Discover and read the best of Twitter Threads about #veganismus

Most recents (8)

Wisst Ihr eigentlich, wieviel Kraft es kostet, täglich die gleichen Ausreden & Desinformationen regressiver Menschen zu ertragen?
Jeden Tag schreiben etliche Leute längst widerlegte & überholte Dinge ins Social Media.
Jeden Tag möchten sie, dass sich jemand damit beschäftigt

1/
Jeden Tag soll sich die Welt möglichst höflich um deren Veränderungsresistenz drehen.
Und wenn es nicht höflich, bittend, umwerbend genug geschieht, kommt der Reaktanz.
Sie fühlen sich wie Kund*innen, denen eins die Produkte "bessere Welt", "weniger Tierleid" oder

2/
"diskriminierungsfreieres Leben" schmackhaft machen müsste.
Und wenn kein attraktives Angebot dabei für sie persönlich rausspringt, dann wird sich selbstgerecht empört.

All dieses Aufgeplustere im Egoversum ist der Ruin unserer Zivilisation.

3/
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Es ist wirklich verwunderlich - egal, ob #Veganismus ein Thema in Beiträgen zum Klimakollaps auf der Seite der BILD, der ZEIT, der Partei der Humanisten oder der taz ist: Es sind sich links, rechts und alles, was dazwischen liegt, recht einig beim Feindbild Veganismus.

1/6 "Aber dann hätten die ...
Da kann dann auch ordentlich & ungeniert mit Kampfbegriffen um sich gehobelt werden. "Ökofaschismus", "Veganazis", "Salatfresser" & direkt im Anschluss ein "leben & leben lassen" samt Toleranzforderungen. Und ein obligatorisches "Aber für Soja wird der Regenwald!!!".

2/6
Ich verstehe wirklich nicht, wie man sich als humanistisch denkender und mittelinksgebildeter Mensch die Zusammenhänge des ausbeuterischen Systems "Nutz"tierhaltung, #Kapitalismus und ökologischer Katastrophe kognitiv so wegdissoziieren kann, nur weil schmeckhaltgut.

3/6 "Die vermeintliche Fre...
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Hier mal wieder ein Beispiel, wie man jetzt aus der Lobby der Tierhaltungsindustrie verzweifelt versucht, den #Veganismus madig zu machen. Im Mittelpunkt mal wieder Prof. Windisch, der sich ja in den letzten Jahren schon mehrfach als knallharter Lobbyist
agrarheute.com/tier/rind/rein…
für die Landwirte eingesetzt hat. Man merkt eben zunehmend, dass die Argumente auf Seiten der Veganer liegen und dass man mit der Anschuldigung der vermeintlich ungesunden Ernährung nicht mehr weiter kommt. Daher versucht man nun, den Menschen zu verkaufen, dass Tierhaltung für
den Fortbestand des Ökosystems und der Weideflächen unerlässlich wäre. Aber auch hier werden Sachverhalte einseitig und verkürzt dargestellt und mit fadenscheinigen Argumenten versucht, eine Industrie, die im Prinzip jegliche Daseinsberechtigung verloren hat, am Leben zu halten.
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Es geht bei der ganzen "Missionierungs" - & "Zwangs"-Diskussion in Wahrheit um Ignoranz.

Veganlebende sind nervig, weil sie den Finger in eine Wunde legen. Da wird dann wird gern nach Toleranz gerufen, obwohl man eigentlich Ignoranz meint.

1/
Man möchte in Ruhe so leben wie man eben lebt und nicht darauf hingewiesen werden, was man dadurch verursacht.

Dazu passen zB auch die ständigen Hinweise auf Regenwald-Soja/Avocados/Flugobst/Mandeln bei der Thematik #Veganismus.

2/
Diese werden sicherlich nicht für die 2% Veganen angebaut und gehandelt, noch dazu geht zB Regenwald-Soja vor allem für Tiermast & Biodiesel drauf.
Und ich habe es noch NIE erlebt, dass auf Kaffee oder Kakao hingewiesen wurde, obwohl die tatsächlich problematisch sind.

3/
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Da allerorts wieder über das #Tierwohl in der "Nutz"tierhaltung gesprochen wird:

Ausbeutung und Töten von Tieren hat nie etwas mit #Tierschutz oder Tierwohl zu tun.

Es gibt da keinen goldenen Mittelweg.

Was soll auch der Mittelweg zwischen Töten und Nichttöten,

1/
zwischen Klimakatastrophe & Verhindernwollen dieser,
zwischen Ressourcenverschwendung & Ressourcenschonung sein?
Alle Bezeichnungen in Bezug auf "Nutz"tierhaltung, #Tierwohl & Nachhaltigkeit sind nur Gewissenspflaster für Konsumierende & haben nichts mit der Realität gemein.
2/
Wer zwingt die Landwirt*innen denn, Tiere als Ware anzusehen, sie auszunutzen und zu töten?

Das ganze System ist doch krank, welches Tiere im großen Maßstab als Produktionseinheiten deklariert, in die man mit massivem Energieverlust,

3/
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CN #Ableismus #Saneismus #Eugenik #GruppenbezogeneMenschenfeindlichkeit

Es ist (mal wieder) nötig, über Ableismus zu reden.
Wird länger...

Zuerst: Ich bin kein "Experte", ich bin nicht perfekt und ich mache, wie alle, Fehler. Es geht hier nicht darum, euch vorzuwerfen,
1/
schlechte Menschen zu sein, weil ihr ableistische Sprache verwendet oder ableistisch denkt.
Wir sind in einem ableistischen System sozialisiert und haben dieses Gedankengut also internalisiert, ganz ähnlich wie #Rassismus, #Sexismus und alle anderen Formen gruppenbezogener
2/
Menschenfeindlichkeit.
Das macht es auch so schwer, von alleine -istische Probleme zu erkennen - und Ableismus scheint die am wenigsten bekannte und beachtete Form von Abwertung zu sein.
So fällt mir auch und vor allem in der linken Bubble häufig Ableismus auf.
3/
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Von der Öffentlichkeit kaum mehr beachtet "spazieren" weiter jeden Montag #Corona-Leugner*innen durch #Braunschweig. Für heute ist ein "bekannter Überraschungsgast" angekündigt. Dabei dürfte es sich um Sabine Brigitte Pankau handeln (Screenshot: Telegram "FreedomForFuture") Zu sehen ist ein Screenshot eines Videos von Telegram mit Sa
Die vegane Kochbuchautorin ("#Vegan backen mit Kindern und Katzen"), #Yoga-Coach und studierte Pädagogin Sabine Brigitte Pankau hat vor ihrer Auswanderung in die USA in #Braunschweig zeitweise das Café und Katzenmuseum "Micky & Molly" betrieben und mit mit ihrem Verein
"Tier-Time" vegane Events, wie das "vegane life festival" & Tierrechtsproteste organisiert. Unter anderem über ihren Telegram-Kanal (ca. 13.000 Abonnent*innen) verbreitet sie das übliche Sammelsurium verschwörungsideologischer und rechter Inhalte von Attilla Hildmann über die
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Ein Artikel mit dem Titel "Wer Tiere liebt, sollte sie essen" von @ChristinaBerndt ist heute in der @SZ erschienen und er ist nicht nur unglaublich zynisch, sondern auch so voller Fehler, dass wir uns das genauer anschauen müssen. Deshalb hier ein Thread 🧵 /1
Der Artikel beginnt mit dem Satz, dass sich eine große Tierliebe in Deutschland breit mache. Gut möglich, aber der #Veganismus hat nichts mit Tierliebe zu tun. Es geht um Gerechtigkeit gegenüber Tieren. Niemand muss Tiere (oder Menschen) lieben, um sie gerecht zu behandeln. /2
Nächster Fehler: Menschen würden sich Ernährungsweise zuwenden, für die keine Tiere sterben müssen. Der Veganismus ist zunächst mal keine Ernährungsweise, sondern eine ethisch begründete Lebensweise. Es gibt keine Ernährungsweise, bei dem keine Tiere sterben müssen. Für den.../3
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