Inzidenz von Epilepsie und Krampfanfällen in den ersten 6 Monaten nach einer #COVID19-Diagnose
Menschen mit einer COVID-19-Infektion haben ein höheres Risiko, innerhalb der nächsten sechs Monate Krampfanfälle oder Epilepsie zu entwickeln als Menschen mit einer…
Influenza-Infektion, so eine Studie, die in der Online-Ausgabe von Neurology vom 16. November 2022 veröffentlicht wurde. Das erhöhte Risiko war bei Kindern stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen. Auch bei Menschen, die nicht wegen einer COVID-19-Infektion ins Krankenhaus mussten,
war es deutlicher ausgeprägt als bei hospitalisierten Personen. Die Inzidenz von Krampfanfällen innerhalb von 6 Monaten nach einer COVID-19-Erkrankung war um 55% im Vergleich zu Personen, die an Influenza erkrankt waren, erhöht und betrug 0,81 % (95 % CI, 0,75-0,88; HR im
Vergleich zur Influenza 1,55 (1,39-1,74)). Die Inzidenz von Epilepsie war um 87% erhöht und lag bei 0,30 % (0,26-0,34; HR im Vergleich zur Influenza 1,87 (1,54-2,28)). Der Zeitpunkt des höchsten HR-Wertes nach der Infektion unterschied sich nach Alter und Hospitalisierungsstatus.
"Obwohl das Gesamtrisiko für die Entwicklung von Krampfanfällen oder Epilepsie bei weniger als 1 % aller Menschen mit COVID-19 gering war, könnte dies angesichts der großen Zahl von Menschen, die mit COVID-19 infiziert wurden, zu einem Anstieg der Zahl der Menschen mit
Krampfanfällen und Epilepsie führen", sagte Studienautor Arjune Sen, MD, Ph.D., von der Universität Oxford in England. "Außerdem gibt uns das erhöhte Risiko von Krampfanfällen und Epilepsie bei Kindern einen weiteren Grund, zu versuchen, COVID-19-Infektionen bei Kindern
Die schizophrene Realität einer Pandemie, die nie endete
»Wir erleben gerade eine der größten Katastrophen im Bereich der öffentlichen Gesundheit in der modernen Geschichte. Ein vermeidbares Ereignis mit massenhaften Behinderungen, das wir gemeinsam nicht verhindern wollten. 🧵
Es ist nicht einfach eine Frage der Meinung, ob COVID-19 noch ein Problem darstellt oder nicht. Es ist auch keine Frage der Meinung, ob das Tragen von Masken noch sinnvoll ist oder nicht. Es gibt hier eine ethische, moralische Antwort und eine unethische, unmoralische
Alternative, für die sich die meisten von uns – bewusst oder unbewusst – immer wieder entscheiden.
Wir müssen uns mit dem tiefgreifenden Bruch in der Wahrnehmung unserer gegenwärtigen Realität auseinandersetzen. Die Pandemie ist nicht vorbei. Sie hat nie aufgehört. Uns ist es
SARS-CoV-2-Infektionen beeinflussen nicht nur klassische Immunprozesse, sondern auch zelluläre Stoffwechselwege und die Funktion von Mitochondrien – den „Kraftwerken“ der Zellen. Mitochondriale Gene und ihre Regulation spielen eine wichtige Rolle bei der Energieproduktion, …
Stressantwort und Entzündungsreaktionen. Die Studie untersuchte, ob und wie SARS-CoV-2 epigenetische Veränderungen (insbesondere DNA-Methylierung) in mitochondrialer DNA (mtDNA) und in nukleär kodierten mitochondrialen Genen bei COVID-19-Patienten (hier: aus Indien) verändert.
Die drei Studiengruppen umfassten schwer erkrankte, verstorbene COVID-19-Patienten, COVID-19-Patienten nach Genesung sowie gesunde Kontrollpersonen ohne COVID-19. Die Studie fand deutliche Veränderungen der Methylierungsmuster in der mtDNA von COVID-19-Patienten im Vergleich zu
Studie mit einer speziellen Art der Magnetresonanz-Spektroskopie (³¹P-MRS) zeigt erstmals in vivo: Bei Post-COVID und ME/CFS ist der Energiestoffwechsel im Gehirn gestört. Das korreliert mit kognitiven Problemen. Mögliche Ursachen sind Entzündung und Durchblutungsstörungen. 🧵
Der Post-COVID-Zustand (PCCo) betrifft 5-10 % der Personen nach einer SARS-CoV-2-Infektion, wobei kognitive Störungen ein Hauptmerkmal darstellen. Hier untersuchten die Wissenschaftler den zerebralen Stoffwechsel hochenergetischer Phosphate bei 27 Patienten mit PCCo und 23
vollständig genesenen Kontrollpersonen mittels Ganzhirn-³¹P-Magnetresonanzspektroskopie. ³¹P-MRS steht für Phosphor-31-Magnetresonanz-Spektroskopie.
Eine normale MRT zeigt Strukturen (Form, Volumen, Läsionen), die ³¹P-MRS zeigt Chemie und Energiezustand der Zellen. Man schaut
Schwächere Gedächtnis-T-Zellreaktionen nach COVID-19: Warum Menschen auch Monate nach COVID-19 – selbst ohne Long-COVID-Symptome – anfälliger für andere Infektionen sein können obwohl ihr Immunsystem auf den ersten Blick „normal“ aussieht.
Menschen, die COVID-19 hatten, zeigen…
offenbar eine verminderte Fähigkeit ihrer Gedächtnis-T-Zellen, auf andere, nicht-SARS-CoV-2 („community-acquired“) Erreger wie bestimmte Bakterien oder Viren zu reagieren.
Das bedeutet: Das Immunsystem könnte nach COVID-19 weniger stark auf andere Infektionen reagieren als zuvor.
Diese reduzierte T-Zell-Reaktionsfähigkeit könnte erklären, warum manche Menschen nach COVID-19 öfter an anderen Infektionen erkranken oder länger brauchen, um sich davon zu erholen.
Die Forscher haben im Rahmen der Studie die Aktivität von Gedächtnis-T-Zellen in Blutproben
LP.8.1-gerichtete COVID-19-mRNA-Impfstoffe steigern die Bildung neutralisierender Antikörper und mildern die Immunprägung
»Wir stellten fest, dass die neutralisierenden Antikörpertiter durch die Auffrischungsimpfung deutlich anstiegen, wobei die größten Anstiege gegen LP.8.1 …
und XFG beobachtet wurden. Erstmals seit 2022 waren die Titer nach der Auffrischungsimpfung gegen das homologe Impfstoffziel (LP.8.1) höher als gegen D614G (das den ursprünglichen Stamm repräsentiert), was darauf hindeutet, dass die Immunprägung deutlich reduziert ist. Diese
Ergebnisse unterstreichen, dass die Aktualisierung von COVID-19-Impfstoffen zur Bekämpfung aktueller Virusvarianten eine vielversprechende und wichtige Strategie ist, um suboptimale, auf den ursprünglichen Stamm fokussierte Immunantworten zu mildern, die durch frühere
Eine neue Studie von Forschern der Harvard University und des Beth Israel Deaconess Medical Center liefert Erkenntnisse darüber, warum manche Menschen sich nie vollständig von COVID-19 erholen.
Menschen mit Long COVID weisen im Vergleich zu Genesenen einer SARS-CoV-2-Infektion…
eine anhaltende Hochregulation chronischer Entzündungsprozesse auf. Die Wissenschaftler untersuchten zwei Patientenkohorten, eine Gruppe aus den Jahren 2020-2021 und eine zweite Gruppe aus den Jahren 2023-2024. Blutproben von den über 140 Teilnehmern wurden drei bis sechs Monate
nach der Erstinfektion und erneut mehr als sechs Monate später analysiert. Dan H. Barouch, Direktor des Zentrums für Virologie und Impfstoffforschung am Beth Israel Hospital, und das Forscherteam verfolgten in ihrer neuen Studie einen umfassenden Ansatz und integrierten Daten zu