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Apr 2, 2023 12 tweets 10 min read Read on X
Die RSV-Sonderanalyse der DAK

➡️ Neugeborene und Säuglinge mit Krankenhausbehandlung + 370 %

➡️ Neugeborenen und Säuglinge auf ITS + 350 %

Die #RSV-Sonderanalyse des DAK-Kinder- und Jugendreports analysiert Daten von 786.000 DAK-versicherten Kindern…

#COVID19 #Coronavirus
und Jugendlichen, darunter fast
50.000 Neugeborene und Säuglinge im Alter von unter einem Jahr. Die Analyse umfasst Daten aus dem Zeitraum 01.01.2017 bis 31.12.2022.
Der Anteil, der Neugeborenen und Säuglinge, die mit einer RSV-Infektion im Krankenhaus behandelt wurden, hat sich
im 4. Quartal 2022 gegenüber dem 4. Quartal 2018 fast verfünffacht (+ 370%) Der Anteil, der Neugeborenen und Säuglinge, die mit einer RSV-Infektion intensivmedizinisch behandelt wurden, hat sich im selben Zeitraum mehr als vervierfacht (+ 350%)
Am stärksten stieg die  Häufigkeit stationär behandelter RSV-Infektionen bei „gesunden“ Neugeborenen und Säuglingen. Bei Neugeborenen und Säuglingen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf einer RSV-Infektion sind auch höhere Fallzahlen zu beobachten, allerdings auf
schwächerem Niveau. Bei 1-2-jährigen Kleinkindern waren im Vergleich zur Zeit vor der #COVID19-Pandemie lediglich geringe Veränderungen bei der Häufigkeit von Krankenhausbehandlungen zu beobachten. 

dak.de/dak/download/p…

#LongCovidKids #SARSCov2 #ProtectTheKids #Corona #RSV
Neugeborene und Säuglinge sind nach der #RSV-Analyse der DAK die am stärksten betroffene Gruppe mit der höchsten Krankheitslast. Hier können „Nachholeffekte“ nicht ursächlich sein. Auch die RSV-Prävalenz in der Gesamtbevölkerung kann diesen massiven Anstieg bei den Neugeborenen
und Säuglingen nicht erklären (s. auch RKI ARE-Bericht edoc.rki.de/bitstream/hand…).

Im Kontext von #COVID19 haben Wissenschaftler diverse Erklärungsansätze für die Zunahme:

1. Eine #COVID19-Infektion könnte das Immunsystem schwächen, vielleicht nur vorübergehend, möglicherweise
aber auch längerfristig, so dass nachfolgende Infektionen schwerer verlaufen.
2. Koinfektionen: Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine gleichzeitige Infektion mit #COVID19 und #RSV oder #Grippe
den Schweregrad der Erkrankung verschlimmert.
3. Eine COVID19-Infektion während der
Schwangerschaft kann die Entwicklung der Lungen und des Immunsystems des Fetus beeinträchtigen, was Neugeborene wiederum anfälliger für Atemwegsinfektionen machen könnte. Wird die Plazenta der Mutter durch eine COVID-19 Infektion beeinträchtigt, kann dies Auswirkungen auf den
ungeborenen Fetus und das Immunsystem haben und ebenso eine Infektion des Fetus mit dem Virus selbst.

Diese Sichtweise wird mittlerweile durch viele Studien unterstützt. Hier eine Auswahl:

ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/P…

frontiersin.org/articles/10.33…

news-medical.net/news/20220919/…
Zu den Auswirkungen einer #SARSCoV2-Infektion während der Schwangerschaft auf die Lunge des Fetus:

thelancet.com/journals/lanre…

dzl.de/en/news/sars-c…

helmholtz-munich.de/en/newsroom/ne…

news-medical.net/news/20220321/…

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krebsrelevante Signalwege stört und damit Bedingungen schafft, die die Entstehung oder das Fortschreiten von Tumoren in anfälligen Geweben begünstigen können. Virale Proteine können p53 und pRb [Tumorsuppressor] hemmen, die Zellzykluskontrolle stören und die MAPK-, NF-B-,
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Schwächere Gedächtnis-T-Zellreaktionen nach COVID-19: Warum Menschen auch Monate nach COVID-19 – selbst ohne Long-COVID-Symptome – anfälliger für andere Infektionen sein können obwohl ihr Immunsystem auf den ersten Blick „normal“ aussieht.

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