2021 war ein durch und durch spannendes Jahr. Es begann voller Hoffnung, als die ersten Impfungen verabreicht wurden. Mit Beginn des #Impfneid wussten wir jedoch: Das wird nicht einfach. Viele junge Menschen erschlichen sich auf die eine oder andere Art den Pieks.
Kanzlerin Merkel brachte recht früh den Satz „dann kann man manche Sachen eben nicht mehr machen“ und sorgte damit für den ersten Dammbruch in der noch immer brennenden Debatte um eine #Impfpflicht: Die Trennung nach „medizinischer Eingriff oder nicht“. Einzig das Virus machte
nicht mit und bewies ein weiteres Mal, dass wir uns in einer Pandemie der fehlenden Daten, der #Datastrophe, befinden. Grob falsche Modellierungen wurden als Wahrheit (danke, @quarkswdr, für die unermüdliche Arbeit) und damit Grundlage für Maßnahmen und Beschlüsse verkauft.
Anfang 2021 hieß es noch vollmundig: Sterile Immunität ist keine Fantasie, das belegen Studien aus Israel, von Pfizer selbst in Auftrag gegeben. Derweil ist Phantasien abgebrannt und die Kindliche Kaiserin heißt nun #Omicron. Während jedoch die Dramatik der Wahrheit abnimmt,
kurbeln Panik- und Warnartikel die Klick-und-Drang Phase der Medien weiter an. Höher, schneller, warnender.
Karls Karriere erreichte derweil ihren Höhepunkt - als Gastgeber von Lanz, Illner und Co. eine gute Ausbeute. Der erste Minister zu Talkshows Gnaden in Deutschland,
sozusagen der rheinische Donald Trump, der mit Angst, Twitter und Glotze regiert. Ein Traum ohne Fliege, dafür mit „interessanten Studien aus Hawaad“.
Wie anders wäre das Jahr verlaufen ohne #Laschetlacht? Wir werden es nie erfahren, aber immerhin hat die FDP entschieden,
lieber falsch zu regieren, als gar nicht. Die tägliche Dosis Lindnerstraße gib uns heute. Und dabei bitte Assange - pardon, Nawalny nicht vergessen.
Stellt sich am Ende des Jahres nur die Frage:
Was ist die größere Katastrophe gewesen - die Flut oder die Flut der Nachrichten?
In diesem Sinne einen guten Rutsch nach 2020-too. Mögen Sie in interessanten Zeiten leben.
Ihr
LW
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Die Impfpflicht - das Damoklesschwert, das nur noch am seidenen Faden hängt und sich schon bald über alle Ungeimpften auch in Deutschland herabsenken wird.
Regelmäßiges Boostern, Zwangsgelder und Beugehaft inklusive. Wie sinnvoll sie am Ende sein wird, darüber scheiden sich die Geister. Seriöse Experten sind sich einig, dass man so nur eine größere Spaltung der Gesellschaft verursacht.
Weniger gut informierte Geister hatten vor den Wahlen das gleiche behauptet, sind aber nach der Machtergreifung umgeschwenkt.
Diese Pandemie ist neben der Pandemie der Ungeimpften und der Pandemie der fehlenden Daten vor allem eine Verschiebung des Gesagten. Links wird zu Rechts, Rechts wird zu Links. Das ist sprachlich, aber auch historisch äußerst interessant und bedarf einer näheren Betrachtung. 🧵
Zu Beginn der Pandemie gab es ein klares Bild: Die rechts der bürgerlichen Mitte stehende Fraktion, am ehesten bekannt durch ihr Ablehnen von Kanzlerin Merkels Flüchtlingspolitik, reagierte auf die Nachrichten aus Wuhan gleichermaßen.
Man befürchtete eine schreckliche Seuche, von den Eliten dieser Welt geschickt, um uns ein für allemal auszulöschen. Die Linke, vor allem der öffentlich-rechtlichen Rundfunk, vertrat dagegen in Sendungen wie der @heuteshow oder @BR_quer die Meinung, dass hier wieder stark
Derzeit geistern einige Beiträge durch die sozialen Netzwerke, in denen die „Ungeimpften, die Impfverweigerer und Unsolidarischen“ als Vollidioten beschimpft werden. 🧵
Da mich dieser Artikel nicht anspricht, werde ich ihn auch nicht besprechen, sehe ihn aber als gutes Beispiel für das genaue Gegenteil von dem, was ich immer wieder fordere: Das verbale Abrüsten.
Seit über 20 Monaten befinden wir uns in einer Medienpandemie, in der sich besonders die Online-Magazine im Kampf um Klicks jedes Mal mit neuen Superlativen zu übertrumpfen versuchen. Aktuelles Beispiel das sinnentstellte Zitat von Dr. Montgomery, welches implizieren soll, dass
Liebe @maithi_nk,
ich schon wieder, der Dr. Viehler. Mit erneut großem Interesse habe ich dein neuestes #mailab Video „Corona-Endlosschleife. Kommen wir da jemals wieder raus?“ gesehen und möchte gerne darauf antworten. 🧵
Dein Video veröffentlichst du über FUNK, dem Netzwerk der öffentlich-rechtlichen Medien. Warum das wichtig ist, dazu später mehr.
Du beginnst mit einem kurzen Rückblick auf April 2020. Damals hieß die Devise: #flattenthecurve. Heißt: Eine Überlastung der Intensivstationen
abwenden durch AHA+L, Kontaktbeschränkungen, Lockdown. Letztere Maßnahme hat rückblickend so gut funktioniert, dass die Wellen bereits bei ihrer Einführung im Rückgang und gebrochen waren – sogar in Ländern wie der Schweiz, welche zeitgleich keinerlei Lockdown eingeführt hatte.
mit großem Interesse habe ich dein Video zum Thema "Impfpflicht ist OK" angeschaut. Viele deiner Argumente sind hoch interessant und ich habe sie zum besseren Verständnis einmal als ein tl;dr zusammengefasst. 🧵
Langzeitnebenwirkungen:
Hier greifst du die durch #Kimmich angestoßene Debatte um mögliche Langzeitnebenwirkungen auf, die es bei Impfungen nicht gibt. Als Beispiel bringst du den Klassiker Pandemrix, von dem wir wissen, dass er auch Jahre nach der Impfung eine Überwindung
der Blut-Hirn-Schranke bei Verletzungen oder anderen Infektionen schaffen kann, um dort dann die Narkolepsie auszulösen. Aber geschenkt, das stand in einer Pharmazeitschrift und hat nicht jeder gelesen.
Viel interessanter finde ich, dass du an dieser Stelle die