevor Klimawandel und Politik ein Thema waren. jstor.org/stable/3182812…
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1/ In faktenfreier @Weltwoche Manier behauptet @SommMarkus in der @sonntagszeitung dass Hitzewellen und extreme Niederschläge/Hochwasser in D nichts mit dem Klimawandel zu tun haben.
Das ist natürlich falsch. Faktencheck (update):
2/ Somm beruft sich auf globale Aussagen in IPCC 2013 und damit Literatur bis 2012.
Fakt 1: 70% (!) der Fachartikel zum Klimawandel wurden nach 2012 geschrieben. Filtert man zus. nach "Attribution", sind es 80% nach 2012.
3/ Fakt 2: global ist nicht gleich Europa. Auswirkungen sind regional. Meist sind Beobachtungen limitierend. Diese sind hier viel besser als anderswo und damit vieles klarer.
1/ Die @Weltwoche bemüht mal wieder die Prediger, Schamanen und alten Griechen, um zu behaupten, dass wir "Klimaforscher" über Klima und Hochwasser nichts wissen.
Voller Angriff auf Personen, keine Statistik, kein Argument, keine einzige zitierte Studie.
2/ Lieber Urs Paul Engeler,
Klimaphysik ist nicht eine "kurzzeitig einleuchtende Bündelung von Ahnungen, Einfällen und Irrtümern", es ist Physik und Statistik.
Hier sind die Grundlagen zusammengefasst, mit publizierten Studien.
2/ Wetter ist variabel, Niederschläge sind sogar extrem variabel. Mit der menschgemachten Erwärmung verändert sich über die Energiebilanz jedoch auch der Wasserkreislauf deutlich.
3/ Niederschlag nimmt in hohen Breiten zu, in den Subtropen ab, Verdunstung nimmt zu, Bodenfeuchte ab, etc. Regionale Unterscheide sind jedoch je nach Region und Saison unterschiedlich.
1/ Wir haben über ein politisches Regelwerk abstimmt, nicht über den Klimawandel oder die Notwendigkeit der CO2 Reduktion. Alle, sogar die @SVPch sagen, dass eine rasche CO2 Reduktion zwingend ist. Die Schweiz hat sich mit Paris dazu verpflichtet.
Thread...
2/ Das Ziel Netto Null CO2 2050 steht nicht zur Diskussion, und dafür ist eine Halbierung bis 2030 weiterhin nötig. Jetzt braucht es andere wirksame mehrheitsfähige Lösungen im Verkehr, in den Gebäuden, beim Flugverkehr, damit wir dorthin kommen.
3/ Die Kampagne zeigt wie wichtig es ist, dass die Fakten immer wieder klargestellt werden. @avenergysuisse@SVPch@easyJet haben irregeführt, mit falschen, veralteten Zahlen, unterschlagene Zahlen, schöngeredeten Technologieversprechen.
1/ Fake News nun auch bei den Airlines. @easyJet behauptet in grossen Inseraten:
"... haben wir unsere CO2 Emissionen seit 2000 um mehr als ein Drittel reduziert."
Falsch. Thread...
2/ Wer lange sucht, findet in einer Infografik, dass sich das auf die *Personenkilometer* bezieht, nicht die totalen Emissionen.
Ja, neuere Flugzeuge brauchen pro Personenkilometer deutlich weniger Kerosin.
3/ Aber die Flugpassagiere in der Schweiz haben sich in den letzten 15 Jahren etwa verdoppelt! Unter dem Strich ist der gesamte CO2 Ausstoss der Flugbranche in der Schweiz deutlich gestiegen.
2/ . @avenergysuisse hat "keine Lust auf Diskussionen" mit mir und sieht kein Problem, mit falschen Zitaten und Behauptungen, veralteten Daten und unterschlagenen Emissionen in ihrer Broschüre die Leser irrezuführen.
3/ Einmal mehr folgt das Ausweichmanöver Wasserstoff/Synfuel. Langfristig wichtig für Nischen, aber kaum vor 2030 und nicht für Fahrzeuge und Gebäude. Zu ineffizient, zu teuer, nicht verfügbar.