Today we discovered a potential problem with nominal GDP computation: the yardstick is prices and these prices may not exist (government revenue), may be "bad" ( e.g., monopoly) prices, or may change over time.
In particular, the latter effect potentially obfuscates nominal GDP increases between two time periods because we don't know whether the actual pie increased or simply the yardstick, the prices, changed.
I showed you an imperfect remedy to this problem by fixing a base-year price system that allows us to compute real GDP relative to a base year (using the price system from that base year).
Once we have nominal and real GDP we can also compute an implied deflator, something like the general price level in the economy. From this we can compute a first measure of inflation: the percentage change in the GDP deflator.
This is not, however, the headline inflation number that the business press publishes. They use the CPI concept, where we fix a consumption basket and track the development of the cost of this basket over time. Inflation is then defined as the percentage change in the CPI.
In the U.S., it's typically the CPI for all urban consumer that is reported. A comparison between deflator-based inflation and CPI-based inflation reveals (1) that they track each other decently well, but (2) that, in times of energy price hikes, CPI-inflation will move more
strongly than deflator-inflation. In general, because the CPI is based on a different (more narrow) set of goods than the GDP deflator, inflation based on the former tends to be more volatile than inflation based on the latter.
The important message is: there is no such thing as THE inflation rate. We also have produce price indices (PPI). You need to always interpret inflation numbers carefully.
We then mentioned the four canonical biases that lead to overestimation of inflation: substitution bias, outlet bias, quality bias, and new goods bias. That is why the FED interprets its price stability mandate as 2% measured inflation.
We concluded the lecture by introducing the concepts of GNP, net factor payments (NFP), saving (careful: saving in macro is a flow concept (per period of time), not a stock concept (at a point in time), like wealth).
Next week, we will see macroeconomic data in practice.
Producer price indices ...
Lol.
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Lecture II - Intermediate Macro: Today we learned how to compute GDP, three approaches: 1) value added approach; 2) expenditure approach; 3) income approach.
They follow from the three identities of national accounting: value of domestic production of final goods = value of expenditures on domestic final-use goods = income generated in domestic production of final goods.
It is not so important that they all deliver the same number but the way the get at GDP, the pie. The value added approach studies in which sectors (primary, secondary, tertiary, public) the pie is produced.
Nach meinem gestrigen Tweet hier muss ich wohl doch mal einen kleinen Erklaer🧵 ergaenzen, sonst denkt ihr, ich sei verrueckt und gar zum Trumpista geworden. Das Gegenteil ist der Fall. Nur: die Dems verspielen gerade die letzte Chance, fuerchte ich.
Beginnen wir mit diesem Tweet, dessen Likezahlen ueber 400 mich wieder mal an der oekonomischen Bildung der Massen verzweifeln lassen. Der Twitterer hier dachte, er setzt einen besonders cleveren Gotya-Tweet ab, offenbart hier aber lediglich seinen
eigenen oekonomischen Analphabetismus. Im linken Tweet ging es mir (und Krugman) darum, dass Preiskontrollen zur Inflationsbekaempfung kein gutes Mittel darstellen (das mag man in dem Tweet direkt nicht sehen, ist aber klar aus dem Kontext der damaligen Debatte).
Wir haben pro Jahr 2 bis 3 Mio. Fr. zur Verfügung für umgerechnet nicht ganz 15 Vollzeitstellen."
Es bleibt weiterhin unklar, ob es weitere unabhaengige Professorenstellen gibt wie in Zuerich die UBS Professoren.
"Müssen Forschungsschwerpunkte von der Stiftung gutgeheissen werden?
Die Stiftung ist gesetzlich dazu verpflichtet, zu überprüfen, ob wir den Stiftungszweck einhalten. Deshalb legen wir ihr das Arbeits- und Forschungsprogramm zur Genehmigung vor. "
Ich möchte heute in einem kurzen Erklaer🧵noch mal einen Aspekt aus der gestrigen Diskussion “Kapitalismus = Wachstumszwang” aufgreifen und zwar das Argument: an der Tatsache, dass Politiker (und auch Ökonomen) gleich Panik schöben, wenn mal das Wachstum ausbliebe, und
gleich entsprechende Gegenmaßnahmen implementierten (forderten), könne man doch sehen wie absolut wichtig Wachstum sei für die Existenz des Kapitalismus.
In diesem Argument geht vieles durcheinander: 1) gibt es natürlich für Politiker durchaus andere Beweggründe für ihr Handeln als den Erhalt des Kapitalismus (nämlich zB Wiederwahl).
Ernsthafte Frage zu der Tierethikdebatte, die hier gerade laeuft: einerseits wird argumentiert, Homo Sapiens sei nicht kategorial verschieden von anderen Spezies (und wenn man das behauptet, sei man ein Spezieist), aber wenn das stimmt, muessten wir nicht den Wolf wegen
Mordes anklagen und vor Gericht stellen, wenn er einen Hirsch toetet? Mindestens waere es ihm moralisch verboten und es waere Menschen moralisch geboten, diese Toetung zu verhindern. Nun kann man sagen, der Wolf muesste ohne Fleisch biologisch verhungern.
OK, ersetzen wir den Wolf (carnivore) mit einem Allesfresser. Gaelte das Toetungsverbot fuer den? Und waere es beim Wolf dem Menschen nicht moralisch geboten, kuenstliche Alternativen fuer dessen Ernaehrung zu liefern?
Ich verstehe das auch nicht ganz und hoffe, dass das nur eine Kommunikationspanne ist von @cem_oezdemir : hoehere Lebensmittelpreise sollten nie das ZIEL einer Landwirtschaftspolitik sein. Ziele können sein: besseres Tierwohl, gesündere Lebensmittel, Klimaschutz, Umweltschutz,
Landschaftspflege, etc. Ob das alles mit Regulierung oder anderen Maßnahmen besser zu erreichen ist, ist keine Grundsatzfrage, sondern letztlich Frage der ökonomischen Empirie. Politisch kann man streiten wie sehr man den Staat eingreifen lassen will (etwa bei Fragen der
individuellen Gesundheit) - hier gilt es aber Wahlergebnisse zu respektieren. Höhere Preise können auch manchmal MITTEL der Steuerung sein (think CO2 Preis, Zentralbankzinsen), aber hauptsaechlich sind sie als ERGEBNIS von Politikmassnahmen anzusehen.