Interview mit Matze Schmidt über das kommende eBook _Lieferkettenglieder_*
*
Yelena Simc: Du baust für gerade an einem kurzen Buch über Lieferketten und die Arbeiterinnen "in" den Zusammenhängen von Lieferketten. Was hat es damit auf sich? Warum jetzt?
Matze Schmidt. Das eBook wird ja in Koop mit dem WRKSHP erscheinen und gegen eine kleine Spende zugänglich sein. Der Text ist als Essay angelegt und darum als Versuch eher vorwissenschaftlich zu verstehen. Es kursieren ja Begriffe, also Vorstellungen und politische Programme wie
"infrastruktureller Kapitalismus" oder "infrastruktureller Sozialismus". Einige Ebenen darunter sollte, meine ich, ausformuliert werden, was darin geschieht, in dieser Infrastruktur. Nicht alles kann dabei zu Sprache kommen. Aber die Transfomation von Handel und der Nachbau
der materiellen Wege von Ware, Abfall und die kapitalistischen Funktionen der Menschen, die hier lohnarbeiten müssten verbunden werden.

Wie wäre das möglich? Wir das nun eine Kritik an der Infrastruktur, der Technik oder dem Alltag darin?
Alltag ist etwas, das im Buch nicht besprochen wird. Die Kritik am so genannten Alltag steht für mich im Kontext mit
Henri Lefebvre und der Situationistischen Internationale. Während Lefebvre den Alltag und die Stadt bredet, geht es der SI um mehr, scheint mir. Aber "Alltag"
kann ja nur meinen Lohnarbeit und Regierung der Bedingungen dafür. Lieferketten sind darum wichtig, weil sie das sind, was eine anti-kapitalistische Kritik zugrundelegen muss, wenn sie von Handel und Handelskapital spricht. Dass es so eine Fokussierung auf Infrastruktur gibt,
blendet nicht richtig ein, dass hier Technopolitiken ablaufen, die unter dem Prä, unter der Vorbedingung des Profits stehen. Profit und Mehrwert und den jetzt schon ablaufenden Transhumanismus hin zu technisch erweiterten Subjekten als Arbeiter zu rekapitulieren, das wäre der
Ansatz.

Du greifst Einiges auf. Zum Beispiel vetrittst Du die These, der/die/das Roboter, oder der Cyborg, sei das Ideal der Abeiterin. Aber es tauchen theoretische Schwierigkeiten auf.
Die Schwierigkeiten mit der Theorie sind Schwierigkeiten der Empirie, wie erfassen wir, was passiert, wissenschaftlich? Das Ideal der Abeiterin ist der Roboter. Feminstinnen sahen in einer Variante davon, der Cyborg, eine mögliche Befreiung von Festlegungen der Indentität.
Nach Marx, der die technischen Bedingungen seiner Epoche der Industrialisierung kannte, wäre Identität die Funktion oder Position - verbunden mit Status - in der Arbeitswelt, der Lohnarbeit. Was Techno-Feministen begrüßten, die Erweiterung der Körper und der Mentalität der
Subjekte, Mentalität als Skills und Subjektwerdung, also ihre fortlaufende Sozialisierung, wie werde ich was im Arbeitsprozess, diese Subjekterweiterung als selbstbestimmte Veränderungs-technik, war eine Projektion der späten 1960er unter dem Eindruck der
"Kalifornischen Ideologie", die nicht allein Ideologie war - mit Louis Althusser wäre Ideologie ja sowieso materiell und sozial, was problematisch ist, weil damit Ideologie die Triebkraft wäre und nicht ökonomischer Zwang. Diese Ideologie, die Microsoft, Apple, Amazon usw.
bestimmen lassen würde, greift nicht zu kurz. Im Gegenteil setzt sie an Science Fiction an. Soweit schreibe ich aber - noch - nicht. Wenn Science Fiction die Funktion hat, imaginär vorzubereiten auf das was kommt, kann man das ernst nehmen. Zunächst aber kann an Lieferketten
abgelesne werden, dass die technischen Techniken, die zugleich soziale Techniken sind, die Wahrnehmung die Aisthesis, das Schöne, das was sichtbar ist, eien andere Betonung bekommen muss.

Auf "Glieder", wie du das nennst. Du verwendest sogar das Wort Esel, was mir ein wenig
entwertend vorkommt. Warum Esel?

Esel sind Tragtiere. Im Jargon ist klar, dass der Zuträger, der Lieferer, sprich die Arbeitskraft, als Mensch, menschliche Arbeit, und als Ware wie ein Esel zu funktionieren hat. Siehe George Orwells _Farm der Tiere_. Nur die menschliche
Abeitskraft als Ware verspricht oder generiert nach der Werttheorie Mehrwert. Im Handel aber wird kein Mehrwert am Produkt erzeugt. Weil der Handel bloß kauft, um wieder zu verkaufen. Kein Quentchen Wert geht ins Produkt ein. Der "Esel" generiert keinen Mehrwert am Smartphone,
das er ausliefert, die Zustellerin generiert keinen Merhwert am Buch oder der Jacke, die sie auf dem letzten Meter dem letzten Stück der Kette der Lieferung, dem Endkäufer übergibt.
Abgelesen werden können also andere Mechanismen?

Zunächst sind es Erklärungversuche, die mit Lieferkettengliedern die Subjekte meinen, die zuliefern. Amazon ist nicht mehr nur Handelsplattform oder Händler. Der Konzern als Kapital ist längst in die Produktion, die
Mehrwertgenerierung eingestiegen. Der Handel aber macht nur die Realisierung des Mehrwerts möglich, in der Zirkulation. Zirkulation ist nicht Produktion. Im Handel lassen sich aber Profite machen. Die Subjekte, und da sind UPS und Amazon sicher Vorreiter, die Arbeiter sind
quasi klassisch an die Maschinerie angeschlossen. Die PDA, die digitalen Rechnungswesenmaschinen getragen von den Pickern, den Zustellerinnen, die lückenlose Überwachung der Arbeiter in der Logistik, sind altbekannte soziale oder besser ökonomische Techniken.
Es findet aber eine Zuspitzung statt?

Ja, genau. Die techno-ökonomischen Techniken, der Anschluss der Mentalität der Arbeiter, ihre Kognition, ihr Intellekt, ihre Literarizität, wie das humanwissenschaftlich heißt, ist medialer Anschluss an die Systeme, die Kosten
senken. Systeme, welche die Produktivität jeder einzelnen logistischen Arbeiterin erhöhen. Die Cyborg wird hier, wenn man so will Wirklichkeit, aber anders als das feministische Projekt das vorsah. Nämlich jenseits der emanzipatorischen Kontrolle der Subjekte selbst.
Der Technofeminismus hat also den Zwang zur Lohnarbeit vergessen?

Ja, weil es sich um 1968 plus um das Phantasma der akademischen Mittelschichten handelte, die keinen praktischen Begriff von Lohnarbeit hatten.
Lieferketten sind aber nicht zu verstehhe als neuer "Kern" des Kapitalismus, oder wie siehst Du das?

Die Betrachtung kann nur ein erster Einstieg sein. Es ist eine Seite des globalen Kapitalismus, des Weltmarkts, der mit der Infrastruktur nur zu verkürzt erfasst wird. Die
Linke, insbesondere die Parteilinke sitzt hier einem Sozialismus im einem Staat auf und auch noch dem Diskurs der Intersektionalität, der zwar zwischen industriellen Sparten und sozialen Sparten unterscheidet, aber damit den Antagonismus, den Streit zwischen Arbeit und Kapital,
Unterscheidung in Produktion und Zirkulation vergessen macht.

Zurück zur Verdichtung von Arbeit und zur Frage des Mehrwerts - zur Erhöhung der Arbeitsproduktivität. Das alles ist bei Marx nachlesbar. Der beschränkte Arbeitstag erfordert eine technisch-soziale Technik, Maschinen
Praktiken und Prozedere, Workflow, der relativen Mehrwert fürs Kapital ermöglicht. Mehr in weniger Zeit kann produziert werden. Die Arbeitszeit, in der die Arbeiterin den Wert erzeugt, der ihren Lohn darstellt, schrumpft, während die Arbeitszeit für das, was über
ihren Lohn hinausgeht sich erweitert.

Ja.

Wie ist das im Handel?
Hier werden Kosten damit gesenkt, die vom Preis als Geld abgehen. Grob: Mehr Ware, die zur Realisierung ihres Werts, ausgedrückt in ihrem Preis, ausgeliefert wird, führt zu mehr Umsatz zu mehr Profit. Das Kapital im Handel ist zunächst fiktives Kapital. Es geht um die
Zirkulation von Geld, Geld das seinen Ort und Eigentümer wechselt. Der Gebrauchswert des Produkts ist zwar Gebrauchswert, aber die Ware mit Gebrauchswert hat Tauschwert. Sie ist in der Perspektive des Kapitals nur Träger von Wert. Es wird eine Art Mehrwert aus diesem
Handel zu Terminen gezogen. Dieser Quasi-Mehrwert ist jedoch nicht am Produkt festzumachen, sondern nur via Tauschgeschäft. Ohne Mehrwert des Mehrprodukts, der zusammenhängt mit dem Preis der Ware Arbeitskraft, dem Kapital für Lohn und Maschinen, keine Preisbildung und kein Geld
für den Handel.

Darum ist der Handel für das Gesamtkapital wichtig, unentbehrlich.

Ohne Produktion keine Zirkulation - aber auch vice versa, also in beide Richtungen. Börsencrashs verdeutlichen das. Werden Kredite nicht bedient, wird die Ware nicht
mehr bezahlt, bricht Produktion ein. Bricht diese ein, findet keine Zirkulation statt. Voraussetzung für die Zirkulation ist das materielle oder immaterielle Warending, sein Wert.
Es gibt aber Modernisierungen, Updates sozusagen. Du hast selbst eine SciFi-Idee mit drin.

Aber vielleicht nur als Kontrastmittel. Es ist ja nicht ich, der den Text voll verfasst, es ist lediglich ein Text ohne Belege, der auf anderem aufsitzt, wie alle Texte. Außerdem gibt es
einen Bildteil, der die Darstellung in der visuellen Darstellung versucht zu relativieren, zur Disposition zu stellen. Mir wars interessant, nochmal auf die Zeitfrage einzugehen. Die Rede vom fairen Lohn und dem Wert, den frau oder man wert sei, verdeckt im Klassenkompromiss
in Deutschland, dass Zeit gestohlen wird, so wie das Michael Ende in _Momo_ beschrieben hat, aber leider Zeit als absolute individuelle, ja sogar subtanzielle naturhafte-kulturelle Zeit ansieht und nicht als soziale kulturelle.

Inwiefern?
Wenn der Handel, das Kaufmannskapital den Geldumschlag des produktiven Ka­pitals vermittelt, und zwar durch Automaschinen, Arbeiter und Medien, und dabei die Zeit des Umschlags des Kapitals des produktiven Ka­pitals verkürzt, stehen Produktionszeit und Zirkulationzeit
zueinander. Schon daran kann erkannt werden, dass Zeit soziale Zeit ist, die aber unter der Ägide der Kapitalverwertung steht. Darum ist sie änderbar. Mit anderen Worten: Zeit ist epochenabhängig und kein Apriori, wie Kant meinte. Die Umlaufszeit von Kapital kann
beschleunigt werden. Zeit der Produktion und Zeit der Zirkulation, Handel, sind nicht dasselbe. Dem Produzenten ist der Verkauf bloß eine Kostenfrage. Die überlässt er dem Kaufmann. Die Zeit der Produktion, wann kommt das versprochene neue Computerding oder die Hose, bildet die
Schranke, wie Marx sagt, für die Umlaufszeit von Kapital überhaupt. Damit haben sowohl indus­trielles als auch handelnden Kapital ein Problem. Ein Problem der Quasi-Produktion von Zeit als Geschwindigkeit. Der Konsum hat seine eigene Zeit. Eine weitere Schranke, diesmal für
Produktion und Handel. Der Konsumtionsfonds, wie geht er am schnellsten über den Handel zum Kapital in der Produktion? Das ist die Hauptfrage von Home Office und dme explodierenden Strassenverkehr. Der Umschlag des Handelskapitals hängt also von der Produktionszeit und von
der Konsumzeit ab, die beide Geld aka Profit bedeuten.

Je schneller der Amazonauslieferer ausliefert...

Ja, und je schneller der Konsument kauft, desto schneller die Verwertung des Kapitals insgesamt und der einzelnen Kapitalien in ihrer Konkurrenz zueinander.
Geschwin­digkeit?

Ja, die kann bis zum Nullpunkt imaginert werden oder sogar rückwärts laufen, wie im Film _Tenet_. Präkognitive Konsumbeschickung, die ganze Sparte der Werbung, die Datenflüsse der Konsumierende haben ihren Sinn in der
Erhöhung der Umlaufzeit der Kapitalien. Zöge man Konsum und Produktion auf einen Punkt zusammen, würde die Produktion der Ware, des Tauschwerts, der Kenntnis des Konsumenten suggeriert, präkognitiv, das heißt vorausschauend, könnte also der Tauschwert vor seiner
Realisierung, dem Umschlag in Geld des Käufers zur Geldform werden, also vor dem Verkauf- und Kaufakt dem Käufer zugeordnet werden, wäre Singularität errreicht. Der Weg aus Geld mehr Geld zu machen, wäre per Kopfdruck möglich, was den Käufer der Ware dann zum Medium von
Kapital macht. Der Witz ist, dass dies das Prinzip des Kapitalismus ist.

SciFi ist in diesem Fall dann auch nur Karikatur.

Das sehe ich auch so.

Vielen Dank und wir hoffen, das eBook wird bald fertig.

Gerne.

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