1/ @VignuzziLab, was thinking about the #arbovirus problem quite a bit. You say, arbos are „generalist“ genomes optimally adapted to both, insect and mammal hosts. I am very sure this should mean arbos, more than others, should have quite some potential to...
2/ … to further adapt (higher replication & titers) to one specific host. Sure enough, this would compromise fitness in the other host, BUT what keeps the individual virus from adapting, i.e. why is the generalist consensus conserved throughout the lifecycle?
3/ From my lousy understanding of evolution, the pressure to stay adapted to two very different hosts, while very strong, would act only on the species level. So I would guess there must be strong (genetic) constraints in place, so to speak „no go areas“ in the fitness landscape.
/4 Do you have any thoughts on this? Probably I should simply read some work of yours or Raul Andino, but this is simply so far off my own topic. Your talk yesterday just got me thinking; reminds me, I once ALMOST got into this field together with @cbg_et 🙂

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Nov 3, 2022
Und hier nochmal zum selben Thema wie gestern vom anonymen Mäuschen (das übrigens im echten Leben auch gestandener Wissenschaftler ist!) heute von Emanuel ⬇️

Um das klar zu sagen: wieviel es epidemiologisch brachte, #Kitas und Grundschulen zu schließen, und ob es…

1/n
… unter Abwägung aller Faktoren (inkl. entwicklungspsychologischer, sozialer, ökonomischer [arbeitende Eltern!], …) sinnvoll war– das ist eine ganz andere Frage.

Aber die aktuell häufig zu lesende Darstellung „Ich und die Kinderärzte haben es ja schon 2020 gesagt:…

2/n
…Kinder spielen keine nennenswerte Rolle im Pandemiegeschehen!“, das ist einfach (häufig: selbstgefälliger) Quark. Auch die akt. Studie sagt genau das *nicht*– wo viele Kontakte stattfinden, wird das Virus selbstverständlich effizient verteilt!

Ob das Kita-*Schließungen*…

3/n
Read 5 tweets
Oct 11, 2022
Große Metastudie zu #LongCOVID (54 Einzelstudien, 1,2 Mio Patienten):

- ca. 5% (Männer) bis 10% (Frauen) leiden 3 Mon. nach #COVID19 noch an Symptomen, also an longCOVID (bzw #PostCovid)

- Mittlere Dauer der Symptome 4 (bei nicht hospitalisierten) - 9 (bei hosp.) Monate

🧵1/4
- ca 15% der longCOVID-Patienten litten auch nach 12 Mon. noch an mind. einem Symptomkomplex (also <1% aller betrachteten COVID-Patienten); manche hiervon dürften chronisch bleiben.

2/4 Image
Anmerkungen:

- betrachtet wurden „Symptomkomplexe“, die verschiedene Einzelsymptome vereinen

- andere Symptome wurden nicht betrachtet (geplant für künftige Updates der Studie): Kopfweh, Schlaflosigkeit, Geruchs-/Geschmackverlust, Schlaganfall, …

3/4 Image
Read 4 tweets
Sep 27, 2022
Hier eine Studie aus Dänemark, die sich Ansteckungen im Haushalt (mutmaßlich häufigster Ansteckungsort) anschaut. Steckte ein Infizierter mit #Delta noch 21% der Mitbewohner an, waren es mit #Omikron 31%!

Spannend auch: Geimpfte steckten sich nur ~halb so oft an!

🧵1/2
Nicht nur das– Geimpfte waren auch weniger infektiös und stecken ihrerseits weniger Haushaltskontakte an, wenn sie infiziert waren (Durchbruchsinfektion)!

Zeigt schön & in real life: #Impfung verhindert nicht „nur“ schwere Verläufe, sondern ist sehr wohl auch Fremdschutz!
PS: der ganze Thread ist lesenswert, am Ende gibt es auch eine schöne Diskussion zu möglichen Schwächen. Ich streiche noch heraus: Genesen galt hier als Geimpft; Zeit zwischen letzter Impfung und Ansteckung ging nicht in Analyse ein (Dauer des Ansteckungs-Schutzes).
Read 6 tweets
Sep 22, 2022
Spannende Daten zur Immunität nach #Omikron Infektion in Geimpften! Außerdem Tests des BA.4/5-angepassten #Booster in 2x „Wildtyp“ geimpften Mäusen. Vor allem bzgl. der Frage der „Immunprägung“ erhellende Studie mit vielversprechenden Ergebnissen!

doi.org/10.1101/2022.0…

🧵1/7
In aller Kürze die für mich wichtigsten Erkenntnisse:

1) Durchbruchsinfektion mit #BA4/#BA5 führt zu hohen Antikörpern-Titern gegen #Omikron (auch BA.1 und 2)! Das heisst die Befürchtung, eine Omikroninfektion würde keinen Immunschutz auslösen trifft nicht zu!

2/
Die Befürchtung der „Immunprägung“: durch die 3x-Impfung mit Wildtyp würden bei Omikron-Infekt ausschließlich Gedächtniszellen gegen WT reaktiviert. Die Studie schaut aber erst 1-2 Monate nach Infektion und siehe da: das Immunsystem entwickelte Omikron-spezifische B-Zellen!

3/
Read 10 tweets
Sep 20, 2022
Wow, ich kam erst jetzt dazu, Ihren Thread zu lesen und kann nur sagen: Danke! Top!

Das ist im Prinzip genau das, was ich mit meinem „Gedanken“ (in ihrem ersten Tweet zitiert) gemeint habe aber nicht ins Detail ging: möglicherweise nähert sich Omikron dem Gipfel.

1/5 Image
Das Modell der „Fitness-Landscape“ / „Sequence-Space“ ist eine tolle Erfindung– ich hätte allerdings das Optimum in ein Tal gezeichnet, da es „einfach“ erreicht wird, über einen Berg muss man sich quälen (zB in immunschwachen Langzeitinfzierten)– aber das ist nebensächllich.

2/5
Und es ist genau, wie Sie sagen– ob es noch mehr (realistisch erreichbare) Optima gibt ist offen. Only time will tell. Der Punkt von Björn in den Drukos ist aber wichtig: die Landschaft ist nicht statisch: durch Bevölkerungsimmunität verändert sie sich ständig,…

3/5
Read 5 tweets
Sep 20, 2022
Ich werfe mal so einen Gedanken in die Runde– „konvergente Evolution“ bedeutet, dass das Virus nicht mehr viele Freiheitsgrade hat, um ohne allzu große Fitnesskosten den Antikörpern zu entkommen. Das ist, was man erwarten würde und eigtl. eine gute Nachricht.

1/3
Übrigens etwas, das man auch schon mit dem ursprünglichen „Serotypen“ gesehen hat– immer wieder überall auf der Welt ähnliche Spike-Mutationen. #Delta war da das (vorläufige) Optimum und konnte nur durch einen ganz neuen Serotypen (#Omikron) verdrängt werden.

2/3
Kann also heissen, dass sich #Omikron auch so langsam auf das Ende der Fahnenstange zubewegt. Ob dann abermals eine ganz neue Linie (Serotyp) auftaucht, muss man abwarten– unendlich kann das Spike nicht so einfach weitermutieren ⬇️ (ganzer Thread lesenswert!).

3/3
Read 4 tweets

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