..liefert kurz vor dem ersten Jahrestag der #Ampel ein eher schlechtes Ergebnis. #SPD, #Grüne & #FDP verlieren je 1%, die #Ampel insgesamt liegt noch 41%.
Andere Institute bestätigen diesen Trend aktuell nicht
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Ähnlich wie in anderen aktuellen Umfragen sind nur 30% der Befragten mit der Bundesregierung "sehr zufrieden" oder "zufrieden". 68% sind "weniger-" oder "gar nicht" zufrieden.
Dies ist allerdings in langen Krisenzeiten nicht ungewöhnlich.
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Mit großer Mehrheit zufrieden mit der #Ampel-Regierung sind die Anhänger von #SPD (71%) & #Grünen (66%).
Problematisch ist, dass nur 18% der #FDP-Anhänger mit der Regierung zufrieden sind, an der die #FDP ein Teil ist. Die oppositionelle #Union ist mit der Ampel zufriedener
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Positiv ist immerhin, dass die permanente Hetzkampagne von Springer-Medien & Julian R. speziell gegen Habeck kaum Wirkung zeigt.
Das übliche Spitzenduo #Baerbock & #Habeck liegt bei der "Politikerzufriedenheit" auch diesmal vorn.
Die geplanten Erleichterungen beim Einbürgerungsrecht gehen für 49% in die richtige Richtung.
Allerdings lehnen fast genauso viele (45%) diese Erleichterungen ab.
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Beim Klimaschutz sehen insgesamt 82% einen "sehr großen" (37%) oder "großen" (45%) Handlungsbedarf.
11% sehen "wenig" und 4% "gar keinen" Handlungsbedarf.
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Etwas erstaunlich für mich zieht sich die Einsicht über den großen Handlungsbedarf beim Klimaschutz fast gleichmäßig durch alle Altersgruppen.
Am niedrigsten bei den 18-34jährigen (79%), am höchsten bei den über 65jährigen (85%).
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Aktionsformen die "Regeln verletzen" finden nur geringe Akzeptanz. Angefangen vom "Skolstrejk" (30%) bis zu den Aktionen von #LastGeneration (14 bzw. 13%)
Allerdings geht es ja auch nicht darum, gemocht zu werden, sondern darum Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken.
9/9
Und hier als Kontrast zu der Infratest-Umfrage von heute die #CIVEY-Umfrage von heute, die mehr Ähnlichkeit mit den meisten anderen aktuellen Umfragen hat
Mit diesem Ergebnis (46,5%) hätte die #Ampel weiter eine Mehrheit der Sitze und die AfD läge unter 13%
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Wie geht es weiter mit dem #Gebäudeenergiegesetz (GEG)
Die #Union, die im Wahlkampf versucht hat, mit dem Versprechen der Abschaffung des "Heizungsgesetzes" zu punkten, weiß offensichtlich selbst nicht so recht, wie das in der Praxis...
Und die zuständige Ministerin Katharina #Reiche, die zur Zeit eher durch ihre -wie es heißt- rein privaten Treffen mit hochrangigen Politikern & Wirtschaftsleuten auffällt, hat anscheinend auch kein Konzept dafür.
Kernpunkt der Unions-Änderungswünsche..
3/16
..am GEG ist der Wunsch nach einer sog. "Technologieoffenheit", die Abschaffung eines angeblichen "Zwangs zur #Wärmepumpe" sowie die Streichung der Vorgabe, dass neue Heizungen ab 2026 (2028 in Kommunen <100.000 Einwohnern) zu 65% fossilfrei betreibbar sein müssen...
Man reibt sich die Augen und man muss sich daran erinnern, dass es Absichtserklärungen sind, die nicht unbedingt die wirkliche Haltung wiedergeben, wenn man die Zitate von #Merz & #Reiche zur #Windkraft...
Wirtschaftsministerin #Reiche: "Unser Ziel ist es [in der Nordsee], den größten Energie-Hub der Welt zu entwickeln".
Und in einer Erklärung ihres Ministeriums heißt es: Bis zu 100 Gigawatt Erzeugungsleistung sollen grenzüberschreitend...
3/8
..verfügbar gemacht werden. Der Windenergie- & der Netzindustrie werde mit der Zusicherung über 2030 hinaus Planungs- und Investitionssicherheit gegeben.
Und Bundeskanzler #Merz läßt sich mit den Worten zitieren: "Die Beschlüsse, die wir in Hamburg getroffen haben, werden..
Ich werde in den nächsten Tagen noch genauer auf die Zahlen von 2025 eingehen, aber über eine Frage wird jetzt schon viel diskutiert:
Wie kann es sein, dass wir trotz eines hohen Zubaus von PV & Wind in den letzten 3 Jahren (siehe unten) nur relative geringe Zuwächse im ..
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2/12
..im EE-Ertrag haben?
Ein Blick auf die Entwicklung der Einspeisung ins öff. Netz zeigt das Problem:
2025 war zwar das historisch beste Ergebnis. Aber von 2023 nach 2024 stieg die Einspeisung um 5,5 TWh (was auch nicht viel war), von 2024 nach 2025 nur noch um 0,5 TWh...
3/12
Zwar hatte es auch vorher schon wetterbedingt -trotz Zubau- gelegentlich Stagnation oder sogar einen Rückgang in der Entwicklung des EE-Ertrags im Vergleich zweier aufeinander folgenden Jahre gegeben.
Und über die letzten 4 Jahre war der EE-Ertrag immerhin um 22,6 TWh...
Der japanische Konzern #NTT (Nippon Telegraph and Telephone) will in #Nierstein am Rhein (Hessen) eines der größten #Rechenzentren Europas mit einer Anschlussleistung von 482 MW bauen.
NTT widerlegt damit auch das weitverbreitete Narrativ, dass EE...
..und Rechenzentren nicht zusammenpassen. NTT will das neue #Rechenzentrum, das 2029 in Betrieb gehen soll (Baubeginn ist für 2027 geplant) vollständig mit regenerativen Energien betreiben.
Zu diesem Zweck werden Stromlieferverträge (PPA) mit PV- & Windparks abgeschlossen..
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..und direkt neben dem künftigen Standort des Rechenzentrums (auf dem 75 ha großen Gelände der ehemaligen US-Kaserne „Anderson Barracks“) ein #Windpark mit 90 MW Leistung errichtet.
#Windpark Borkum #Riffgrund3 liefert ersten Strom ins deutsche Netz
Nachdem erst vor 9 Tagen der offshore Windpark #HeDreiht (960 MW, ebenfalls bei #Borkum) seinen ersten Strom geliefert hat, hat nun auch der #Ørsted-Windpark Riffgrund 3 (913 MW)..