D: „Die Wissenschaft zu diesem Thema ist seit zweieinhalb Jahren klar. Schon 2020 sah man in England, dass Kinder so häufig wie Erwachsene infiziert sind.“
Fakten-Check: FALSCH
Der Kinderarzt @apsmunro (UK) verfügte bereits im Jahr 2020 über eine akribische Sammlung …
4/ … von Daten und Studien zur Rolle der Kinder in der #Pandemie - unter diesen befand sich auch eine Studie aus Island, die in NATIONALGEOGRAPHIC thematisiert wurde und (wie andere auch) zum gegenteiligen Schluss gekommen war:
6/ … Statistiker Leonhard Held via SRF, die Methode von #Drosten /s Viruslast-Studie sei nicht adäquat, die Schlussfolgerung nicht haltbar, und eine anders geartete Analyse bringe den gegenteiligen Schluss.
Auch die ZEIT hatte die damalige Kritik an der in nur wenigen …
7/ … Stunden produzierten und sogleich veröffentlichten Studie der #Charité aufgenommen:
„Gleichzeitig gibt es Kritik am statistischen Vorgehen der Wissenschaftlerinnen u. Wissenschaftler. Andere Wissenschaftler schreiben auf Twitter, die Ergebnisse …
8/ … seien nicht so eindeutig. … Und die Schlussfolgerungen sind für eine virologische Arbeit, die eben nur sehr indirekt etwas darüber verrät, wie sich das Virus ausbreitet, sehr weitreichend.“
9/ … Gastbeitrag im TAGESSPIEGEL die Schwachstellen der Viruslast-Studie aus dem Labor von #Drosten besprochen:
„Doch spätestens eine Woche nach der Veröffentlichung war in der Fachwelt klar, dass #Drosten sich geirrt hatte. In einer akribischen Aufarbeitung wies der …
10/ … Züricher Biostatistiker Leonhard Held gleich mehrere methodische Fehler nach, die das proklamierte Ergebnis der #Charité-Studie unhaltbar machen. Die Kritik wurde mittlerweile durch mindestens drei weitere Statistiker bestätigt.“ …
11/
SPIEGEL: „Wen könnte Herr Lauterbach denn gemeint haben mit seinem Seitenhieb gegen die Wissenschaft?“
D: „Da steht dann, dass irgendein anonymer ‚Regierungsberater‘ bestätige, dass Lauterbach mit seiner Kritik am Stand der Forschung nur den Drosten gemeint haben kann. …
12/ Man fragt sich: Wer erfindet sowas eigentlich?“
D: „Und deswegen hatte ich gedacht, dass wir die Schulen grundsätzlich offen lassen könnten, und nur lokal schließen, nämlich dort, wo wir die Inzidenz momentan nicht mehr in den Griff bekommen.“
L: „Ich erinnere mich aber, dass die Ministerpräsidentenkonferenz damals …
16/ … dem Vorschlag von Herrn Drosten gefolgt ist und gesagt hat: regional schließen, wenn das Infektionsgeschehen es erfordert. Am nächsten Tag ist dann aber Markus #Söder rausgegangen und hat gesagt: Das machen wir jetzt in ganz Bayern. Daraufhin sind die anderen Länder …
17/ … umgekippt.“
Fakten-Check: UNWAHRSCHEINLICH -
Denn wie eine ausführliche Rekonstruktion der Schulschließungen durch u. a. @lyrosenfelder ergab, hatte #Drosten bereits am Abend vor der #MPK die Infos zu Schulschließungen bei der Spanischen …
18/ … Grippe gelesen und daraufhin am Tag der #MPK selbst seine neue Einschätzung sowohl im Podcast als auch in der #MPK verkündet:
„Am selben Tag, an dem #Drosten im Podcast seine neuen Erkenntnisse aus dem alten Artikel verbreitete, war er ins Kanzleramt eingeladen. An …
19/ … jenem Donnerstag trafen sich die Ministerpräsidenten mit Angela Merkel und einigen Bundesministern. … mit im Kreis saßen der Chef des #RKI, Lothar Wieler, und #Charité-Vorstand Heyo #Kroemer. Dort trug #Drosten seine neue Erkenntnis vor, mit der EMPFEHLUNG, SCHNELL ZU …
20/ … HANDELN. Der NRW-Ministerpräsident Armin #Laschet (CDU) fragte: ‚Herr Drosten, Sie haben gestern noch gegen Schulschließungen argumentiert.‘ #Drosten bejahte und erläuterte, was ihm die Kollegin aus den USA zugesandt hatte. ‚Ich war baff‘, sagt einer der …
21/ … Ministerpräsidenten heute, ‚der Hauptakteur gegen Schulschließungen war plötzlich anderer Meinung.‘ Die Argumentation all derer, die Bedenken hatten gegen einen Shutdown der Schulen, sei plötzlich hinfällig gewesen.“ …
22/ Es scheint zudem ein wenig unrealistisch, dass ein einzelner Ministerpräsident, in diesem Falle der bayer. Markus #Söder, aufgrund seines Handelns alle anderen Länderchefs dazu gebracht haben soll, seinem Beispiel zu folgen, wenn die Berater der Regierung angeblich eine …
23/ … andere Meinung vertreten hatten, wie #Drosten und #Lauterbach im aktuellen SPIEGEL-Interview behaupten.
SPIEGEL: „Kinderärzte haben damals schon vor den Folgen von Schulschließungen gewarnt. Haben Sie die schlicht nicht ernst genug genommen, weil Sie nur auf Virologen …
24/ … und Epidemiologen gehört haben?“
L: „Nein.“
Fakten-Check: FALSCH -
Dass Kinderärzte nicht ernst genug genommen wurden, erkennt man auch daran, dass #Lauterbach sogar noch im Januar 2021 (!) die Auffassung vertrat: „Es bleibt realistischerweise nur Homeschooling“, …
25/ … obwohl seit April 2020 (!) unmissverständlich auf die katastrophalen Folgen der Schulschließungen für Kinder & Jugendliche hingewiesen worden war, siehe folgende Stellungnahme der @DGPIeV.
26/ … Karl #Lauterbach die Aufrufe der pädiatrischen Fachgesellschaften.
SPIEGEL: „Dass es für Kinder schädlich ist, wenn sie ewig nicht in die Schule gehen, müsste eigentlich auch dem Laien klar sein.“
D: „Ja, es ist klar, dass das schlimm ist. Politisch Verantwortliche …
27/ … haben harte Entscheidungen treffen MÜSSEN.“
Fakten-Check: FALSCH -
Siehe Schulen in 🇸🇪 🇨🇭 🇫🇷
SPIEGEL: „Sie beide haben viel miteinander kommuniziert in der Pandemie …“
D: „Naja, also das ist auch so eine Sache. Die Medien sagen mir nach, ich wäre ganz nah an …
28/ … Angela #Merkel dran gewesen oder an Karl #Lauterbach. Das würde ich aber so nicht unterschreiben. … Ja, aber wir haben deshalb kein Sonderverhältnis. Wir siezen uns!“
L: „So ist es. … Übrigens waren wir in vieler Hinsicht einer Meinung ohne Absprache.“
29/
SPIEGEL: „Deshalb ist wohl auch der Eindruck entstanden, Sie beide seien dicke Freunde.“
D: „Ich glaube, diesen Eindruck wollten vor allem so manche Journalisten verbreiten. Es las sich so schön.“
Fakten-Check:
EHER UNREALISTISCH -
„Zwar keine Rockband“ - dennoch …
30/ … äußerten sich die Herren #Drosten und #Lauterbach vielfach zeitlich synchron in auffallend gleicher Weise dazu, was in der #Pandemie als nächstes zu tun sei, siehe Thread in Tweet 29.
SPIEGEL: „Inzwischen ist in sozialen Medien und der Öffentlichkeit ein Kampf um die …
31/ … Deutungshoheit über die Corona-Maßnahmen entbrannt.“
D: „Ich glaube, es geht inzwischen um eine handfeste Umdeutung.“
Fakten-Check: RICHTIG -
ABER ANDERS, als #Drosten es den Lesern hier weismachen will, denn es sind die beiden Befragten, die …
„Es gebe nicht ‚die Wissenschaft‘, höchstens ‚eine vorherrschende Meinung‘. Laschet erinnerte an den Bonner …
33/ … Virologen @hendrikstreeck, der als Mitglied des NRW-Expertenrats vor Schulschließungen gewarnt hatte. #Lauterbach hingegen habe ‚ein Klima erzeugt, in dem Schulschließungen erst möglich wurden‘: ‚Es ist nahezu grotesk, dass er jetzt auf genau die Wissenschaft zeigt, die …
34/ … er damals selbst vertreten hat.‘“
D: „Wenn jetzt eine Gruppe von Journalisten im Nachhinein ankommt, die vollkommen oberflächlich mit der Thematik und aktuell aufkommenden Äußerungen dazu umgeht und irgendwas hinschreibt, was einfach nicht stimmt (🤡), die alles …
35/ … plötzlich infrage stellt, dann regt mich das auf. … Genauso ist es mit der Diskussion über die Frage, ob die #Maskenpflicht notwendig gewesen sei. Natürlich war die notwendig.“
L: „Ohne Desinformationskampagne einiger Medien, Parteien, ‚Querdenker‘ und Wissenschaftler hätten wir eine deutlich höhere Impfquote bei den Älteren gehabt. Weniger Tote waren möglich.“
37/ Und ist es möglich, dass er ein großes Problem mit Meinungspluralismus in einer liberalen Demokratie hat? Ist eine solche Einstellung eines Regierungsmitglieds in einer Demokratie nicht höchst bedenklich? Was ist für ihn denn überhaupt „Desinformation“? …
38/
D: „Dänemark hat superinklusiv geimpft, Großbritannien ist das mit den Alten sehr gut gelungen. In beiden Ländern konnte man es sich schon in der auslaufenden Delta-Welle leisten, komplett zu öffnen. In Deutschland ging das wegen der schlechten Impfquote noch nicht.“ …
39/
Fakten-Check: FALSCH -
Laut Wochenbericht des #RKI vom 08.12.22 hatte sich auch in Deutschland seit Januar 2022 (Omikron-Welle) im stationären Bereich KEINE erhöhte Krankheitslast durch schwere Atemwegsinfektionen mehr gezeigt. Dies war zudem …
40/ … vorhersehbar gewesen aufgrund der Berichte aus Südafrika zur deutlich reduzierten Krankheitsschwere durch #Omikron.
Man hätte also auch in Deutschland mit dem Auslaufen der Delta-Welle (spätestens) alle Maßnahmen aufheben können. …
41/
L: „Wir sind im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gut durch die Pandemie gekommen. Wir haben weniger Todesfälle als Länder mit einer ähnlich alten Bevölkerung wie Frankreich, Italien, Spanien, Portugal oder die Vereinigten Staaten.“
Fakten-Check: SIEHE DIAGRAMM
42/
L: „Aber wir wären noch besser durchgekommen, wenn es nicht diese gesellschaftliche Polarisierung gegeben hätte. Und an der hatten auch einzelne Wissenschaftler ihren Anteil.“
Wie steht es um das Demokratie-Verständnis unseres Bundesgesundheitsministers?
D: „Dann kam der Oktober 2020, der Kollege Michael #MeyerHermann sagte: ‚Es ist zwölf‘. Aber es gab Gegenstimmen, auch aus der Wissenschaft und in manchen Medien, …
44/ … die forderten: ‚Gebote statt Verbote‘. Da waren Teile der Politik dann irritiert, und man ging mit Kompromissen in die Winterwelle 2020/21. Viele Menschen sind in dem Winter gestorben. … Da wurde den politsch Verantwortlichen ihre Strategie zerredet.“ …
45/ Fakten-Check:
1. UNDEMOKRATISCH -
Auch das Demokratieverständnis des Virologen wirft eindeutig Fragen auf. Äußert er hier ernsthaft indirekt den Vorwurf an Medien und Wissenschaftler, diese hätten es gewagt, „Gebote statt Verbote“ zu fordern??? …
46/
2. SUGGESTIV -
Die Aussage „Viele Menschen sind in dem Winter gestorben“, ausgesprochen kurz nachdem #Drosten Medien und Wissenschaftlern vorwirft, diese hätten die Politik „irritiert“ und man sei deshalb mit „Kompromissen“ in die Winterwelle gegangen, suggeriert einen …
47/ … absolut unhaltbaren Zusammenhang, der in keinster Weise auch nur annähernd gerechtfertigt ist.
Vielleicht waren die vielen Todesfälle ja gerade deshalb aufgetreten, weil man sich geweigert hatte, verstärkt die Vulnerablen zu schützen, weil man es versäumt hatte, …
48/ … rechtzeitig für ausreichend Schnelltest-Kapazitäten zu sorgen, um Alten- und Pflegeheime sicherer zu machen, weil man zehn Monate, nachdem sich das SARS-CoV-2-Virus längst im Land ausgebreitet hatte, immer noch der von #Drosten und Co. propagierten Illusion erlegen …
49/ … war, man könne die Fallzahlen durch Lockdowns und Containment in einer Wintersaison (!) wieder so weit herunterbringen, dass erneut eine Einzelfall-Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter möglich wäre?
3. FALSCH -
Denn es stimmt nicht, dass man mit „Kompromissen“ …
50/ … in die Winterwelle gestartet ist.
Ein „Mini-Lockdown“, ein „Lockdown light“, ein sog. „Circuit-Breaker“ wurde beschlossen, genau so, wie es der Virologe der #Charité vorgeschlagen hatte. Ohne Kompromisse.
Nachzuhören bzw. nachzulesen ist das - wie so häufig - im …
51/ … Podcast des NDR vom 27.10.2020, Folge 62 (Seite 5+6).
Hieraus: „Vielleicht auch … muss man gar nicht so doll und so lange auf die Bremse treten, weil wir eben noch nicht so eine große Geschwindigkeit haben, so eine hohe Energie, mit der wir …
53/ … weil die Wirkung schwächer ausfällt ALS BERECHNET.“
Sollten am Ende gar die von #Drosten und #Lauterbach so hochgelobten MODELLIERER falsch gelegen haben und mitverantwortlich dafür sein, dass der „Lockdown Light“ nicht das erwünschte Ergebnis brachte?
Wie einfach …
54/ … ist es da doch, die „Schuld“ dafür den Medien und anderen Wissenschaftlern in die Schuhe zu schieben?!
Es ist erschütternd, wie vehement #Drosten und #Lauterbach immer noch versuchen, das Narrativ aufrechtzuerhalten, dass (alleine) LOCKDOWNS in der Lage wären, einen …
55/ … signifikanten Einfluss auf den Verlauf einer Pandemie und die Anzahl der Todesfälle auszuüben.
Dazu ein äußerst lesenswerter Thread zu einem wichtigen Paper:
„Conclusion: None of the NPIs had a substantial & consistent effect on Covid-19 deaths over time“:
56/ Auch der Text des TELEGRAPH bestätigt, basierend auf einer CODAG-Studie der LMU München: „No effect“ von Lockdowns auf die Pandemie in Deutschland. …
57/ „Bei den R-Werten, wie sie vom #RKI täglich bestimmt werden, ergibt sich seit September kein unmittelbarer Zusammenhang mit den getroffenen Maßnahmen - weder mit dem Lockdown-Light am 2. November und der Verschärfung am 16. Dezember 2020, noch mit …
58/ … der ‚Bundesnotbremse‘, die Ende April 2021 beschlossen wurde, heißt es in dem Bericht. …
Die Behauptung der Bundesregierung, Maßnahmen wie Ausgangssperren seien alternativlos, stehen also offenbar auf tönernen Füßen.“ …
59/ Mit diesen wichtigen Studienergebnissen komme ich zum Ende meines langen Threads.
Das gesamte Interview des SPIEGEL ist interessanterweise inzwischen auf der Homepage des BMG nachzulesen - eine weite Verbreitung scheint dem Minister in diesem …
Möglicherweise sollte - trotz der Beschwichtigungen der beiden am Interview Beteiligten - die besondere Beziehung zwischen #Drosten und #Lauterbach doch noch etwas genauer auf den Prüfstand gestellt werden. Immerhin pflegt der Virologe …
61/ … seit Beginn seiner Tätigkeit in Berlin über das Institut für Virologie an der #Charité offenbar eine Kooperation mit dem #RKI - das dem #BMG ja untergeordnet ist.
Dies hatte #Drosten zumindest in nachfolgendem Interview aus 2017 kommuniziert:
3/ Vermutlich handelte es sich hierbei um den Leipziger Internisten Torsten Mahn, der im Mai 2025 in der Corona-Enquete Sachsen von seinen zutiefst besorgniserregenden Erlebnissen berichtete:
1/ In der Prä-Buyx-Ära des Dt. Ethikrates - in 04/20 - schien man sich noch der Notwendigkeit bewusst, auf die Not der „Opfer des Lockdowns“ hinzuweisen und eine „kontinuierliche Verhältnismäßigkeitsprüfung“ der drakonischen polit. Maßnahmen durchführen zu müssen.
Siehe BPK:
2/ Und so betonten am 07.04.20 der scheidende Ethikrats-Vorsitzende Peter Dabrock @just_ethics gemeinsam mit dem Rechtswissenschaftler Prof. Steffen Augsberg die „sozialen, zum Teil gravierenden Nebenfolgen“ des damaligen Lockdowns:
3/ Beide nahmen hierbei Bezug auf die Ad-hoc-Stellungnahme des Dt. Ethikrates „Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise“ vom 27.03.20.
Hierin wurde noch darauf verwiesen, dass „jede Grundrechtseinschränkung zu jedem Zeitpunkt rechtfertigungsbedürftig“ war.
Auch die sozialpsychologischen und ökonomischen Lockdown-Folgen wurden thematisiert.
Für den Rechtsstaat sei es „elementar wichtig“, „nicht in ein Denken in Kategorien des Ausnahmezustands zu verfallen“.
Dem Slogan „Stunde der Exekutive“ stellten die Ethikratsmitglieder gegenüber, dass „gerade in der Krise auf das Zusammenwirken des gewaltengegliederten und zudem föderal differenzierten Staates“ zu setzen sei:
1/ Die aktualisierten und deutlich reduzierten Kinder-Impf-Empfehlungen in den USA bringen die STIKO hierzulande in Erklärungsnot:
Impfungen, die erst in letzter Zeit zum deutschen Kinder-Impfplan der STIKO hinzugefügt wurden, werden nun von den Top-Experten @MartinKulldorff und @TracyBethHoeg mangels Evidenz/Notwendigkeit bei gesunden Kindern als nicht erforderlich bewertet (RSV, MenACWY).
Im Falle der HPV-Impfung gegen Humane Papilloma-Viren empfiehlt die CDC nunmehr - entsprechend längst vorhandener Evidenz und entsprechender WHO-Empfehlung - nur noch eine Dosis, wohingegen die deutsche STIKO unnötigerweise immer noch an zwei bis drei Dosen (je nach Alter) festhält:
2/ - RSV: STIKO empfiehlt seit 2024 ALLEN Neugeborenen eine passive Immunisierung mit dem Antikörper Nirsevimab (BEYFORTUS), die US-CDC ab nun jedoch nur noch Risiko-Kindern.
„In diesem Licht muss man sich nun tatsächlich mit der Hypothese auseinandersetzen, dass die Corona-Krise zumindest in Teilen so etwas wie eine Übung für den Kriegsfall darstellte. Es geht ja nicht nur um die Semantik (Krieg dem Virus) oder die Gain of Function-Forschung, sondern auch um die offensichtlichen Parallelen in Bezug auf Ausgangssperren, leere Straßen, Umorientierung der Wirtschaft, Einengung des öffentlichen Diskursraumes, Einschränkung der demokratischen Mitbestimmung, kurz: der Fokussierung der gesamten Gesellschaft auf ein einziges (dazu illusorisches) Ziel. Wie unter den Bedingungen einer Epidemie, so im Krieg.“
Prof. Matthias Schrappe mit einer herausragenden Artikel-Serie zur Corona-Aufarbeitung, via @cicero_online:
„Der Staat richtete bereits während der Corona-Krise Feldlazarett-ähnliche (nie benutzte) Not-Krankenhäuser ein, und Bundeswehr-Generäle leiteten fachliche Gremien wie z. B. den Corona-Expertenrat der Bundesregierung. Man nahm Luftschutz-Übungen wieder auf, ohne Gegenwehr von pazifistischer Seite befürchten zu müssen, denn es galten Ausgangssperren, Maskenpflicht, und Versammlungsverbot. Die fachlichen Missgriffe in der empidemiologischen Beschreibung und Steuerung der Epidemie kann man ebenso wie die Diskurseinengung in den Medien als Einübung eines war on information verstehen, … . Wie man ja immer sagt: Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit.
Parallel lief eine schrittweise Einübung bzw. Gewöhnung an die Kriegsverherrlichung in den Feuilletons. Die Politikwissenschaftler und Apologeten der ‚Kriegstüchtigkeit‘ Carlo Masala und Herfried Münkler wollten nicht nur ‚zurück zur alten NATO-Maxime, jeden Angriff mit einem großen nuklearen Gegenangriff zu beantworten‘, sondern befürworteten die ‚Schaffung eines europäischen Oberkommandos, das die nationalen Armeen führt und leitet.‘
Aber die Verschiebung findet auch im kulturellen und gesellschaftspolitischen Kontext statt, so z. B. in der Umdeutung des Krieges als emanzipatorisches Feminismus-Projekt. Es häufen sich Medienberichte über Frauen besonders in jungen Jahren, die sich offensichtlich sehr für den Kriegsdienst interessieren und als Leitbild dargestellt werden. …
Die Corona-Krise war gerade durch den Bezug auf die ‚Körperwelt‘ eine wichtige Ein-Übung, die Thematik ‚Aufgeben der individuellen Freiheit für die Gemeinschaft‘, ‚Solidarität‘ und ‚Opferbereitschaft‘ wurden in den öffentlichen Diskurs eingeführt und für die Kriegs‘ertüchtigung‘ dienstbar gemacht. …
Nun ist der Konnex zwischen biologischen Erregern bzw. medizinischen Infektionserkrankungen auf der einen Seite und militärischen Planungen nicht neu. … Gerade bei Influenza versuchte man, zu militärisch einsetzbaren hochkontagiösen (hoch-ansteckenden) und hochpathogenen (stark krankmachenden) Varianten zu kommen (sog. Gain of Function-Forschung), was letztlich zu Versuchen führte, über Selbstlimitationen der Wissenschaft und durch politische Aktivitäten (Obama-Administration) zu einem Forschungsstopp zumindest in den USA zu kommen.
Allerdings gibt es nun sehr zahlreiche Hinweise, dass diese Eindämmungsversuche gerade bei SARS-CoV2 nicht zum gewünschten Erfolg gekommen sind, und dass man insofern von einem weiteren Konnex zwischen Militär (Biowaffen-Forschung) und Corona ausgehen muss (sog. Laborthese). Aufgrund der vorliegenden Informationen gibt es kaum noch Zweifel, dass es in Wuhan zu einer Freisetzung aus einem der virologischen Hochsicherheitslabors gekommen ist, in denen offensichtlich die in den USA selbst verbotene Forschung weitergeführt wurde. …
Beschämend, wie @SPORT1 in einem aktuellen Text zum plötzlichen Tod des jungen Biathleten Sivert Bakken die bösen „Impfgegner“ heranzieht und behauptet, es gebe keine „offizielle Bestätigung“ dafür, dass Bakkens frühere Herzmuskelentzündung durch die dritte Corona-Impfung entstanden war - dabei hatte @SPORT1 noch vor einem Jahr genau zu diesem Thema ein ausführliches Interview mit Sivert Bakken geführt, in dem nicht der geringste Zweifel daran geäußert worden war, dass die Herzbeschwerden des Sportlers aufgrund der Covid-Impfung aufgetreten waren.