Vor zwei Tagen wurde @alarm_phone ein Boot mit circa 60 Menschen in Seenot in der maltesischen SAR Zone gemeldet, welches aus dem Libanon gestartet war. Die Menschen an Bord hatten weder Essen noch Trinken und in das Boot drang Wasser ein.
Jetzt, über 36 Stunden später, wurde immer noch keine Rettung eingeleitet und die Situation der Menschen verschärft sich immer weiter. Die EU schaut erneut zu, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken.
Die EU trägt durch die tödlichen Fluchtrouten, die sie durch ihre rassistische Abschottung geschaffen hat und durch die andauernde Kriminalisierung von Seenotretter*innen aktiv dazu bei, dass sich Menschen auf der Flucht überhaupt in solche tödlichen Situationen begeben müssen.
Gleichzeitig befinden sich auf der #GeoBarents 45 unbegleitete Minderjährige und 222 weitere Personen, die dringend an Land und in Sicherheit gebracht werden müssen. Gestern startete außerdem die #SeaWatch3 auf eine neue Mission auf dem Mittelmeer.
Wir sind froh, dass zivile Seenotrettungsorganisationen vor Ort sind, während die EU und die Bundesregierung versagt, allen fliehenden Menschen sichere Fluchtwege möglich zu machen.
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CN: Tod
Die 60 Menschen, die über 48 Stunden in einem Boot mit Leck und ohne Essen oder Trinken auf dem #Mittelmeer in der maltesischen Such- und Rettungszone ausharren mussten und trotz Notrufen keine Hilfe bekamen, wurden gestern von einem Handelsschiff gerettet.
Hierbei verstarb ein vierjähriges Mädchen, da selbst ein Rettungshubschrauber das Krankenhaus nicht mehr rechtzeitig erreichte. Wir sind erschüttert und sind in unseren Gedanken bei Freund*innen und Familie des Kindes.
Wieder einmal wird deutlich, welche tödlichen Konsequenzen die rassistische Abschottung der EU-Behörden hat.
Am Dienstagmorgen ging eine Sammelabschiebung von München nach Islamabad, #Pakistan. Pakistan ist derzeit von einer kaum vorstellbaren Klimakatastrophe betroffen. Nach extremem Starkregen ist ein Drittel des Landes überflutet.
Weit mehr als 1.000 Menschen wurden durch die Wassermassen getötet. 33 Millionen Menschen sind vertrieben worden und haben alles verloren. Auch #Afghanistan ist von der Fluchtkatastrophe betroffen.
Beide Länder liegen in einer der am stärksten von klimawandelbedingten Extremwettereignissen betroffenen Regionen. Und Deutschland, wohlgemerkt einer der Verursacherstaaten, schiebt ohne Skrupel nach #Pakistan ab!
Seit vergangenem Donnerstag führt #Putin in der #Ukraine einen brutalen Angriffskrieg, Wohnhäuser und zivile Einrichtungen werden bombardiert und es kommt in weiten Teilen des Landes zu heftigen Gefechten. Deswegen gehen wir heute in vielen Städten auf die Straßen!
Schließt euch an und tragt eure Wut, Trauer und Solidarität auf die Straßen!
Gleichzeitig gibt es Berichte, dass die Ausreise unter anderem für Angehörige aus afrikanischen Staaten blockiert wird, sie werden auf der Flucht massiver Gewalt seitens der Polizei ausgesetzt. #Ukraine
Es gibt Berichte, dass sie nicht in Busse gelassen werden. Auch hier zeigt sich die rassistische Migrationspolitik, die Menschen priorisiert und ihnen Bewegungsfreiheit nimmt!
Es darf kein Unterschied zwischen flüchtenden Menschen gemacht werden. #Ukraine
Morgen, am 26.02.22 ist es genau ein halbes Jahr her, dass Deutschland nach der Machtübernahme der Taliban seine Evakuierungsflüge aus #Afghanistan einstellte & damit viele Menschen trotz Lebensgefahr im Stich lies. Wir gehen morgen zusammen auf die Straße! #DontForgetAfghanistan
Sei dabei!
26.02.22
- #Berlin: 14:00 Uhr, Auswärtiges Amt
- #Biberach: 11:00 Uhr, Viehmarktplatz
- #Bonn: 12:00 Uhr, Münsterplatz
- #Düsseldorf: 14:00 Uhr, DGB-Haus
- #Hamburg: 13:00 Uhr, Platz der Deutschen Einheit (Elbphilharmonie)
- #Kiel: dezentral (Botschaften im Stadtbild)
26.02.22
- #Lübeck: 13:00 Uhr, Obere Schrangen, Fußgängerzone
- #Mannheim: 16:30, Paradeplatz
- #Marburg: dezentral (Fotoaktion)
- #Oldenburg: 17:00 Uhr, Rathausplatz (Markt 17)
- #Paderborn: 15:00 Uhr, Vor dem Rathaus
- #Regensburg: 15:00 Uhr, Haus der Bayerischen Geschichte
Es ist Krieg, mitten in Europa. Seit heute Morgen läuft ein großangelegter Angriffskrieg Russlands gegen die #Ukraine. Es gibt Rackentangriffe, Bombardements & Bodentruppen, die vorstoßen. Schon jetzt gibt es Berichte über viele Tote. Viele Menschen befinden sich auf der Flucht.
Die deutsche Bundesregierung muss nun aktiv werden und sich für folgende Punkte einsetzen:
-Die polnisch-ukrainische Grenze muss offen bleiben. Die Grenzübergänge nach Polen, in die Slowakei, nach Ungarn und Rumänien dürfen nicht geschlossen werden. #UkraineRussia
Seit August 2017 ist die #IUVENTA von @jugendrettet in Italien festgesetzt, gegen mehrere ehemalige Besatzungsmitglieder ermittelt die Staatsanwaltschaft in Italien aus politisch motivierten Gründen wg angeblicher Beihilfe zur illegalen Migration.
Foto: jugendrettet.org
Dabei haben italienische Behörden nicht nur das Schiff und seine Besatzung abgehört, sondern auch die Verteidungsanwält*innen überwacht.
Ein italienisches Gericht hat nun befunden, dass das Abhören der Anwält*innen illegal war. #IUVENTA
Es zeigt einmal mehr die fragwürdigen Methoden italienischer Behörden auf, wenn es darum geht, konstruierte Fälle gegen humanitäre Organisationen und geflüchtete Menschen aufzubauen. #IUVENTA