Lecture II - Intermediate Macro: Today we learned how to compute GDP, three approaches: 1) value added approach; 2) expenditure approach; 3) income approach.
They follow from the three identities of national accounting: value of domestic production of final goods = value of expenditures on domestic final-use goods = income generated in domestic production of final goods.
It is not so important that they all deliver the same number but the way the get at GDP, the pie. The value added approach studies in which sectors (primary, secondary, tertiary, public) the pie is produced.
The expenditure approach studies who gets to eat the pie (private households, firms, the government, foreigners). The income approach studies which production factors are rewarded in production (workers, real estate owners, firm owners, the government).
There are many pitfalls and conventions in national accounting, especially with how the government is treated. For example, in the value added approach if the government has a lot of (perhaps even wasteful) costs, this will increase the GDP coming from the government.
We count housing as investment but cars as consumption. Expenditures on R&D, software, blue prints as investment, but human capital investment as consumption.
In the U.S., the system to compute GDP is called NIPA (the national income and product accounts) and is administered by the Bureau of Economic Analysis (BEA).
At the end, I showed a graph with both GDP (coming from the expenditure approach) and GDI (coming from the income approach) with slight statistical discrepancies, because no system of national accounting is perfect.
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Nach meinem gestrigen Tweet hier muss ich wohl doch mal einen kleinen Erklaer🧵 ergaenzen, sonst denkt ihr, ich sei verrueckt und gar zum Trumpista geworden. Das Gegenteil ist der Fall. Nur: die Dems verspielen gerade die letzte Chance, fuerchte ich.
Beginnen wir mit diesem Tweet, dessen Likezahlen ueber 400 mich wieder mal an der oekonomischen Bildung der Massen verzweifeln lassen. Der Twitterer hier dachte, er setzt einen besonders cleveren Gotya-Tweet ab, offenbart hier aber lediglich seinen
eigenen oekonomischen Analphabetismus. Im linken Tweet ging es mir (und Krugman) darum, dass Preiskontrollen zur Inflationsbekaempfung kein gutes Mittel darstellen (das mag man in dem Tweet direkt nicht sehen, ist aber klar aus dem Kontext der damaligen Debatte).
Wir haben pro Jahr 2 bis 3 Mio. Fr. zur Verfügung für umgerechnet nicht ganz 15 Vollzeitstellen."
Es bleibt weiterhin unklar, ob es weitere unabhaengige Professorenstellen gibt wie in Zuerich die UBS Professoren.
"Müssen Forschungsschwerpunkte von der Stiftung gutgeheissen werden?
Die Stiftung ist gesetzlich dazu verpflichtet, zu überprüfen, ob wir den Stiftungszweck einhalten. Deshalb legen wir ihr das Arbeits- und Forschungsprogramm zur Genehmigung vor. "
Ich möchte heute in einem kurzen Erklaer🧵noch mal einen Aspekt aus der gestrigen Diskussion “Kapitalismus = Wachstumszwang” aufgreifen und zwar das Argument: an der Tatsache, dass Politiker (und auch Ökonomen) gleich Panik schöben, wenn mal das Wachstum ausbliebe, und
gleich entsprechende Gegenmaßnahmen implementierten (forderten), könne man doch sehen wie absolut wichtig Wachstum sei für die Existenz des Kapitalismus.
In diesem Argument geht vieles durcheinander: 1) gibt es natürlich für Politiker durchaus andere Beweggründe für ihr Handeln als den Erhalt des Kapitalismus (nämlich zB Wiederwahl).
Ernsthafte Frage zu der Tierethikdebatte, die hier gerade laeuft: einerseits wird argumentiert, Homo Sapiens sei nicht kategorial verschieden von anderen Spezies (und wenn man das behauptet, sei man ein Spezieist), aber wenn das stimmt, muessten wir nicht den Wolf wegen
Mordes anklagen und vor Gericht stellen, wenn er einen Hirsch toetet? Mindestens waere es ihm moralisch verboten und es waere Menschen moralisch geboten, diese Toetung zu verhindern. Nun kann man sagen, der Wolf muesste ohne Fleisch biologisch verhungern.
OK, ersetzen wir den Wolf (carnivore) mit einem Allesfresser. Gaelte das Toetungsverbot fuer den? Und waere es beim Wolf dem Menschen nicht moralisch geboten, kuenstliche Alternativen fuer dessen Ernaehrung zu liefern?
Ich verstehe das auch nicht ganz und hoffe, dass das nur eine Kommunikationspanne ist von @cem_oezdemir : hoehere Lebensmittelpreise sollten nie das ZIEL einer Landwirtschaftspolitik sein. Ziele können sein: besseres Tierwohl, gesündere Lebensmittel, Klimaschutz, Umweltschutz,
Landschaftspflege, etc. Ob das alles mit Regulierung oder anderen Maßnahmen besser zu erreichen ist, ist keine Grundsatzfrage, sondern letztlich Frage der ökonomischen Empirie. Politisch kann man streiten wie sehr man den Staat eingreifen lassen will (etwa bei Fragen der
individuellen Gesundheit) - hier gilt es aber Wahlergebnisse zu respektieren. Höhere Preise können auch manchmal MITTEL der Steuerung sein (think CO2 Preis, Zentralbankzinsen), aber hauptsaechlich sind sie als ERGEBNIS von Politikmassnahmen anzusehen.
Ich hab ihn gerne gehoert, finde ihn auch hoerenswert, aber ich gebe auch zu, dass ich diese Podcaststimmen von Lars und Ijoma und deren Interaktion liebe. Von daher...
Aber zur Sache.
Ich bin ja politisch vermutlich @IjomaMangold deutlich naeher, aber in diesem Podcast hat er den meisten Mist erzaehlt. Leider begegnet das einem oft bei Fellowliberalen, eine gewisse Wissenschaftsferne, hier zur Oekonomik. Wuerde das gerne aendern.